Teildienstunfähigkeit Erfahrung
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unaufmerksam
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Teildienstunfähigkeit Erfahrung
Liebe Community,
ich brauche bitte eure Hilfe, Ratschläge oder vielleicht hat der ein oder andere sogar selbst eine vergleichbare Biografie und kann von dieser berichten (gerne auch per PM).
Ich werde für längere Zeit ausfallen. So wie es aussieht werde ich in eine ambulante Tagesklinik gehen. Es ist das erste mal, dass ich bei meiner Stelle für längere Zeit ausfalle. Mit Wartezeit auf den Platz und der Maßnahme werde ich vermutlich für zirka 3 Monate ausfallen. Wenn ich richtig informiert bin werde ich in dieser Zeit auf jeden Fall ein BEM angeboten bekommen werden. Ob ich jedoch zum Amtsarzt geschickt werde oder nicht hängt (wenn ich es richtig verstanden habe) sehr von meinem Dienstherrn ab. Wobei ich mir vorstellen könnte, dass die Dienstherrn seit dem 16 Jahre krank Lehrerin Fall aufgeschreckt sind und eher früher als spät zum Amtsarzt schicken.
Ehrlich gesagt bin ich gerade total im Gefühls- und Grübelchaos. Ich weiß nicht was das richtige für mich ist. Ich weiß nur, dass sich gravierend etwas ändern muss in meinem Leben. Meisten komme ich an den Punkt, dass ich glaube, dass Teildienstfähigkeit der richtige Weg für mich wäre. Irgendetwas zwischen 50 - 60 Prozent.
Meine Frage. Soll ich zum BEM? Soll ich den Amtsarzt abwarten? Soll ich den Amtsarzt sogar beantragen - sollten sie mich selbst nicht zum Amtsarzt schicken? Insbesondere wenn ich natürlich am Ende lieber Teildienstfähig geschrieben werden würde anstelle von Teilzeit zu gehen, wenn mir das einfach nicht möglich ist eine Vollzeitwoche zu bewältigen.
Über Erfahrungen und Tipps (auch bezüglich dem Thema Teildienstfähigkeit Amtsarzt) wäre ich sehr dankbar. Sind Amtsärzte zum Beispiel eher froh, wenn der Patient von sich aus vorschlägt gerne zu arbeiten nur eben weniger? Wie ist es mit den Prozenten. Fragen über Fragen. Schon mal vielen Dank für Eure Hilfe.
ich brauche bitte eure Hilfe, Ratschläge oder vielleicht hat der ein oder andere sogar selbst eine vergleichbare Biografie und kann von dieser berichten (gerne auch per PM).
Ich werde für längere Zeit ausfallen. So wie es aussieht werde ich in eine ambulante Tagesklinik gehen. Es ist das erste mal, dass ich bei meiner Stelle für längere Zeit ausfalle. Mit Wartezeit auf den Platz und der Maßnahme werde ich vermutlich für zirka 3 Monate ausfallen. Wenn ich richtig informiert bin werde ich in dieser Zeit auf jeden Fall ein BEM angeboten bekommen werden. Ob ich jedoch zum Amtsarzt geschickt werde oder nicht hängt (wenn ich es richtig verstanden habe) sehr von meinem Dienstherrn ab. Wobei ich mir vorstellen könnte, dass die Dienstherrn seit dem 16 Jahre krank Lehrerin Fall aufgeschreckt sind und eher früher als spät zum Amtsarzt schicken.
Ehrlich gesagt bin ich gerade total im Gefühls- und Grübelchaos. Ich weiß nicht was das richtige für mich ist. Ich weiß nur, dass sich gravierend etwas ändern muss in meinem Leben. Meisten komme ich an den Punkt, dass ich glaube, dass Teildienstfähigkeit der richtige Weg für mich wäre. Irgendetwas zwischen 50 - 60 Prozent.
Meine Frage. Soll ich zum BEM? Soll ich den Amtsarzt abwarten? Soll ich den Amtsarzt sogar beantragen - sollten sie mich selbst nicht zum Amtsarzt schicken? Insbesondere wenn ich natürlich am Ende lieber Teildienstfähig geschrieben werden würde anstelle von Teilzeit zu gehen, wenn mir das einfach nicht möglich ist eine Vollzeitwoche zu bewältigen.
Über Erfahrungen und Tipps (auch bezüglich dem Thema Teildienstfähigkeit Amtsarzt) wäre ich sehr dankbar. Sind Amtsärzte zum Beispiel eher froh, wenn der Patient von sich aus vorschlägt gerne zu arbeiten nur eben weniger? Wie ist es mit den Prozenten. Fragen über Fragen. Schon mal vielen Dank für Eure Hilfe.
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Dienstunfall_L
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- Registriert: 7. Mär 2015, 11:05
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Re: Teildienstunfähigkeit Erfahrung
Hallo
Wie das alles abläuft, hängt auch von deinem Bundesland ab und wie da gerade der Personalstand ist z.B. bei Dienstbehörde, Amtsarzt (nicht nur ob Knappheit, sondern auch, wer da gerade arbeitet) - so meine Erfahrung. Ich verstehe dich so, dass es bei dir bisher noch keinen längeren Krankenstand gibt. Bist du aktuell im Krankenstand? Ob dir überhaupt ein BEM angeboten wird, während du in der Klinik bist, ist nicht sicher. Es wäre aber gut, jemanden zu haben, der deine Post sichtet, wenn du längere Zeit abwesend bist. Evtl. bereitest du eine Vollmacht oder ein Antwortschreiben wegen evtl. BEM-Einladung vor (in etwa: Ich habe Interesse an der Teilnahme, bin aktuell aber in stationärer Behandlung … ohne Details).
Dann versuchst du dich damit nicht zu belasten, in der Klinik geht es um dich und darum, wieder auf die Beine zu kommen. Es braucht die Zeit, die es braucht. Das ist für dich nicht absehbar bzw. planbar.
Den Amtsarzttermin würde ich nicht selbst beantragen. Was sollst du zum jetzigen Zeitpunkt dort auch sagen? Nach dem Klinikaufenthalt wirst du fachärztliche Berichte und vielleicht auch eine andere eigene Einstellung haben. Lass dir erstmal von denen helfen, der Rest kommt dann. Das betrifft auch die Einschätzung, ob du dich teildienstfähig siehst, wieviel und wie.
Dein Dienstherr erwartet von dir, dass du die Einstellung hast, wieder dienstfähig zu werden.
Du hast -so nehme ich an - die Erwartung und den Wunsch, wieder gesund zu werden.
Also tust du jetzt erstmal das, was es braucht, um wieder gesund zu werden.
Und falls der Amtsarzt dich das in naher Zukunft überhaupt schon fragt, dann ist es dein Ziel, gesund und dienstfähig zu sein.
Wie das alles abläuft, hängt auch von deinem Bundesland ab und wie da gerade der Personalstand ist z.B. bei Dienstbehörde, Amtsarzt (nicht nur ob Knappheit, sondern auch, wer da gerade arbeitet) - so meine Erfahrung. Ich verstehe dich so, dass es bei dir bisher noch keinen längeren Krankenstand gibt. Bist du aktuell im Krankenstand? Ob dir überhaupt ein BEM angeboten wird, während du in der Klinik bist, ist nicht sicher. Es wäre aber gut, jemanden zu haben, der deine Post sichtet, wenn du längere Zeit abwesend bist. Evtl. bereitest du eine Vollmacht oder ein Antwortschreiben wegen evtl. BEM-Einladung vor (in etwa: Ich habe Interesse an der Teilnahme, bin aktuell aber in stationärer Behandlung … ohne Details).
Dann versuchst du dich damit nicht zu belasten, in der Klinik geht es um dich und darum, wieder auf die Beine zu kommen. Es braucht die Zeit, die es braucht. Das ist für dich nicht absehbar bzw. planbar.
Den Amtsarzttermin würde ich nicht selbst beantragen. Was sollst du zum jetzigen Zeitpunkt dort auch sagen? Nach dem Klinikaufenthalt wirst du fachärztliche Berichte und vielleicht auch eine andere eigene Einstellung haben. Lass dir erstmal von denen helfen, der Rest kommt dann. Das betrifft auch die Einschätzung, ob du dich teildienstfähig siehst, wieviel und wie.
Dein Dienstherr erwartet von dir, dass du die Einstellung hast, wieder dienstfähig zu werden.
Du hast -so nehme ich an - die Erwartung und den Wunsch, wieder gesund zu werden.
Also tust du jetzt erstmal das, was es braucht, um wieder gesund zu werden.
Und falls der Amtsarzt dich das in naher Zukunft überhaupt schon fragt, dann ist es dein Ziel, gesund und dienstfähig zu sein.
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Grillmeister
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- Registriert: 6. Jun 2025, 15:10
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Re: Teildienstunfähigkeit Erfahrung
Hallo unaufmerksam,
ich kann meinem Vorredner nur zustimmen.
Du kannst ganz beruhigt sein - deine AU Zeiten sind ja noch "frisch". Nehme an deiner geplanten Behandlung teil und schaue dann, was dir dort empfohlen wird. Vielleicht nutzt die die Wartezeit schon, und lässt dich bei einer ambulanten Psychotherapie auf die Warteliste nehmen. Dort wartet man in der Regel auch mindestens 6 Monate. Und wenn du dies nach der Tagesklinik dann doch nicht mehr benötigen solltest, kannst du es immer noch absagen. Im Normalfall steht im Abschlussbericht immer "ambulante Weiterbehandlung empfohlen". Sollte bei dir nach Ansicht der Fachärzte noch weiter Bedarf bestehen, dann gehe auch ruhig in eine psychosomatische Fachklinik (nicht Reha) - besser erst so als das später dann noch nachzuholen und insgesamt länger auszufallen.
Wenn du Zwischendrin eine Einladung zum BEM bekommst, dann gehe hin. Dort kannst du dann erzählen, dass noch ein dreimonatige ambulante Behandlung geplant ist. Dann dürfte dein Dienstherr auch noch keinen Amtsarzt einschalten, da ja eine Besserung absehbar ist. Das würden Sie wahrscheinlich eher nach den drei Monaten machen, wenn du komplett blockierst und sie nichts über deine weiteren Planungen wüssten.
Selbst eine amtsärztliche Untersuchung zu beantragen finde ich daher bei dir auch nicht sinnvoll. Ich hatte dies selbst mal gemacht, jedoch hatte ich zu der Zeit auch noch keine Behandlung in absehbarer Nähe. Hatte dann die Hoffnung, dass weiterarbeiten (bzw. weniger leiden...) mit weniger Dienstzeit ausreicht. War dann eine Zeit lang teildienstfähig (30 Std./Woche), doch im Nachhinein hätte ich es lieber nicht tun sollen, sondern gleich "Vollzeit-Behandlungen" nutzen sollen, um meine Gesundheit zu verbessern. Denn da ich auch in meiner Teildienstfähigkeit nach einigen dienstlichen Querelen ausgefallen bin, wird mir dies seitdem in BEM Protokollen als negative Entwicklung aufgeführt (sinngemäß: "Teildienstfähigkeit hat keine nachhaltige Besserung gebracht"). Das sich meine Gesundheit aufgrund der dienstlichen Entwicklungen im Amt (und nicht wegen meiner Tätigkeit generell) wieder verschlechtert hat, interessiert dann keinen mehr. Ob ich danach in Zukunft nochmal die Teildienstfähigkeit nutzen kann oder nicht - ehrlicherweise gesagt: keine Ahnung
Zu deinen Fragen zum Amtsarzt und Teildienstfähigkeit:
Bei mir war es ein Vorschlag des Amtsarztes, nachdem ich meine aktuelle (und längere) Situation geschildert hatte. So wie ich das Empfunden habe war das aber auch, um eine DDU erstmal vorrangig zu vermeiden. Die Prozente der Teildienstfähigkeit konnte ich mir im gesetzlichen Rahmen meines Bundeslandes (zwischen 50% und 99%) frei aussuchen - ich sollte dann selbst einschätzen, was mir helfen würde.
Drücke dir die Daumen für deinen Aufenthalt in der Tagesklinik.
LG Grillmeister
ich kann meinem Vorredner nur zustimmen.
Du kannst ganz beruhigt sein - deine AU Zeiten sind ja noch "frisch". Nehme an deiner geplanten Behandlung teil und schaue dann, was dir dort empfohlen wird. Vielleicht nutzt die die Wartezeit schon, und lässt dich bei einer ambulanten Psychotherapie auf die Warteliste nehmen. Dort wartet man in der Regel auch mindestens 6 Monate. Und wenn du dies nach der Tagesklinik dann doch nicht mehr benötigen solltest, kannst du es immer noch absagen. Im Normalfall steht im Abschlussbericht immer "ambulante Weiterbehandlung empfohlen". Sollte bei dir nach Ansicht der Fachärzte noch weiter Bedarf bestehen, dann gehe auch ruhig in eine psychosomatische Fachklinik (nicht Reha) - besser erst so als das später dann noch nachzuholen und insgesamt länger auszufallen.
Wenn du Zwischendrin eine Einladung zum BEM bekommst, dann gehe hin. Dort kannst du dann erzählen, dass noch ein dreimonatige ambulante Behandlung geplant ist. Dann dürfte dein Dienstherr auch noch keinen Amtsarzt einschalten, da ja eine Besserung absehbar ist. Das würden Sie wahrscheinlich eher nach den drei Monaten machen, wenn du komplett blockierst und sie nichts über deine weiteren Planungen wüssten.
Selbst eine amtsärztliche Untersuchung zu beantragen finde ich daher bei dir auch nicht sinnvoll. Ich hatte dies selbst mal gemacht, jedoch hatte ich zu der Zeit auch noch keine Behandlung in absehbarer Nähe. Hatte dann die Hoffnung, dass weiterarbeiten (bzw. weniger leiden...) mit weniger Dienstzeit ausreicht. War dann eine Zeit lang teildienstfähig (30 Std./Woche), doch im Nachhinein hätte ich es lieber nicht tun sollen, sondern gleich "Vollzeit-Behandlungen" nutzen sollen, um meine Gesundheit zu verbessern. Denn da ich auch in meiner Teildienstfähigkeit nach einigen dienstlichen Querelen ausgefallen bin, wird mir dies seitdem in BEM Protokollen als negative Entwicklung aufgeführt (sinngemäß: "Teildienstfähigkeit hat keine nachhaltige Besserung gebracht"). Das sich meine Gesundheit aufgrund der dienstlichen Entwicklungen im Amt (und nicht wegen meiner Tätigkeit generell) wieder verschlechtert hat, interessiert dann keinen mehr. Ob ich danach in Zukunft nochmal die Teildienstfähigkeit nutzen kann oder nicht - ehrlicherweise gesagt: keine Ahnung
Zu deinen Fragen zum Amtsarzt und Teildienstfähigkeit:
Bei mir war es ein Vorschlag des Amtsarztes, nachdem ich meine aktuelle (und längere) Situation geschildert hatte. So wie ich das Empfunden habe war das aber auch, um eine DDU erstmal vorrangig zu vermeiden. Die Prozente der Teildienstfähigkeit konnte ich mir im gesetzlichen Rahmen meines Bundeslandes (zwischen 50% und 99%) frei aussuchen - ich sollte dann selbst einschätzen, was mir helfen würde.
Drücke dir die Daumen für deinen Aufenthalt in der Tagesklinik.
LG Grillmeister
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abfallteil
- Beiträge: 82
- Registriert: 27. Jan 2011, 19:24
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Re: Teildienstunfähigkeit Erfahrung
Hallo,
die Frage ist ja wie eilig hast du es wieder arbeiten zu gehen für weniger Geld?
Ich würde erstmal die Tagesklinik abwarten und abwarten was der Dienstherr macht. Von mir aus würde ich das niemals beantragen. Zeit ist hier Geld im wahrsten Sinne des Wortes. Ich hatte mal einen Termin beim Amtsarzt während ich in der Klinik war und das war sinnlos, habe gesagt ich nehme erstmal die Klinik in Angriff und dann sehen wir weiter. Ich wurde gefragt wie lange geplant war da damals noch kein Enddatum war meinte er es hätte Zeit und die soll ich mir auch nehmen.
Ich denke in der Klinik wirst du merken wieviel du wieder arbeiten kannst und willst, du kannst auch um Zeit zu schinden erstmal eine Wiedereingliederung machen und diese notfalls auch abbrechen und dann mit verminderter Stundenzahl wieder anfangen. Alles ist Möglich.
Und du musst auch kein BEM annehmen. Ich habe eine Kollegin (keine Beamtin) die war zwei Jahre krank und lente jedes BEM ab. Klar wurde sie irgendwann mal gekündigt, klagte und bekam eine Abfindung. Als Beamter hat man das ja nicht zu befürchten, zeigt aber man hat alle Zeit der Welt.
Und ich war mehrfach beim Amtsarzt und habe jedes mal gesagt ich möchte wieder zurück und Arbeiten. So bekam ich sehr viel Zeit. Ich arbeite natürlich heute nicht mehr da ich mir damals etwas vorgemacht habe. Alles ist Möglich. Ich denke wenn du wieder arbeiten möchtest dann bekommst du die Zeit dafür!
die Frage ist ja wie eilig hast du es wieder arbeiten zu gehen für weniger Geld?
Ich würde erstmal die Tagesklinik abwarten und abwarten was der Dienstherr macht. Von mir aus würde ich das niemals beantragen. Zeit ist hier Geld im wahrsten Sinne des Wortes. Ich hatte mal einen Termin beim Amtsarzt während ich in der Klinik war und das war sinnlos, habe gesagt ich nehme erstmal die Klinik in Angriff und dann sehen wir weiter. Ich wurde gefragt wie lange geplant war da damals noch kein Enddatum war meinte er es hätte Zeit und die soll ich mir auch nehmen.
Ich denke in der Klinik wirst du merken wieviel du wieder arbeiten kannst und willst, du kannst auch um Zeit zu schinden erstmal eine Wiedereingliederung machen und diese notfalls auch abbrechen und dann mit verminderter Stundenzahl wieder anfangen. Alles ist Möglich.
Und du musst auch kein BEM annehmen. Ich habe eine Kollegin (keine Beamtin) die war zwei Jahre krank und lente jedes BEM ab. Klar wurde sie irgendwann mal gekündigt, klagte und bekam eine Abfindung. Als Beamter hat man das ja nicht zu befürchten, zeigt aber man hat alle Zeit der Welt.
Und ich war mehrfach beim Amtsarzt und habe jedes mal gesagt ich möchte wieder zurück und Arbeiten. So bekam ich sehr viel Zeit. Ich arbeite natürlich heute nicht mehr da ich mir damals etwas vorgemacht habe. Alles ist Möglich. Ich denke wenn du wieder arbeiten möchtest dann bekommst du die Zeit dafür!
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Grillmeister
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Re: Teildienstunfähigkeit Erfahrung
Hallo Abfallteil,abfallteil hat geschrieben: 17. Jun 2026, 11:10
[...]
Und ich war mehrfach beim Amtsarzt und habe jedes mal gesagt ich möchte wieder zurück und Arbeiten. So bekam ich sehr viel Zeit. Ich arbeite natürlich heute nicht mehr da ich mir damals etwas vorgemacht habe. Alles ist Möglich. Ich denke wenn du wieder arbeiten möchtest dann bekommst du die Zeit dafür!
darf ich dich fragen, über welchen Zeitraum du wieder versucht hast "auf die Beine" zu kommen und wann du gemerkt hast, dass es keinen Sinn mehr macht? Bei mir zieht es sich nun schon auch eine ganze Zeit hin, doch richtige Behandlungen habe ich erst seit September letzten Jahres erhalten (Stichwort: Therapieplatzmangel + eigene Versuche mit "das muss doch mal langsam wieder gehen") und ich frage mich nun, wie viele Versuche man mir wohl noch zugesteht. Habe auch in den nächsten Wochen meine dritte amtsärztliche Untersuchung und plane eine ambulante Reha mit Berufsbezug.
LG Grillmeister
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abfallteil
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Re: Teildienstunfähigkeit Erfahrung
Hallo, also scheinbar haben alle gemerkt das ich da nicht mehr hin kann. Nur ich nicht. Ich hab glaube ich ein Jahr ernsthaft gedacht es geht wieder. Dann dauerte es länger, mit nochmal Klinik und dann hat auch mal ein Arzt gesagt das geht doch nicht mehr. Dann hab ich das eingesehen.
Ich weiß von einem Lehrer der zwangspensioniert werden sollte und der Chef ihn auch weghaben wollte aber er dagegen angegangen ist und letztlich auch nicht pensioniert wurde. Sein "Chef" hat aber verlangt das er regelmäßig Therapie macht damit er "durchhält". Dem hat er sich nicht verschlossen und meinte das macht er. Dem ging es hinterher wieder gut. Insgesamt nach 2,5 Jahren wurde ich dann pensioniert.
Alles Gute.
Ich weiß von einem Lehrer der zwangspensioniert werden sollte und der Chef ihn auch weghaben wollte aber er dagegen angegangen ist und letztlich auch nicht pensioniert wurde. Sein "Chef" hat aber verlangt das er regelmäßig Therapie macht damit er "durchhält". Dem hat er sich nicht verschlossen und meinte das macht er. Dem ging es hinterher wieder gut. Insgesamt nach 2,5 Jahren wurde ich dann pensioniert.
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Grillmeister
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Re: Teildienstunfähigkeit Erfahrung
Puh also da sieht man mal, wie unterschiedlich das sein kann. Bei mir ist es umgekehrt: Ärzte/Therapeuten sagen mir ich soll alles weiter versuchen und ich wäre noch viel zu jung (unter 40). Selbst muss ich noch überzeugt werden, da es mir mittlerweile schwer fällt, noch daran zu glauben (bin seit 2021 am kämpfen). In meiner Dienststelle ist man am besten "voll gesund" oder arbeitsunfähig- alles dazwischen sorgt für viele praktischen Probleme.abfallteil hat geschrieben: 18. Jun 2026, 19:02 Hallo, also scheinbar haben alle gemerkt das ich da nicht mehr hin kann. Nur ich nicht. Ich hab glaube ich ein Jahr ernsthaft gedacht es geht wieder. Dann dauerte es länger, mit nochmal Klinik und dann hat auch mal ein Arzt gesagt das geht doch nicht mehr. Dann hab ich das eingesehen.
(...)
Alles Gute.
Re: Teildienstunfähigkeit Erfahrung
Hallo,
mir geht es ähnlich und ich war auch verunsichert. Ich bin jetzt seit 5 Wochen krankgeschrieben und plane einen stationären Klinikaufenthalt. Jetzt erst kam die Nachricht, dass die medizinische Prüfung durch ist und die Wartezeit ab jetzt 3-4 Monate beträgt. Ich habe nun für mich beschlossen, dass ich von mir aus nichts mache. Erst wenn der Dienstherr sich meldet und bspw mich zum Amtsarzt schickt, werde ich reagieren und erst dann von meinem geplanten KH-Aufenthalt berichten. Sollte er weiterhin darauf bestehen - was meiner Meinung nach unsinnig wäre - , gehe ich eben hin und teile dies auch dem Amtsarzt mit. So werde ich auch mit einer möglichen Einladung zum BEM verfahren und mitteilen, dass ich vor diesem Hintergrund keinen Gesprächsbedarf sehe.
mir geht es ähnlich und ich war auch verunsichert. Ich bin jetzt seit 5 Wochen krankgeschrieben und plane einen stationären Klinikaufenthalt. Jetzt erst kam die Nachricht, dass die medizinische Prüfung durch ist und die Wartezeit ab jetzt 3-4 Monate beträgt. Ich habe nun für mich beschlossen, dass ich von mir aus nichts mache. Erst wenn der Dienstherr sich meldet und bspw mich zum Amtsarzt schickt, werde ich reagieren und erst dann von meinem geplanten KH-Aufenthalt berichten. Sollte er weiterhin darauf bestehen - was meiner Meinung nach unsinnig wäre - , gehe ich eben hin und teile dies auch dem Amtsarzt mit. So werde ich auch mit einer möglichen Einladung zum BEM verfahren und mitteilen, dass ich vor diesem Hintergrund keinen Gesprächsbedarf sehe.
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abfallteil
- Beiträge: 82
- Registriert: 27. Jan 2011, 19:24
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Re: Teildienstunfähigkeit Erfahrung
Hallo,
soweit ich weiß MUSS man nicht an einem BEM Gespräch teilnehmen. Zu meiner Zeit scheint es das noch gar nicht gegeben zu haben.
Von Bekannten weiß ich das eine Mitarbeiterin krankgeschrieben war. man bot ihr mehrere BEM´s an und sie lehnte jedes mal ab ohne Begründung.
Du hast doch die beste Begründung die es gibt.
Du wartest auf den Klinikaufenthalt und möchtest erstmal abwarten wie es dir danach geht. Fertig. Dann will auch niemand was von dir, außer sie bitten dich sich zu melden wenn du wieder zurück bist. Kann man machen, muss aber nicht. Kommt ja immer drauf an ob man den Dienstherrn verärgern will oder ob nicht und ob man wieder zurück möchte.
Zum BEM Gespräch kann man jederzeit eine Person seines Vertrauens mitnehmen oder je nachdem ein Mitglied des Personalrats. Je nachdem wie man sich damit so versteht.
soweit ich weiß MUSS man nicht an einem BEM Gespräch teilnehmen. Zu meiner Zeit scheint es das noch gar nicht gegeben zu haben.
Von Bekannten weiß ich das eine Mitarbeiterin krankgeschrieben war. man bot ihr mehrere BEM´s an und sie lehnte jedes mal ab ohne Begründung.
Du hast doch die beste Begründung die es gibt.
Du wartest auf den Klinikaufenthalt und möchtest erstmal abwarten wie es dir danach geht. Fertig. Dann will auch niemand was von dir, außer sie bitten dich sich zu melden wenn du wieder zurück bist. Kann man machen, muss aber nicht. Kommt ja immer drauf an ob man den Dienstherrn verärgern will oder ob nicht und ob man wieder zurück möchte.
Zum BEM Gespräch kann man jederzeit eine Person seines Vertrauens mitnehmen oder je nachdem ein Mitglied des Personalrats. Je nachdem wie man sich damit so versteht.
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