Kreuzband OP- scheitert eine Verbeamtung?

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BBMH131
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Kreuzband OP- scheitert eine Verbeamtung?

Beitrag von BBMH131 » 11.09.2013 16:18

Hallo :)
eine dringende Frage zur Kreuzband OP.
Ich war heute zum ersten Mal bei einem Amtsarzt, wegen meinem beginnenden Referendariat im Februar 2014.
Da ich auf dem Ausfüllbogen bei der Frage ob man ein längeres leiden hätte, nichts angegeben habe, hat der Arzt nachgefragt ob ich eine Op. gehabt hätte. Da sagte ich ja, Kreuzband Op letztes Jahr. Das müsse ich angeben. Na gut, hab ich also beim kästchen " längeren Leiden" op kreuzband rechts hingeschrieben. Da wollte er dass ich genau hinschreibe, was gemacht wurde, welche Sehne ( eigen oder fremd..) und bestand darauf, dass ich einen Bericht einer Nachbehandlung ihn geben müsse, sowie ein MRT ( dass ich danach nochmal hatte um sicher zu sein, dass wirklich alles in Ordnung sei) sonst würde er vorerst nichts dem Ministerium weiter schicken.
Ich habe keine Einschränkung, kein "leiden" , keine schmerzen. Beim SKifahren ist mir 2012 nur das Kreuzband gerissen und sonst weiter ist nichts verletzt worden.
Da meine Fächer kath. Theologie und Sport sind( Gymnasium) meinte er, würde ich, falls ich kein Sport unterrichten könnte ja gleich in Pension müssen, weil Reli wär ja eh nur ein Nebenfach! Wie abwertend.
Wenn ich doch keine Verletzungen habe, auch sonst alles in Ordnung ist, kann er mir einen strick draus machen?
Würde mich freuen, wenn mir jemand helfen kann.

Liebe Grüße
B.

Carrington
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Re: Kreuzband OP- scheitert eine Verbeamtung?

Beitrag von Carrington » 11.09.2013 16:44

Joah der AA hat als Arzt einen ziemlich großen Ermessensspielraum. Also können schon, aber es wäre absurd, einen angehenden Sportlehrer wegen einer Sportverletzung für untauglich zu erklären. Andererseits würde es die Körperfülle der Exemplare erklären, mit denen ich in meiner Schulzeit zu tun hatte. Die waren bestimmt nicht gefährdet in der Hinsicht. :wink:

Leg' ihm halt alles vor, was er will und hoff' auf das Beste. Leute die Sport treiben haben auch logischerweise ein höheres Risiko für Verletzungen. Das müsste ihm schon bewusst sein.

BBMH131
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Re: Kreuzband OP- scheitert eine Verbeamtung?

Beitrag von BBMH131 » 11.09.2013 17:13

vielen Dank für die Antwort.
Ja ich werde ihm schon den Beleg vom behandelnden Arzt geben, dann sieht er ja auch, dass mein Knie top gesund ist! Gemessen hat er den Umfang meines Oberschenkels auch.. ein cm unterschied liegt vor. Ich finde, dass das so gut wie gar nichts ist! Mein BMI und sonstiges ist alles top.

LGB.

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Bundesfreiwild
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Re: Kreuzband OP- scheitert eine Verbeamtung?

Beitrag von Bundesfreiwild » 02.10.2013 11:59

Da ja die meisten Sportler nach einem Kreuzbandriss ihren Sportjob auch wieder erfolgreich aufnehmen (eine Horde von Profifussballern ist betroffen), dürfte ein ausgeheilter Kreuzbandriss eigentlich kein Kriterum gegen eine Verbeamtung darstellen. 1 CM Muskelunterschied ist garnix. Das kann sogar bei völlig gesunden Knien so sein, weil man eigentlich immer eine Beinseite mehr belastet als die andere.
Ein längeres Leiden ist eine chronische Erkrankung - ein ausgeheilter Sportunfall ohne weitere Folgen ist das nicht!

Ich wäre mal optimistisch.

Carrington
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Re: Kreuzband OP- scheitert eine Verbeamtung?

Beitrag von Carrington » 02.10.2013 15:11

Mittlerweile dürfte der Ersteller beim AA gewesen sein. Was kam denn raus?

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