Aktuelle Presse: 17 Jahre krankgeschrieben bei vollem Gehalt

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stuntmanmike
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Re: Aktuelle Presse: 17 Jahre krankgeschrieben bei vollem Gehalt

Beitrag von stuntmanmike »

TobiasS hat geschrieben: 1. Aug 2026, 11:04 Bestes Beispiel von stuntmanmike:
"im grunde ist das doch alles spekulation. aber das ist dem durchschnittsbürger ja egal." -> Der sog. "Durchschnittsbürger" bezahlt das Ganze und hat daher auch berechtigtes Interesse zu erfahren, was mit seinem Geld passiert.
Es ist ihm egal, dass alles Spekulation ist. Nicht, dass hier jemand wohl möglich lange zu Unrecht bezahlt wird. :lol: :lol:
Keine Ahnung wie man das falsch verstehen kann. Einzelfall oder fehlende Intelligenz?
Du bist so ein Durchschnittsbürger, der gerne alles so interpretiert, dass er sich aufregen kann und generell keine Ahnung hat. Ein Spiegelbild des Landes.
Dienstunfall_L
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Re: Aktuelle Presse: 17 Jahre krankgeschrieben bei vollem Gehalt

Beitrag von Dienstunfall_L »

Zu den Durchschnittsbürgern gehörst du doch auch oder wie hebst du dich vom Durchschnitt ab?
Und wenn hier geschrieben wird, der Durchschnittsbürger trage die Kosten: Die Kosten werden von allen getragen.

Was an der in der Presse veröffentlichten Geschichte soll eigentlich Spekulation sein?
TobiasS
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Re: Aktuelle Presse: 17 Jahre krankgeschrieben bei vollem Gehalt

Beitrag von TobiasS »

Ach lieber stuntmanmike, allein die Anzahl deiner Beiträge hier sagt schon genug über dich und dein Leben aus. Nirgends was zu melden haben und dann hier was von Durchschnittsbürger faseln. Jeder Durchschnittsbürger würde über dich lachen! Gut, dass du nicht das Spiegelbild dieses Landes bist.
blink182
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Re: Aktuelle Presse: 17 Jahre krankgeschrieben bei vollem Gehalt

Beitrag von blink182 »

Was sagen denn deine 3 (!) Beiträge über dich und dein Leben aus?

Bist du ein seit Januar angemeldeter Troll, der hier einfach mal ein bisschen Frust ablassen will - oder ist TobiasS dein Zweitnick, weil du nicht den Arsch in der Hose hast, andere User unter deinem gewöhnlichen Nick zu kritisieren?
Gruß
blink182
TobiasS
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Re: Aktuelle Presse: 17 Jahre krankgeschrieben bei vollem Gehalt

Beitrag von TobiasS »

Das wird ja immer besser. Der Durchschnittsbürger ist neidisch und wer hier kritisch Stellung bezieht ist ein Troll.

:lol:
blink182
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Re: Aktuelle Presse: 17 Jahre krankgeschrieben bei vollem Gehalt

Beitrag von blink182 »

TobiasS hat geschrieben: 6. Aug 2026, 09:22 ...und wer hier kritisch Stellung bezieht ist ein Troll.
Dann mach das doch einfach woanders?

Das Thema wird in zahlreichen Foren und auch in den Sozialen Medien diskutiert.

Dies ist ein Forum für Beamte, du bist offensichtlich keiner - Beamtenbashing kommt hier nicht so gut an.
Gruß
blink182
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Bananen-Willi
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Re: Aktuelle Presse: 17 Jahre krankgeschrieben bei vollem Gehalt

Beitrag von Bananen-Willi »

blink182 hat geschrieben: 8. Aug 2026, 09:25 Dies ist ein Forum für Beamte, du bist offensichtlich keiner - Beamtenbashing kommt hier nicht so gut an.
Das sehe ich deutlich differenzierter.

Beamte haben viele Privilegien, die in anderen Bereichen mit deutlichen Nachteilen "erkauft" werden. Dennoch bin ich für mich der Meinung, dass ich als Beamter schlussendlich bessergestellt bin als der "Durchschnittsbürger", der nicht gerade bei einem großen Autohersteller arbeitet und absolut überdurchschnittlich vergütet wird.

Wenn ein Beamter nun -ob aus eigener Schuld oder nicht- faktisch eindeutig bevorteilt ist, dann ist es aus meiner Sicht durchaus legitim, dies zu kritisieren. Ich habe mich über diese Geschichte auch aufgeregt, sowas kann oder darf nicht passieren. Ob das nun persönliches Fehlverhalten der Betroffenen oder ein Systemversagen war, darf keine Rolle spielen.

Erschwerend kommt hier noch dazu: Wäre dieser Fehler bei einem Arbeitnehmer der Rentenversicherung oder einer Sozialkasse unterlaufen, so würde unverzüglich ein Rückforderungsverfahren für die überzahlten Beträge durchgeführt. Ob und in welcher Höhe das dann tatsächlich durchgeführt würde, entscheidet ggf. ein unabhängiges Gericht. Ob bei Beamten ist eine Rückforderung überhaupt durchgeführt wird, hängt von ganz anderen Kriterien ab. Wie man derzeit aus der Berichterstattung zu entnehmen kann, geht es derzeit überhaupt noch nicht darum, sondern zunächst mal um die Strafbarkeit der Handlungen der Beteiligten. Ob es danach zu einer Rückforderung kommt und in welcher Höhe diese erfolgen soll, steht noch in den Sternen.

Das halte ich für durchaus kritikfähig und es schadet der Akzeptanz der Beamtenprivilegien durch die Allgemeinheit, welche ohnehin durch eine verzerrte Berichterstattung nicht sonderlich hoch ist. Die Sachbehandlung im vorliegenden Fall ist deutlich zum Vorteil der Lehrerin erfolgt und muss korrigiert werden, zusätzlich müssen Maßnahmen getroffen werden, damit dies zukünftig nicht mehr so erfolgen kann. In der Regel erfolgt dies ja auch korrekt, aber solche extremen Einzelfälle dürfen nicht passieren. Bei ein, zwei Jahren hätte es sicher nicht zu einem solchen Sturm der allgemeinen Entrüstung geführt wie nach 17 Jahren.
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zeerookah
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Re: Aktuelle Presse: 17 Jahre krankgeschrieben bei vollem Gehalt

Beitrag von zeerookah »

Bananen-Willi hat geschrieben: 9. Aug 2026, 09:47 Ob bei Beamten ist eine Rückforderung überhaupt durchgeführt wird, hängt von ganz anderen Kriterien ab. Wie man derzeit aus der Berichterstattung zu entnehmen kann, geht es derzeit überhaupt noch nicht darum, sondern zunächst mal um die Strafbarkeit der Handlungen der Beteiligten.
Was regst Du Dich auf :?: Du hast es doch selber erklärt.
Die Mühlen der Justiz mahlen in Deutschland nun mal besonders langsam.
Die Staatsanwaltschaft muß nun erstmal eine Klage vorbereiten. Und danach muß in einen Verfahren auch erst mal Recht gesprochen werden.
Und das dauert. Und erst nach einen Schuldspruch geht es dann um die Höhe der Rückforderung. Die dann mal locker 200.000€ betragen könnte, sofern nicht ein großer Teil schon verjährt ist.
Interessant ist hier die Frage wer das alles bei der Besoldungsstelle & Schulbehörde 17 Jahre lang durch gewunken hat.
Da müßten ja noch einige Köpfe rollen.
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Bananen-Willi
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Re: Aktuelle Presse: 17 Jahre krankgeschrieben bei vollem Gehalt

Beitrag von Bananen-Willi »

zeerookah hat geschrieben: 9. Aug 2026, 12:19 Was regst Du Dich auf :?: Du hast es doch selber erklärt.
Wenn du mal meine Beschäftigungsbehörde schaust, sind mir deine angeführten Argumente durchaus mehr als deutlich bewusst :D und den Rechtsmittelzug könnte man hier auch erwähnen, noch ein paar Jahre mehr :lol:

Was ich unter anderem kritisiere, ist neben dem Zustand, dass es sich die meisten Behörden zur Angewohnheit machen, eigene Fehler immer schön unter den Teppich zu kehren und erst auf Druck (z.B. durch mediale Aufmerksamkeit) tätig zu werden, vor allem, dass nicht unverzüglich beamtenrechtliche Konsequenzen getroffen und vor allem das Rückforderungsverfahren zeitgleich betrieben wird. Das strafrechtliche Verfahren ist völlig unabhängig vom beamtenrechtlichen. Zumal das strafrechtliche Verfahren in den überwiegend meisten Fällen mit diesem Hintergrund eh eingestellt werden, weil ein Vorsatz kaum bis gar nicht nachgewiesen werden kann. Dass es hier zu beamtenstatusrechtlichen Folgen kommt, also z.B. Entlassung aus dem Dienst wegen Freiheitsstrafe über einem Jahr, ist bei dem (publizierten) Sachverhalt ausgeschlossen.

Da ich aus dieser Angelegenheit auch nur den Sachverhalt aus der Berichterstattung habe, bezieht sich meine Einschätzung auch nur darauf. Keiner von uns kennt die tatsächlichen Fakten. Aber der Eindruck, dass hier wie üblich auf Zeit gespielt wird, lässt sich nicht abstreiten.

Was mich zum Kern meines Sermons bringt: nicht die Tatsache, was und warum tatsächlich geschehen ist, geht mir auf den Zeiger, sondern die Fehlerkultur bei Behörden an sich. Wir sind Teil des Systems, wir müssen damit leben und tragen das zum Teil sogar mit. Aber ich finde, wenn ein Außenstehender ("Durchschnittsbürger") sich darüber beklagt, hat er jedes Recht dazu. Auch ich bezeichne mich als Durchschnittsbürger, daran ändert auch mein Beamtenstatus nichts.
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