Berücksichtigung von Vordienstzeiten

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rickie
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Berücksichtigung von Vordienstzeiten

Beitrag von rickie » 01.10.2017 13:24

Hallo. Ich bin als Bundesbeamter aufgrund von Paragraph 44 BBG in den vorzeitigen Ruhestand versetzt worden. Bei der Einstellung als Beamter wurden mir Vordienstzeiten schriftlich anerkannt. Jetzt habe ich den Eindruck, dass bei der Berechnung des Ruhegehaltes diese Vordienstzeiten nicht eingerechnet wurden. Meine Frage ist, müssen diese auch bei Ruhestand aufgrund Dienstunfähigkeit bei der Berechnung des Ruhegehaltes berücksichtigt werden?
Die Dienststelle hat mir die Berechnung des Ruhegehaltes nicht mitgeteilt. Müssen die mir auf Anforderung diese Berechnung zu kommen lassen?
Danke schon mal für Eure Antworten

Torquemada
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Re: Berücksichtigung von Vordienstzeiten

Beitrag von Torquemada » 01.10.2017 15:35

rickie hat geschrieben:
01.10.2017 13:24

Die Dienststelle hat mir die Berechnung des Ruhegehaltes nicht mitgeteilt. Müssen die mir auf Anforderung diese Berechnung zu kommen lassen?
Das gibt es nicht. Du musst einen Bescheid über die Höhe und Berechnung deiner Pension erhalten.
Ab wann bist du denn in Pension? Könnte sein, dass du das noch bekommst.

rickie
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Re: Berücksichtigung von Vordienstzeiten

Beitrag von rickie » 01.10.2017 16:58

Ich bindet dem 01.09.17 in Pension. Kann sein, dass es noch kommt. Berechnet muss es ja schon sein, da das Ruhegehalt ja schon eingegangen ist. Die eigentliche Frage ist auch eher, ob diese Vordienstzeiten auch bei vorzeitiger Pension durch Dienstunfähigkeit bei der Berechnung Berücksichtigung finden müssen.

Gertrud1927
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Re: Berücksichtigung von Vordienstzeiten

Beitrag von Gertrud1927 » 01.10.2017 19:25

Hallo. Auch bei DDU werden Ruhegehaltsfähige Zeiten vor der Berufung als Beamter anerkannt. Es gibt da viele Arten von Zeiten. Da Du aber nicht schreibst was es für Zeiten sind mußt Du selber schauen. Im BeamtVG der ganze Abschnitt II. Bei den Vorherzeiten heißt es oft immer kann oder soll.

fotoknipser
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Re: Berücksichtigung von Vordienstzeiten

Beitrag von fotoknipser » 11.10.2017 22:24

Den Antrag auf erhöhte Bezüge nach § 14a BeamtVG kannst du formlos bei deiner Pensionsfestsetzungsstelle stellen. Ich wurde damals nicht darauf hingewiesen und obwohl ALLE Unterlagen zu meiner Berufstätigkeit vor der Verbeamtung bei der Einstellung vorgelegt wurden (und auch in den Personalakten vorhanden waren) wurden die Zeiten nicht mit einberechnet. Habe zufällig 5 Jahre später davon erfahren und dann den Antrag gestellt. Aber die erhöhten Bezüge gab es erst mit der Antragstellung. Du musst mind. 60 Kalendermonate in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben und dein Ruhegehaltssatz darf 66,97% nicht erreicht haben.

AndyO
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Re: Berücksichtigung von Vordienstzeiten

Beitrag von AndyO » 12.10.2017 18:52

An dem $14a war ich ja auch schon dran. Was ist mit deinen Wehrdienstzeiten passiert?

fotoknipser
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Re: Berücksichtigung von Vordienstzeiten

Beitrag von fotoknipser » 14.10.2017 23:23

Ich bin nicht beim Bund gewesen.

es werden die Zeiten ab Vollendung des 17. Lebensjahres genommen bis du ins Beamtenverhältnis eingetreten bist.
Aber einfach beantragen (sofern es in der Berechnung nicht drin ist - und die Berechnung musst du eigentlich bekommen) und dann werden sie dir was zuschicken. Bei mir hat sich das Ruhegehalt um 5,34% erhöht

fotoknipser
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Re: Berücksichtigung von Vordienstzeiten

Beitrag von fotoknipser » 14.10.2017 23:26

Gertrud1927 hat geschrieben:
01.10.2017 19:25
Hallo. Auch bei DDU werden Ruhegehaltsfähige Zeiten vor der Berufung als Beamter anerkannt. Es gibt da viele Arten von Zeiten. Da Du aber nicht schreibst was es für Zeiten sind mußt Du selber schauen. Im BeamtVG der ganze Abschnitt II. Bei den Vorherzeiten heißt es oft immer kann oder soll.
Nein Gertrud, leider nicht. Bei mir ist es unterblieben obwohl alle Unterlagen vorlagen. Und wenn wir nicht einige Jahre später zufällig auf den Paragrafen aufmerksam gemacht worden wären - dann wüßte ich immer noch nichts davon. Sie können sich zwar nicht erklären warum es damals nicht berücksichtigt wurde - die Bearbeiterin ist auch schon in Pension - aber rückwirkend gibt es auch nix

verdi-man
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Re: Berücksichtigung von Vordienstzeiten

Beitrag von verdi-man » 17.10.2017 12:27

fotoknipser hat geschrieben:
11.10.2017 22:24

und dein Ruhegehaltssatz darf 66,97% nicht erreicht haben.
Wo kommt diese Zahl her? Das ist mir bisher noch nicht begegnet...

Danke im Voraus

mecki111
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Re: Berücksichtigung von Vordienstzeiten

Beitrag von mecki111 » 17.10.2017 20:13

Schau mal in § 14a BeamtVG nach, da stehts drin. Danach werden aber auch nur Zeiten vorübergehend berücksichtigt bis zum Rentenbeginn, die nicht bereits als ruhegehaltfähig berücksichtigt wurden.

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Re: Berücksichtigung von Vordienstzeiten

Beitrag von Gertrud1927 » 17.10.2017 21:20

Hallo. Ich denke es ging dem Fragesteller nur um die dauerhafte Einbeziehung der Zeiten als ruhegehaltsfähige Dienstzeit die vor Berufung in das Beamtenverhältnis zurückgelegt wurden.
In 14a werden bei DDU nur vorübergehend Zeiten in der gesetzlichen Rentenversicherung bis zum Renteneintritt berücksichtigt wenn auch noch andere Voraussetzungen vorliegen.

AndyO
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Re: Berücksichtigung von Vordienstzeiten

Beitrag von AndyO » 18.10.2017 07:21

Gertrud1927 hat geschrieben:
17.10.2017 21:20
In 14a werden bei DDU nur vorübergehend Zeiten in der gesetzlichen Rentenversicherung bis zum Renteneintritt berücksichtigt wenn auch noch andere Voraussetzungen vorliegen.
Wo steht NUR DDU ?!? Wer kann diesbezüglich über die Anerkennung seiner Wehrdienstzeiten berichten? :?:

Gertrud1927
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Re: Berücksichtigung von Vordienstzeiten

Beitrag von Gertrud1927 » 18.10.2017 10:49

Hallo. NUR DDU hat niemand geschrieben.
Sondern: In 14a werden bei DDU --- nur vorübergehend ---Zeiten berücksichtigt.
Es handelt sich hierbei nicht um Zeiten die in die ruhegehaltsfähige Dienstzeit einbezogen werden.

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