Frühpensionierung wegen Sehnenscheidenentzündung

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Gelöschter User 15071

Frühpensionierung wegen Sehnenscheidenentzündung

Beitrag von Gelöschter User 15071 »

Hallo zusammen,

kurz zu den Fakten: 57 Jahre, 21 Wochenstunden, Sachbearbeiterin mit ausschließlicher PC-Arbeit, seit 2018 chronische Sehnenscheidenentzündung, damals bei Feststellung der akuten Entzündung insgesamt 11 Monate AU, erstes Hamburger Modell abgebrochen, Physio und Stoßwellentherapie, zweites dann „durchgezogen“, weil der Orthopäde sagte „Sie sind soweit“ und seitdem wieder arbeitend. Ergonomische Maus und Tastatur probiert, höhenverstellbarer Schreibtisch, hilft nichts. Krankschreibung nur, wenns gar nicht anders geht oder andere Beschwerden dazukommen, aber seitdem nie mehr komplett schmerzfrei am Pc.
Mittlerweile weiß ich, dass ich mich nicht all die Jahre hätte durchbeißen sollen, vielleicht wäre das Ganze dann nicht chronisch geworden. Nach nur wenigen Minuten Arbeit mit Maus und PC entstehen Schmerzen.

Mein Hausarzt hat mir nun zur Frühpensionierung geraten, da ich nie dauerhaft schmerzfrei sein werde, wenn nicht der Auslöser, also die PC-Arbeit wegfällt. Da ich es mir finanziell leisten könnte, wäre ich mit Frühpensionierung einverstanden.

Mein Horror ist im Moment, dass der Amtsarzt entscheiden könnte auf Physio (hat jedes Mal mein Leiden verschlimmert) und/oder sogar Reha, um dann am Ende doch zum Schluss zu kommen, dass ich wieder dienstfähig bin, zumal mit meinen nur 21 Wochenstunden.

Ich habe mich mittlerweile aber sehr mit dem Gedanken an die „Lösung“ einer Frühpensionierung angefreundet, dass ich eigentlich nicht mehr zurück auf meinen Dienstposten möchte. Die Möglichkeit einer anderen Verwendung schließe ich aus, da alles digital in der Behörde ist und es keinen anderen Platz für mich gäbe außer Hausmeister oder Reinigungskraft…(und auch da braucht man ja gesunde Arme!)

Irgendjemand eine Erfahrung aus einer vergleichbaren Situation?
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