Zensur bei pro-T-in!

Forum für Mitarbeiter der Telekom, sowie der deutschen Post.

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Rudolf_2
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Zensur bei pro-T-in!

Beitrag von Rudolf_2 »

Vorgeschichte:
Im offenen Forum der Arbeitnehmervereinigung "pro-t-in" wird nach Registrierung der User ein Beitrag grundsätzlich erst veröffentlicht, wenn zuvor der Admin (oder wer auch immer) ihn quergelesen hat - und diesen für "clean" befindet! So weit, so gut, oder auch schlecht.

In der Vergangenheit mehrten sich jedoch Fälle von Zensur (ich war im Übrigen selbst davon betroffen), das heißt: Forenbeiträge wurden zwar vom jeweiligen User eingestellt, bzw. abgeschickt, sie wurden vom Admin aber gar nicht erst veröffentlicht!

Ich habe mich dann "erdreistet", im separaten und geschlossenen Mitgliederforum selbst auf diesen Um- oder Mißstand hinzuweisen und den Betreibern die Frage nach dem Verbleib dieser Beiträge zu stellen. Darauf wurde zunächst gar nicht reagiert. Später jedoch, nach weiterem Nachhaken, wurden sogar auch die Nachfragen, nachdem sich mehrere User ebenfalls angeschlossen hatten, im geschlossenen Forum gelöscht!

Nachdem ich dann in einem neuen Thread meine Kündigung der Mitgliedschaft im Falle der weiteren Ignoranz dieser Fragen angedroht hatte - und sich wieder, bis auf die Löschung der vorigen Fragen seitens der Betreiber nichts tat, habe ich dann tatsächlich gekündigt und dies auch im Forum veröffentlicht!

Resultat:
Nach einem Tag des neuen Threads im Forum, den auch bereits einige andere User gelesen hatten, wurde mir dann heute plötzlich der Zugang geblockt!

Ich werde nun die Betreiber telefonisch, bzw. schriftlich dazu auffordern, zumindest bis zum Ende meiner regulären Mitgliedschaft Ende des Jahres, das Forum auch für mich "offen" zu lassen, andernfalls wird durch mich eine Rücklastschrift der bereits im Voraus bezahlten Mitgliedsbeiträge erfolgen!

Pro-T-in war ursprünglich angetreten ver.di und Konsorten Paroli zu bieten, die sich in der Zwischenzeit "gemütlich" eingerichtet haben, im Prinzip nur noch die Arbeitnehmer-Klientel bedienen - und eigentlich nur noch ein willfähriges besseres Arbeitgeber-Anhängsel darstellen, als wirklich "Gewerkschaft" im Sinne der zahlenden Mitglieder zu sein! Pro-T-in scheint sich jetzt mit unwürdigen Mitteln nun offensichtlich in dieselbe Richtung zu bewegen!?

Der Versuch, Kritiker mundtot zu machen (dabei habe noch nicht einmal den pro-T-in-Kurs, sondern nur diesen unsäglichen Umgang mit den eigenen Mitglieder-Usern kritisiert), ist für mich allerdings die schlimmste Form von Korrumpiertheit!

Jeder mag sich jetzt selbst seine Gedanken dazu machen!
Gruß
Rudolf
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Bundesfreiwild
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Beitrag von Bundesfreiwild »

Hallo Rudolf!
Protin tritt auch immer noch an, um für die Telekomiker in "Vermittlung und Verpachtung" möglichst viel Negatives zu verhindern und möglichst viel auch mit rechtlichem (und im verworrenen Rechtsspielplatz der Telekom) Beistand kompetenter Anwälte für die Angestellten und Beamten heraus zu holen. Da geben die Protin-Betriebsräte und auch die Anwälte ihr Bestes.

Und glaub mir, das wird nicht einfacher, weil der T-Arbeitgeber sich immer wieder neue "hübsche" Varianten der bekannten Druckmittel einfallen lässt.

Ich habe mich auch mal beim ProT-Chef über diese Zensur im offenen Forum beschwert. Leider ist er ja nicht der einzige Entscheider - es gibt ja auch bei Protin einen Vorstand. Und der ist wohl ganz vehement der Meinung, dass man ein offenes Forum nciht bräuchte. Von daher war es eigentlich schon ein Wunder, dass es überhaupt nochmal neu aufgesetzt wurde. Man musste im alten offenen Forum wohl auch massiv eingreifen, weil einige wohl SEHR frustrierte Kollegen verbal völlig ausgerastet sind und wohl auch Anwälte namentlich und in geschäftsschädigender Forum runtergemacht haben.
Das geht natürlich zu weit. Und oftmals sind die Kollegen an sowas selbst schuld, weil sie den Anwälten nicht mit wahrheitsgemäßen Darstellungen ihrer Historie und persönlichen Belange eine haltbare Basis für die Klagedarstellung vor Gericht mitgeben.

Sinn macht das offene Forum wohl keinen (mehr), weil auch ich die Erfahrung machte, das praktisch jede schärfere Formulierung Richtung Arbeitgeber (oder ver.di) zu einer Sperre des Beitrages führt. Manchmal nützt es garnix, sich aufzuregen. Ich habe meinem Unmut darüber ausführlich Ausdruck gegeben, anscheinend machen sich so einige im Vorstand "ins Hemd".

Zum Glück können wir ja hierhin ausweichen und ich hoffe, dass wir hier so lang und so breit über die T- und Viv-Welt diskutieren können, wie wir bei sachlichen und wahrheitsgemäßen Darstellungen bleiben -auch ohne als Mitglied von ProT-in das Mitgliederforum nutzen zu können.

Was wichtig ist, ist der Austausch der Erfahrungen zwischen Kollegen und Kolleginnen, die schon länger - oder auch frisch - aus dem Konzern rausgekippt werden und sich plötzlich als "personal waste" oder "Umlaufvermögen" bezeichnet zu sehen.

Übrigens: Im Geschäftsbericht Q3, der gerade veröffentlicht wurde, steht ganz klipp und klar: Es werden nur EXTERNE Beschäftigungsmöglichkeiten für die "überflüssigen" gesucht. Und überflüssig, dazu dürfen sich gründsätzlich ALLE restlichen Beamten fühlen und selbstverständlich auch alle Tarifkräfte, die noch alte (und bessere) Tarifverträge der DTAG-Mutter im Säckel haben.

Ich werde mal im Off-Topic-Bereich meine Analyse des Q3-Geschäftsberichtes einstellen. Da kann man vieles für die Zukunft heraus lesen und mir scheint, das T-Personal kann sich in den nächsten 2-3 Jahren SEHR warm anziehen, denn es wird ein Polarwind wehen.
Rudolf_2
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Beitrag von Rudolf_2 »

Nachdem der Bundesvorstand der pro-T-in auf mein Fax vom 14.11. ebenfalls (und zwar nunmehr ganz wie von mir erwartet) nicht reagiert hat und mein Zugang zum Mitgliederforum immer noch gesperrt ist, habe ich gestern nun, ebenfalls per Fax, die Rücklastschrift angekündigt und heute vollzogen.
Ich habe denen wörtlich u.a. geschrieben:
...Da ich an der satzungsgemäßen Teilhabe von Leistungen als Noch-Mitglied aktiv gehindert werde, zahle ich davon, sobald der Betrag meinem Konto gutgeschrieben worden ist, die Hälfte wieder ein, und behalte somit ab dem 15.11.2011, dem Datum der nicht Satzungs-konformen Sperre meines Zugangs, die andere Beitrags-Hälfte wegen satzungswidriger Nicht-Erbringung von Leistungen ein!

Da ich auch weiterhin davon ausgehen muss, dass sowohl dieses, als auch das vorige Fax niemals die offiziellen pro-T-in-Gremien erreichen wird, erübrigt es sich allerdings auch zu erwähnen, dass ich sogar mit einem offiziellen Ausschluss-Verfahren wegen vermeintlichen „Rückstands von Beiträgen“ einverstanden wäre, obwohl ein solches Verfahren jeglicher „Rechts- bzw. Satzungsgrundlage“ entbehren würde!

Da die Satzung derart Unsinniges aber gar nicht vorsieht, bliebe euch dann ja schließlich immerhin noch das mittlerweile leider wohl pro-T-in-typische Schweigen.
Es ist nicht nur absolut enttäuschend feststellen zu müssen, dass "Macht" tatsächlich korrumpiert, es ist vielmehr weitaus enttäuschender, andererseits aber auch entlarvend, dass genau der Verein, der sich einmal auf die eigenen Fahnen geschrieben hatte, dem vermeintlich übermächtigen "Gegner" Deutsche Telekom AG mit etwas anderen Gewerkschafts-artigen Mitteln als ver.di entgegenzutreten, nun intern in den eigenen Reihen ganz genau dieselben Tricks und fiesen Mittel anwendet, wie die T!

Kolleginnen und Kollegen, man lernt im Leben halt nie aus!

Ich habe in den nunmehr fast 8 Jahren Vivento die persönliche Erfahrung gemacht, dass ich immer wieder als Einzelkämpfer gefordert war - und immer noch bin! Wer sich im Netz die Mühe macht zu suchen, wird auch fündig! Es braucht dazu dann nur noch ein paar betroffene Kolleginnen und Kollegen, die selbstlos ihre Zeit investieren und zu ihren eigenen Vorgehensweisen die nötigen Auskünfte geben, wie z.B. "Bundesfreiwild", etc.! Die Schrecken der ersten Vivento-Jahre haben sich mittlerweile relativiert, weil es zu ihrer nachhaltigen Abwehr eigentlich nur noch eines klitzekleinen Widerspruchs bedarf! Eventuelle Folgemaßnahmen ergeben sich dann fast von ganz allein...
Man darf sich damit aber keine Zeit mehr lassen!

Wer sich heutzutage aber dennoch von der T abschrecken, oder gar drangsalieren läßt, der braucht auch solche Foren nicht, wie beispielsweise dieses!

Wir Betroffenen sind sicherlich (fast) alle im Rahmen unserer Möglichkeiten gern bereit anderen Hilfesuchenden beizustehen. Das geht aber nicht, in dem man allseits (oder am liebsten) einen Kuschelkurs fahren möchte! Wenn man zu allem, was unser "freundlicher" und überaus "fürsorgewilliger" Arbeitgeber mit uns veranstalten will, bereit ist "ja" und "amen" zu sagen, dann braucht man sich später nicht zu wundern, dass man urplötzlich doch "weg vom Fenster" ist, oder schlimmer noch, wenn man plötzlich durch die Gegend gescheucht wird, oder eben einen sog. "Fensterarbeitsplatz" erhält!

Bis dann also!

Es gibt den Spruch: Wer nicht kämpft, hat schon verloren! In diesem Sinne wünsche ich Euch selbstverständlich viel Erfolg mit allem, was die T auch künftig in ihre rechtliche Schranken weist! Eine Firma, die von Vater Staat sowohl Rückendeckung, als auch "Prokura" und die Dienstherreneigenschaften bekommen hat, und die dennoch Gesetze ignoriert, deutsches Recht beugt, sowie Gerichtsurteile missachtet, hat es nicht anders verdient, dass man mit ihr genau so umzugehen gedenkt, wie sie mit ihren Beschäftigten!
Gruß
Rudolf
nextsigma
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Zensur

Beitrag von nextsigma »

Mir ist es auch schon so ergangen. Ein Beitrag von mir wurde nur teilweise gepostet, obwohl ich niemanden beleidigt habe. Ich weis auch schon gar nicht mehr, um was es damals ging. Aber ich glaub´, die Prot-In ist auch nicht besser wie verdi und Konsorten. Für mich sind es alles Handlanger der Geschäftsleitung. Schade eigentlich.
Viele Grüße

nextsigma
BeG.

Re: Zensur

Beitrag von BeG. »

nextsigma hat geschrieben:Mir ist es auch schon so ergangen. Ein Beitrag von mir wurde nur teilweise gepostet, obwohl ich niemanden beleidigt habe. Ich weis auch schon gar nicht mehr, um was es damals ging. Aber ich glaub´, die Prot-In ist auch nicht besser wie verdi und Konsorten. Für mich sind es alles Handlanger der Geschäftsleitung. Schade eigentlich.
Auch wenn ich das genannte Forum nicht kenne, kann ich sagen, dass in vielen verschiedenen Foren freie Meinungsäußerung nicht mehr gilt.
Entweder werden die Beiträge oder gleich der User komplett gelöscht.
nextsigma
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Zensur

Beitrag von nextsigma »

Freie Meinungsäusserung ist bei den Gewerkschaften und sonst ja nicht gewünscht. Da hört die sog. Demokratie dann auf. Das gilt leider auch für die sich selbst hochlobende PROT-IN. Hier geht es erst einmal um die Sicherstellung der Mitgliederbeiträge. Das habe ich zuerst bei der DPVKom und dann kurzzeitig bei der Ver.di erlebt. Alles sehr traurige Versammlungen. Wenn es dann um den Schutz der Mitglieder geht, ist es schon vorbei. Ich habe mal erlebt, daß ein bei Ver.di organisierter Kollege gegen die Telekom klagen wollte. Ver.di hatte ihm dann den Rechtsbeistand verweigert, da Ver.di sonst gegen Vereinbarungen hätte klagen müssen, die sie doch selbst mit der Telekom-Leitung vereinbart hatte.
Viele Grüße

nextsigma
BeG.

Re: Zensur

Beitrag von BeG. »

nextsigma hat geschrieben:Freie Meinungsäusserung ist bei den Gewerkschaften und sonst ja nicht gewünscht. Da hört die sog. Demokratie dann auf. Das gilt leider auch für die sich selbst hochlobende PROT-IN. Hier geht es erst einmal um die Sicherstellung der Mitgliederbeiträge. Das habe ich zuerst bei der DPVKom und dann kurzzeitig bei der Ver.di erlebt. Alles sehr traurige Versammlungen. Wenn es dann um den Schutz der Mitglieder geht, ist es schon vorbei. Ich habe mal erlebt, daß ein bei Ver.di organisierter Kollege gegen die Telekom klagen wollte. Ver.di hatte ihm dann den Rechtsbeistand verweigert, da Ver.di sonst gegen Vereinbarungen hätte klagen müssen, die sie doch selbst mit der Telekom-Leitung vereinbart hatte.
Unmöglich.
Ich bin froh, dass es damals noch die Deutsche Postgewerkschaft gegeben hat und ich zahle heute noch meine Ver.di-Beiträge, weil mein ehem. Anwalt das so möchte.

Für mich herrscht hier schon sehr lange Sozialismus. Kann aber auch jeder so sehen, wie er es möchte.

Ich sehe keine gute Zukunft für Dtl.
t-onkel
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offenes Forum der Arbeitnehmervereinigung proT-in

Beitrag von t-onkel »

... hatte dieses Jahr auch ein lustiges (?) Erlebnis im offenen Forum von proT-in:

Hatte in einem Beitrag eine zusätzliche Funktionalität für das Forum vorgeschlagen (Postings bestimmter Autoren automatisch auf "gelesen" setzen - also eine Art modifizierte Ignore-Funktion).

Zunächst erschien der Beitrag länge Zeit nicht; dann erhielt ich doch noch eine Mail und zwar mit der Anschuldigung, ich hätte (sinngemäß) in meinem Beitrag zur Verletzung von Urheberrechten angestiftet (???), daher werde mein Beitrag nicht veröffentlicht.

Habe dann auf die Mail geantwortet mit der Frage, "ob das ein Witz sein soll", aber nie eine Antwort erhalten ...
Gruß
T-Onkel
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Bundesfreiwild
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Beitrag von Bundesfreiwild »

Am Ende ist es aber definitiv so, dass sich Prot-in auf die Fahne geschrieben hat, jeden Kollegen so weit wie möglich zu beraten und zu helfen.
Sei es mit Newsletter, mit Protin-Treffen oder Anwälten, die zumindest mal in das bescheuerte Thema eingearbeitet sind.

Wer da im Hintergrund das Forum betreut und nicht nachvollziehbare Ansichten bezüglich der Forenbeiträge hat (erlebt man immer wieder in Internetforen), interessiert mich nur am Rande.

Solange allein ProTin GEGEN Arbeitgeber/Dienstherr unterstützt und ich sicher sein kann, dass keine unerfreuliche Nähe zum Arbeitgeber/Dienstherrn auftritt wie bei anderen Arbeitnehmervertretungen leider zu vermuten ist, lebe ich lieber mit einem mehr oder weniger beschränkten Forenmoderator, als ohne ProTin.
Rudolf_2
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Re: Zensur bei pro-T-in!

Beitrag von Rudolf_2 »

Ergänzend sei kurz darauf hingewiesen, dass sich die proT-in wahrscheinlich im Recht fühlt, wenn sie ab Austrittsdatum umgehend alle Leistungen einstellt bzw. unmöglich macht.

Zitat aus der Satzung:
"Unmittelbar mit dem Austritt enden alle nach der Satzung möglichen Leistungen der proT-in."
Das ist schon klar, nur hier ist der springende Punkt halt der, dass der Austritt per Kündigung erst zum Ende des Quartals, sprich: ENDE DEZEMBER wirksam wird!
Mithin hätte ich zum Zeitpunkt der Kündigung noch volle 1,5 MONATE diese "Leistungen" in Anspruch nehmen können!
Ganz genau daran bin ich aber aktiv gehindert worden, indem mir der Zugang gekappt wurde!
Trotz zweimaliger Kontaktierung des werten Herrn Motzkus per Fax dauert dieser Zustand jedoch weiterhin an, so dass ich zur unfreiwilligen Selbsthilfe, (angedrohte und durchgeführte Rücklastschrift) gegriffen habe...
Methoden, wie früher nach alter Gutsherren-Art, oder (um es etwas globaler zu sehen), nach Art der Besitzer der Baumwollpflücker, erfordern halt ebensolche Gegenmaßnahmen!


Nachtrag:
Mir wurde jedoch glatt noch die Dezember-Ausgabe der "pro-T-info" per mail mit folgendem süffisanten Text zugestellt:

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Liebes proT-in –Mitglied,

der erweiterte Bundesvorstand der proT-in  hat beschlossen, dass weiterhin die aktuellen proT-info-Ausgaben jeweils am Anfang des Monats an unsere Mitglieder versendet werden aber an (noch-) Nichtmitglieder erst am Ende des Monats.

Die aktuellen proT-info-Ausgaben sollen weiterhin auch an Außenstehende zum Beleg unserer Leistungsfähigkeit verteilt werden, aber irgendwie muss auch für diesen Personenkreis  der  Mehrwert einer proT-in –Mitgliedschaft erkennbar sein…
Was Mitglieder, Nichtmitglieder, oder eventuell Noch-Mitglieder sind, dürfte eigentlich jedem klar sein! Ein noch-nicht-Mitglied könnte ich mir auch vorstellen, im Sinne von noch nicht, aber bald. Worum es sich jedoch bei (noch-) Nichtmitgliedern handeln KÖNNTE, will sich mir allerdings nicht so recht erschließen! Eine neue Wortschöpfung des Absenders? Zumindest jedoch albern!
Gruß
Rudolf
Schwapau
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Re: Zensur bei pro-T-in!

Beitrag von Schwapau »

Hallo - also Pro-T-in kannst du vergessen - das ist mittlerweile das Gleiche wie Verdi - wenn was medienwirksam aufgebaut werden
kann, ist ProT-in dabei...

Sucht euch eine andere Gewerkschaft aus oder spart Euch den Beitrag und schließt einfach eine Rechtschutzversicherung aus..

MfG
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Bundesfreiwild
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Re: Zensur bei pro-T-in!

Beitrag von Bundesfreiwild »

Schön, wie hier die EINZIGE Organisation platt geredet wird, die den Beamten maximal das Händchen hält, wenn die Telekom "tolle" Einfälle hat.
Ohne die Protein wären die meisten Klagen gar nicht gelaufen.

Weder die gegen die Versetzung zu Vivento, noch die auf amtsangemessene Beschäftigung, noch die vielen Widersprüche und Klagen gegen die ortsfernen Versetzungen zu VCS oder anderswohin.
Die Widersprüche/Klagen gegen Urlaubs- und WEihnachtsgeldverlust wurden zwar nicht gewonnen, aber wenigstens mit Protein-Unterstützung zum Laufen gebraucht und einige andere zu anderen Themen ebenfalls.
Macht ver.di das? NÖ. Da wird bloss abschätzig gelächelt, wenn Protein mal wieder gegen den Arbeitgeber ins Feld zieht - über den individuellen Klageweg des einzelnen Beamten - weil es nicht anders geht. Aber - da gibts wenigstens die maximale Unterstützung im Hintergrund.

Verdi hat zu all diesen rechtlichen Verstössen immer schön das Maul gehalten und KEINEN EINZIGEN Beamten unterstützt, weil der Haufen nämlich maßgeblich an all diesem Mist beteiligt war und ist.

Dass Anwälte sich bei diesem Krieg gegen die Telekom eine goldene Nase verdienen, lässt sich dabei kaum verhindern. Die bekommen eben Kohle für ihre Leistung - egal, für wen sie sie erbringen. Und zum Glück fast immer über die Rechtsschutzversicherungen der Beamten.
Und ich suche mir natürlich einen Anwalt aus, der Ahnung von der komplizierten Materie Telekom vs. Beamtenrecht hat. Da gehe ich nicht hier zum Wald-und Wiesen-Verwaltungsrechtsanwalt vor Ort, weil der sich mit dem Telekomscheiss der letzten 10 Jahre gar nicht auskennt.

Und da wollen wir mal garnicht darüber reden, was die Anwälte verdienen, die sich für ver.di ins Zeug legen. Das sind auch immer die Gleichen.

Wenn es um Rechtsstreite geht, muss man sagen: Wo zwei sich streiten, freut sich der Dritte - und das ist der Anwalt!
Schwapau
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Re: Zensur bei pro-T-in!

Beitrag von Schwapau »

Hallo Zusammen,

also ich muss sagen, dass ich von ProT-in nicht besonders verzückt bin...viel Wirbel...nichts gravierendes erreicht und mittlerweile
im Stutus einer "großen" Gewerkschaft sich nicht mehr um das gemeine Volk kümmern wollen...

In meinem Fall kann ich sagen, dass diese Gewerkschaft eben für die 1100 Mitarbeiter bei der PBM NL rein gar nichts macht...außer
mit irgendwelchen nebulösen Andeutungen zum Mini-BR und zur Verfassungswidrigkeit des nicht legitimierten BR bei der PBM NL finde
ich keinerlei Aktivitäten von denen...
Und dann schreiben die im offenen Forum, da bald ein Gerichtsurteil folgen wird - Hallo: das Gerichtsurteil war im Juni 2010 !!!

Aber hauptsache mal sich selber beweihräuchert - wir sind die Besten - wir machen am Meisten, wir kümmern uns um Euch...bla bla bla.
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Bundesfreiwild
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Re: Zensur bei pro-T-in!

Beitrag von Bundesfreiwild »

"In 5-10 Jahren könnte die ProT-in Geschichte sein."

Könnte so kommen - aber dann sind auch die Beamten und die mit Unkündbarkeits-Arbeitsverträgen versehenen "alten" Tarifkräfte bei der Telekom Geschichte.
Und bislang gibt es nur bei Prot-in Unterstützung, diese Geschichte für die noch rund 40000 Betroffenen Beamten so abzufangen, dass der Einzelne dabei nicht komplett untergeht. Das ist der Sinn und Auftrag aus meiner Sicht.
Und ich meine, das funktioniert ganz gut.

Und... natürlich ist es die Absicht, die rund 30% Aktienanteile zu verzocken. Nur... solange eben Beamte in erklecklicher Anzahl das Unternehmen "belasten", kauft keiner die Anteile. 30% von rund 40 Milliarden Unternehmenswert... das ist ein Sümmchen, das keiner ausgibt, wenn sich das Unternehmen hinsichtlich seiner Arbeitskräfte nicht frei bewegen kann. Wobei "frei" hier heisst - mit aller Freiheit des Arbeitsmarktes nach Gusto des Arbeitgebers und in Zusammenarbeit mit ver.di als Tarifpartner.
Die Tarifkräfte werden sich noch wundern, wo ihre Einkommen hinlaufen, wenn die Beamten als Einkommens- und Tätigkeitsvergleichsgrößen mal alle weg sind.
Da wirds die "downgrades" nur so hageln in allen Bereichen.

Zu der Zensur.
Ich habe mich auch mit den Protinlern unterhalten, wie es zu einzelnen Zensurfällen und auch 1-2 Ausschlüssen vom Forum kam.
Und ich muss sagen, das sind zum Teil Fälle, da muss ich auch sagen, derartiges muss ich in einem Forum nicht haben.
Und - es ist das RECHT jedes Forumsadministrators, sein Forum, seinen Ruf, die im Einzelfall betroffenen Anwälte und nicht zuletzt den Forumsteilnehmer selbst zu schützen.

Jedenfalls... ich nehme ja nun auch nirgendwo ein Blatt vor den Mund. Und wenn ich Kritik zu üben habe, dann übe ich sie, egal wo und bei wem.
Und glaubt mir - die Chats und Foren im Internet der letzten 15 Jahre.... aus welchen Chats und Foren ICH da überall ausgeschlossen wurde, bloss weil den bekloppten, oft noch pubertären Moderatoren meine offene Sprache nicht passte..., da kann ich mich glücklich schätzen, dass die Prot-in-Administration des Forums mit SACHlicher Kritik
umgehen kann.

Und ganz ehrlich: Wenn in meinem Homepage-Gästebuch irgendwelche Sch****e landet, die ich als Verunglimpfung meiner oder anderer Personen empfinde, dann fliegts halt raus. Sachliche Kritik ja, persönliche Angriffe nein.
Schwapau
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Re: Zensur bei pro-T-in!

Beitrag von Schwapau »

Grubi_Scheibenklar hat geschrieben:@Schwapau
schrieb: °von ProT-in nicht besonders verzückt bin...viel Wirbel...nichts gravierendes erreicht und mittlerweile
im Stutus einer "großen" Gewerkschaft sich nicht mehr um das gemeine Volk kümmern wollen..."

... gegen ein laut und sichtbar auf sich aufmerksam machen, hätte wohl kaum jemand etwas einzuwenden, wenn
- damit keine Arroganz verbunden ist & die Nähe zu den Klienten gewahrt bleibt oder auch die Werbetrommel nicht als großhalsig wahrgenommen wird (aus einer Mücke sollte man eben keinen Elefanten machen)
- es wurde Etliches erreicht, leider gelingt es der proT-in nur selten, dies in der gebotenen Bescheidenheit & Zurückhaltung erfolgreich und breit genug in das Bewußtsein der Beschäftigten Telekomiker zu bringen (an vielen Orten findet man noch zu viele T-Beschäftigte die sich bestimmt fragen: "ProT-in, was ist denn das? - ein Medikament gegen Seilschaften?")
- die Arbeitnehmervereinigung will auch gar keine große Gewerkschaft sein, sie möchte in der Hauptsache über ein Netzwerk von spezialisierten Juristen den Beschäftigten der Telekom rechtliche Hilfen vermitteln.
- das gemeine Volk der Beschäftigten dürfte nach meinen Erfahrungen mit seinen Themen dort auf offenere Ohren stoßen, als dies bei den Gewerkschaften der Fall sein dürfte.

Für das Thema "PBM NL Berlin BR" könnte sich die proT-in noch gezielter & effizienter einbringen. Vielleicht tritt Schwapau der Vereinigung bei und baut dort einen Stoßtrupp auf, der erfolgreich die neuen BR-Wahlen für den Betrieb vorantreibt?

Hallo Grubi,
kann ich da auch mitmachen - grins...