Guten Morgen,
aktuell überlege ich mich vom Angestelltenverhältnis (davon 6 Jahre im öD) nun verbeamten zu lassen (Bund) . Der Einstieg würde in A7 St.5 erfolgen. Ich bin bereits 36, verheiratet mit zwei Kindern. In den letzten 17 Jahren habe ich in die Rentenkasse eingezahlt und dort bis dato Entgeltpunkte/Rentenpunkte von 16,56 gesammelt.
Das Nettoeinkommen würde sich inkl PKV im Einstiegsamt um ca. 250€ verringern.
Lohnt sich der wechsel in dem Alter noch?
Ich würde ja nicht mehr die vollen Pensionsansprüche erreichen, wenn ich bis 67 arbeite, wie würde sich die bisherige Rente auf die Pension auswirken und wie viel würde hier insgesamt herauskommen wenn ich von einem Endamt A9 Endstufe ausgehe?
Wo und wer kann mir soetwas berechnen?
Liebe Grüße
Lohnt sich Verbeamtung mD mit 36-Pensionsansprüche
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Re: Lohnt sich Verbeamtung mD mit 36-Pensionsansprüche
Durchrechnen geht hier:
PVS - Seite Startseite https://share.google/KW4UYeDTLGPIoeckJ
Spezielle Fragen? Da empfehle ich die GZD für den räumlichen Zuständigkeitsbereich.
Man darf auch nicht vergessen, das man dann 2 Stunden pro Woche länger als im Tarifbereich arbeiten muss....da geht sicher auch noch mehr..
Dann lieber einen Minijob dazu nehmen, da fährt man besser.
Letztlich muss das dann jeder selbst entscheiden, dabei spielen die Kosten für die PKV natürlich eine Rolle, aber auch die Erwartungen an die Entwicklung der künftigen Versorgung, da ändert sich in Zukunft bestimmt einiges.
Wer heute 36 ist, sollte zudem davon ausgehen, dass bis zum 70. Lebensjahr gearbeitet werden muss. Aus den 40 Jahren können gerne auch 45 Jahre bis zur maximalen Versorgung werden, der Versorgungshöchstsatz wurde bereits 2002 gesenkt, bis in 34 Jahren wird der bestimmt noch zweimal reduziert. Bei der Rente sieht es sicher auch so aus
Grob über den Daumen, so meine Erfahrung, kann man bis unter 40. Lebensjahr der Verbeamtung noch etwas abgewinnen. Die ersten 5 Jahre sind risikobehaftet, sofern man dienstunfähig wird
Im Tarifbereich gibt's die Zusatzversorgung, damit fährt man eigentlich ganz gut.
Mit Beförderungen würde ich nicht rechnen, kommt auf den Bereich an, aber die nächsten Jahre werden wegen des Sparzwanges und der Digitalisierung sicher viele Stellen angebaut....ich würde mich auf eine Durststrecke von 8 bis 10 Jahre einstellen...bis die Boomer weg sind. Dann hat man wieder ein "normales" Niveau auf einem geringerem Plateau.
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Spezielle Fragen? Da empfehle ich die GZD für den räumlichen Zuständigkeitsbereich.
Man darf auch nicht vergessen, das man dann 2 Stunden pro Woche länger als im Tarifbereich arbeiten muss....da geht sicher auch noch mehr..
Dann lieber einen Minijob dazu nehmen, da fährt man besser.
Letztlich muss das dann jeder selbst entscheiden, dabei spielen die Kosten für die PKV natürlich eine Rolle, aber auch die Erwartungen an die Entwicklung der künftigen Versorgung, da ändert sich in Zukunft bestimmt einiges.
Wer heute 36 ist, sollte zudem davon ausgehen, dass bis zum 70. Lebensjahr gearbeitet werden muss. Aus den 40 Jahren können gerne auch 45 Jahre bis zur maximalen Versorgung werden, der Versorgungshöchstsatz wurde bereits 2002 gesenkt, bis in 34 Jahren wird der bestimmt noch zweimal reduziert. Bei der Rente sieht es sicher auch so aus
Grob über den Daumen, so meine Erfahrung, kann man bis unter 40. Lebensjahr der Verbeamtung noch etwas abgewinnen. Die ersten 5 Jahre sind risikobehaftet, sofern man dienstunfähig wird
Im Tarifbereich gibt's die Zusatzversorgung, damit fährt man eigentlich ganz gut.
Mit Beförderungen würde ich nicht rechnen, kommt auf den Bereich an, aber die nächsten Jahre werden wegen des Sparzwanges und der Digitalisierung sicher viele Stellen angebaut....ich würde mich auf eine Durststrecke von 8 bis 10 Jahre einstellen...bis die Boomer weg sind. Dann hat man wieder ein "normales" Niveau auf einem geringerem Plateau.
MS
