Pensionsansruch
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Pensionsansruch
Hallo Ihr Lieben!
Ich habe eine Frage die mir auf den Nägeln brennt...
Ich bin 43 Jahre alt.
Vor 3,5 Jahren bin ich aufgrund Mobbings in den vorzeitigen Ruhestand versetzt worden. Dass
ist befristet bis zum 30.06. 2015.
Ich muss demnächst sicherlich wieder mal zum Amtsarzt... aber ich möchte eine Sache mal wissen!
Ich bin seit 1988 in dem Club. Wenn ich jetzt keine "Verlängerung" bekomme, und meine Entlassungsurkunde empfange, sind dann sämtliche Pensionsansprüche futsch
und werden in die gesetzliche Rentenversicherung verschoben ???
Ich bin seit 1988 dabei.
Kein Mensch kann mir eine Auskunft geben..
Vielleicht auf diesem Weg???
Vielen Dank an alle die antworten!
Ich habe eine Frage die mir auf den Nägeln brennt...
Ich bin 43 Jahre alt.
Vor 3,5 Jahren bin ich aufgrund Mobbings in den vorzeitigen Ruhestand versetzt worden. Dass
ist befristet bis zum 30.06. 2015.
Ich muss demnächst sicherlich wieder mal zum Amtsarzt... aber ich möchte eine Sache mal wissen!
Ich bin seit 1988 in dem Club. Wenn ich jetzt keine "Verlängerung" bekomme, und meine Entlassungsurkunde empfange, sind dann sämtliche Pensionsansprüche futsch
und werden in die gesetzliche Rentenversicherung verschoben ???
Ich bin seit 1988 dabei.
Kein Mensch kann mir eine Auskunft geben..
Vielleicht auf diesem Weg???
Vielen Dank an alle die antworten!
Re: Pensionsansruch
Ich greife mal deine Anspielungen nicht auf und beschränke mich auf
Durchführung der Nachversicherung (§§ 181, 185 SGB VI)
Infos zB. hier:
http://www.lsf.sachsen.de/Besoldung/bes ... chvers.pdf
Die Nachversicherungsbeiträge (Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil) trägt allein dein Dienstherr.
Wenn du deine Entlassungsurkunde empfängst, dannsind dann sämtliche Pensionsansprüche futsch
und werden in die gesetzliche Rentenversicherung verschoben ???
Durchführung der Nachversicherung (§§ 181, 185 SGB VI)
Infos zB. hier:
http://www.lsf.sachsen.de/Besoldung/bes ... chvers.pdf
Die Nachversicherungsbeiträge (Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil) trägt allein dein Dienstherr.
Hinsichtlich der Folgen der Entlassung muss dich deine Dienstbehörde auch nicht beraten oder aufklären.Kein Mensch kann mir eine Auskunft geben..
Vielleicht auf diesem Weg???
Auskünfte zu versicherungsrechtlichen Fragen, insbesondere über die Folgen der Nachversicherung im
Zusammenhang mit künftigen Ansprüchen gegenüber dem Versicherungsträger, erteilen auf Anfrage die
Deutsche Rentenversicherung Bund, deren Beratungsstellen oder die entsprechenden berufsständischen
Versorgungseinrichtungen.
Beamtenrecht ist nur mein Hobby.
Re: Pensionsansruch
So wie ich das sehe, bist du Beamter/in auf Lebenszeit.
Kurz gesagt: du kannst nur auf eigenen Wunsch´aus dem Beamtenverhältnis entlassen werden, bzw. durch das Urteil eines Diziplinargerichtes!
D.h., du hast in deinem Fall weiterhin Anspruch auf deine (Mindest-) Pension. Den kann dir niemand nehmen.
So sehe ich das.
http://www.dbb.de/themen/themenartikel/ ... ltnis.html
Kurz gesagt: du kannst nur auf eigenen Wunsch´aus dem Beamtenverhältnis entlassen werden, bzw. durch das Urteil eines Diziplinargerichtes!
D.h., du hast in deinem Fall weiterhin Anspruch auf deine (Mindest-) Pension. Den kann dir niemand nehmen.
So sehe ich das.
http://www.dbb.de/themen/themenartikel/ ... ltnis.html
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Re: Pensionsansruch
Hier liegt doch schon ein Irrtum bei der Fragestellung vor.sonnenblume hat geschrieben: Vor 3,5 Jahren bin ich aufgrund Mobbings in den vorzeitigen Ruhestand versetzt worden. Dass
ist befristet bis zum 30.06. 2015.
Ich muss demnächst sicherlich wieder mal zum Amtsarzt... aber ich möchte eine Sache mal wissen!
Ich bin seit 1988 in dem Club. Wenn ich jetzt keine "Verlängerung" bekomme, und meine Entlassungsurkunde empfange.....
Du bist Beamtin auf Lebenszeit.
Du bist wegen Dienstunfähigkeit 2011 in den Ruhestand versetzt worden. Da gibt es KEINE Befristung.
Nach einer Reaktivierungsuntersuchung gibt es zei Möglichkeiten:
- weiterhin dienstunfähig
- dienstfähig (bzw. teildienstfähig).
In beiden Fällen kommt es logischerweise zu keiner Entlassung.
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Re: Pensionsansruch
Ich bin sicherlich sehr schlecht informiert... genau das ist ja das große Problem.
In meinem letztem Schreiben zu dem Thema stand "..... die Nds. Versorgungskasse hat die Übernahme Ihrer Versorgung bis zum 30.06.2015 zugesagt."
Das ist für mich schon eine Befristung.....
Wenn doch dann bei einer anstehenden Nachuntersuchung der Amtsarzt meint, eine Dienstfähigkeit besteht , was ist dann ???
Ich werde keinen Tag mehr dorthin gehen.
Und das ist ja meine eigentliche Frage! Was passiert dann ? Beihilfeanspruch (für mich und meine Kinder) und Pensionsanspruch weg?????
Scheint ein Fall zu sein, den keiner verstehen oder beantworten kann?!
In meinem letztem Schreiben zu dem Thema stand "..... die Nds. Versorgungskasse hat die Übernahme Ihrer Versorgung bis zum 30.06.2015 zugesagt."
Das ist für mich schon eine Befristung.....
Wenn doch dann bei einer anstehenden Nachuntersuchung der Amtsarzt meint, eine Dienstfähigkeit besteht , was ist dann ???
Ich werde keinen Tag mehr dorthin gehen.
Und das ist ja meine eigentliche Frage! Was passiert dann ? Beihilfeanspruch (für mich und meine Kinder) und Pensionsanspruch weg?????
Scheint ein Fall zu sein, den keiner verstehen oder beantworten kann?!
- Mikesch
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Re: Pensionsansruch
Die Frage hat Torquemada doch beantwortet...sonnenblume hat geschrieben:Wenn doch dann bei einer anstehenden Nachuntersuchung der Amtsarzt meint, eine Dienstfähigkeit besteht , was ist dann ???
Ich werde keinen Tag mehr dorthin gehen.
Und wenn Du bei Reaktivierung meinst, nicht mehr zum Dienst zu erscheinen, musst Du dich halt entlassen lassen, was dann ist, hat Adler beantwortet.
SELECT 'dreams' FROM 'erinnerungen' WHERE HARDCORE = 'yes'
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http://www.zuhause-im-wohnmobil.de
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Re: Pensionsansruch
Danke für alle Antworten!!!
Ich warte jetzt einfach mal ab was als nächstes passiert.
LG
Sonnenblume
Ich warte jetzt einfach mal ab was als nächstes passiert.
LG
Sonnenblume
Re: Pensionsansruch
-----------------------------------------------------------------sonnenblume hat geschrieben:Hallo Ihr Lieben!
Ich habe eine Frage die mir auf den Nägeln brennt...
Ich bin 43 Jahre alt.
Vor 3,5 Jahren bin ich aufgrund Mobbings in den vorzeitigen Ruhestand versetzt worden. Dass
ist befristet bis zum 30.06. 2015.
Ich muss demnächst sicherlich wieder mal zum Amtsarzt... aber ich möchte eine Sache mal wissen!
Ich bin seit 1988 in dem Club. Wenn ich jetzt keine "Verlängerung" bekomme, und meine Entlassungsurkunde empfange, sind dann sämtliche Pensionsansprüche futsch
und werden in die gesetzliche Rentenversicherung verschoben ???
Ich bin seit 1988 dabei.
Kein Mensch kann mir eine Auskunft geben..
Vielleicht auf diesem Weg???
Vielen Dank an alle die antworten!
Hallo Sonnenblume,
nach Deinen Angaben bist Du im Alter von 16 verbeamtet worden ........ um dann mit 39 (früh-) pensioniert zu werden ?
mmmmmh -

Dann hattest Du ja schon vor 2 Jahren ( im Alter von 41 ) Dein 25-jähriges Dienstjubiläum !
mmmmmh -

Verstehe ich nicht so recht .................
Gruß
Moniire
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Re: Pensionsansruch
Hallo! Moniire!
Genauso sieht´s aus. Direkt nach der Realschule mit 16 im öffentlichen Dienst durchgestartet - im mittleren Dienst. Ist jetzt aber nix Ungewöhnliches?!!!
1 Jahr war ich aber beurlaubt zu Hause.
Genauso sieht´s aus. Direkt nach der Realschule mit 16 im öffentlichen Dienst durchgestartet - im mittleren Dienst. Ist jetzt aber nix Ungewöhnliches?!!!
1 Jahr war ich aber beurlaubt zu Hause.
Re: Pensionsansruch
OK @Sonnenblume,
darf ich noch einige Gedanken los werden und ein paar Fragen stellen ( bitte nicht sauer sein
) ??
1. kannst Du denn nun REIN GAR NICHTS mehr arbeiten ?
2. möchtest Du allen Ernstes ab Deinem 39. Lebensjahr ( 1 Jahr davon noch beurlaubt ! ) als Pensionärin leben .... und dies bis zu Deinem Lebensende ? Schon mal überlegt was dies kostet ?
3. Oder möchtest Du wegen dem mobbing nunmehr die Pension einstreichen um dann nebenbei etwas "dazuverdienen" ?
Ich kann Deine gesundheitliche Situation nicht beurteilen; Du schreibst jedoch lediglich von einem "Mobbing-Geschehen" während Deiner Dienstzeit .............. und NUR AUS DIESEM GRUND
komme ich halt "ins Grübeln"
Gruß
Moniire
darf ich noch einige Gedanken los werden und ein paar Fragen stellen ( bitte nicht sauer sein

1. kannst Du denn nun REIN GAR NICHTS mehr arbeiten ?
2. möchtest Du allen Ernstes ab Deinem 39. Lebensjahr ( 1 Jahr davon noch beurlaubt ! ) als Pensionärin leben .... und dies bis zu Deinem Lebensende ? Schon mal überlegt was dies kostet ?
3. Oder möchtest Du wegen dem mobbing nunmehr die Pension einstreichen um dann nebenbei etwas "dazuverdienen" ?
Ich kann Deine gesundheitliche Situation nicht beurteilen; Du schreibst jedoch lediglich von einem "Mobbing-Geschehen" während Deiner Dienstzeit .............. und NUR AUS DIESEM GRUND

Gruß
Moniire
Re: Pensionsansruch
na ja;
@dibbedup - habe dann doch schon ca. 20 Jahre mehr "auf dem Buckel".
Dein Vergleich hinkt also ein wenig ( meine Tochter wird demnächst 31 . . . . . hat also auch fast das Pensionsalter erreicht )
Hatte nur einmal kurz versucht mich in die Lage des Dienstherrn zu versetzen . . . . . Sonnenblume schrieb nichts von einer schlimmen Erkrankung und einer mobbing-Situation kann man doch ausweichen ( Versetzung ? )
Keinesfalls möchte ich kritisieren, erlaube mir aber dennoch meine Gedanken hier zu äußern.
Gruß
Moniire
@dibbedup - habe dann doch schon ca. 20 Jahre mehr "auf dem Buckel".
Dein Vergleich hinkt also ein wenig ( meine Tochter wird demnächst 31 . . . . . hat also auch fast das Pensionsalter erreicht )
Hatte nur einmal kurz versucht mich in die Lage des Dienstherrn zu versetzen . . . . . Sonnenblume schrieb nichts von einer schlimmen Erkrankung und einer mobbing-Situation kann man doch ausweichen ( Versetzung ? )
Keinesfalls möchte ich kritisieren, erlaube mir aber dennoch meine Gedanken hier zu äußern.
Gruß
Moniire
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Re: Pensionsansruch
Hallo nochmal!
Ich möchte mich dazu kurz äußern.
Die Mobbing-Situation war so extrem, dass ich gesundheitlich sehr , sehr angeschlagen war.
Ich hatte über einen Tinnitus, Schlafstörungen und Angstzuständen so ziemlich das volle Programm.
Das Jahr mit der Beurlaubung war deutlich davor - da war ich 33 und wollte aufgrund der Kindergartensituation meines Kindes noch ein Jahr zu Hause bleiben....
Es war bestimmt nie mein Plan mit 39 Jahren nicht mehr zu arbeiten - aber es ist halt alles so gekommen. Keiner wollte/konnte mir damals helfen.
Weder mein direkter Chef, noch der Personalchef etc....
Und jetzt soll ich ein schlechtes Gewissen haben??? Nö!
Gruß
Sonnenblume
Ich möchte mich dazu kurz äußern.
Die Mobbing-Situation war so extrem, dass ich gesundheitlich sehr , sehr angeschlagen war.
Ich hatte über einen Tinnitus, Schlafstörungen und Angstzuständen so ziemlich das volle Programm.
Das Jahr mit der Beurlaubung war deutlich davor - da war ich 33 und wollte aufgrund der Kindergartensituation meines Kindes noch ein Jahr zu Hause bleiben....
Es war bestimmt nie mein Plan mit 39 Jahren nicht mehr zu arbeiten - aber es ist halt alles so gekommen. Keiner wollte/konnte mir damals helfen.
Weder mein direkter Chef, noch der Personalchef etc....
Und jetzt soll ich ein schlechtes Gewissen haben??? Nö!
Gruß
Sonnenblume
Re: Pensionsansruch
Hallo @Sonnenblume,
entschuldige bitte meinen etwas rüden Ton; ich wollte Dich auch gar nicht anmotzen.
Also,
ich hoffe dass Du es im neuen Jahr 2015 schaffst, in ein "ruhigeres Fahrwasser" zu kommen und es auch gesundheitlich mit Dir wieder aufwärts geht !
Mit Deiner Pension / Beihilfe brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen . . . . . . ganz sicher !
Tschüs
Moniire
entschuldige bitte meinen etwas rüden Ton; ich wollte Dich auch gar nicht anmotzen.
Also,
ich hoffe dass Du es im neuen Jahr 2015 schaffst, in ein "ruhigeres Fahrwasser" zu kommen und es auch gesundheitlich mit Dir wieder aufwärts geht !
Mit Deiner Pension / Beihilfe brauchst Du Dir keine Sorgen zu machen . . . . . . ganz sicher !
Tschüs
Moniire