Mal rein interessehalber... Bin 40 Jahre alt, seit 11 Monaten durchgängig DU und vorher auch schon 8 Monate, danach BEM, Abbruch desselben und nach Rücksprache mit Arzt und Dienstherr 6 Monate wieder normal voll beschäftigt gewesen, danach wieder DU. Amtsärztliches Gutachten ergab, dass ich arbeitswillig bin, und nun soll ich wieder zum Bahnarzt... Was meint Ihr, steht mir nun bevor? Die Zwangspensionierung? Und wenn ja, würde sich mit der Vollendung von 25 Dienstjahren etwas an der Versorgung ändern? Ich fühl mich ein bisschen mulmig...
Wie soll es weitergehen?
Moderator: Moderatoren
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Shortywutz
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Wie soll es weitergehen?
Hallo!
Mal rein interessehalber... Bin 40 Jahre alt, seit 11 Monaten durchgängig DU und vorher auch schon 8 Monate, danach BEM, Abbruch desselben und nach Rücksprache mit Arzt und Dienstherr 6 Monate wieder normal voll beschäftigt gewesen, danach wieder DU. Amtsärztliches Gutachten ergab, dass ich arbeitswillig bin, und nun soll ich wieder zum Bahnarzt... Was meint Ihr, steht mir nun bevor? Die Zwangspensionierung? Und wenn ja, würde sich mit der Vollendung von 25 Dienstjahren etwas an der Versorgung ändern? Ich fühl mich ein bisschen mulmig...
Aber das ist nix Neues für mich... Für Antworten wäre ich sehr dankbar

Mal rein interessehalber... Bin 40 Jahre alt, seit 11 Monaten durchgängig DU und vorher auch schon 8 Monate, danach BEM, Abbruch desselben und nach Rücksprache mit Arzt und Dienstherr 6 Monate wieder normal voll beschäftigt gewesen, danach wieder DU. Amtsärztliches Gutachten ergab, dass ich arbeitswillig bin, und nun soll ich wieder zum Bahnarzt... Was meint Ihr, steht mir nun bevor? Die Zwangspensionierung? Und wenn ja, würde sich mit der Vollendung von 25 Dienstjahren etwas an der Versorgung ändern? Ich fühl mich ein bisschen mulmig...
Re: Wie soll es weitergehen?
Hallo,
es wird auf die Grundversorung rauslaufen. Lass es dir vom BEV ausrechnen.
Und keine Sorgen, den Weg sind schon viele vor dir gegangen....
Viel Glück
es wird auf die Grundversorung rauslaufen. Lass es dir vom BEV ausrechnen.
Und keine Sorgen, den Weg sind schon viele vor dir gegangen....
Viel Glück
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Shortywutz
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Re: Wie soll es weitergehen?
Ja, hab mir das schon mal ausrechnen lassen, Ende 2011. Ist ja nun schon etwas her, wird sich vielleicht ein wenig verändert haben. Mulmig ist mir schon, ist halt merkwürdig, sich mit 40 über die Rente Gedanken zu machen... Aber was soll ich tun? Ist nunmal so, und dann doch lieber offenen Auges da reingehen... Vorbereitet sein... Naja, Du weisst schon 
Re: Wie soll es weitergehen?
....es kann natürlich auch passieren, dass das BEV nein sagt.
Ein Kollege hat 5 Jahre gebraucht in den krankheitsbedingten Ruhestand zu kommen.
Ein anderer nur zwei jahre.
Und die Sorge ich bin doch erst ..., ich bin noch so jung, was sagen und denken die anderen ist ohne Bedeutung.
Keiner kann dein Leben leben und mit deiner Krankheit umgehen.
Wenn es klappt und du bist in den vorläufigen Ruhestand verschwunden, mußt du alle zwei Jahre mit dem Brief von
Bahnarzt rechnen. Zwecks "Wiederherstellung der Dienstfähigkeit". Deshal weiterhin die Arztberichte sammeln.
(Habe bis jetzt erst von einem gehört der freiwillig zurück kam.)
Wenn du körperlich noch in der Lage bist kannst du auch was dazuverdienen. Ist kein großer Betrag aber besser als nix.
Wünsche dir viel Glück und einen langen Atem 8)
Ein Kollege hat 5 Jahre gebraucht in den krankheitsbedingten Ruhestand zu kommen.
Ein anderer nur zwei jahre.
Und die Sorge ich bin doch erst ..., ich bin noch so jung, was sagen und denken die anderen ist ohne Bedeutung.
Keiner kann dein Leben leben und mit deiner Krankheit umgehen.
Wenn es klappt und du bist in den vorläufigen Ruhestand verschwunden, mußt du alle zwei Jahre mit dem Brief von
Bahnarzt rechnen. Zwecks "Wiederherstellung der Dienstfähigkeit". Deshal weiterhin die Arztberichte sammeln.
(Habe bis jetzt erst von einem gehört der freiwillig zurück kam.)
Wenn du körperlich noch in der Lage bist kannst du auch was dazuverdienen. Ist kein großer Betrag aber besser als nix.
Wünsche dir viel Glück und einen langen Atem 8)
Re: Wie soll es weitergehen?
Hallo , bei mir fast dasselbe. Ich war 14 Monate DU, dann BEM- alles Super gelaufen- schöne Stelle, aber leider im mD keine feste Planstelle sondern Überplanmässig. Nun geht alles von vorne los- Personalstelle muss mich versetzten und bietet mir nach der Burn -Out Sache Stress-Stellen an die wieder zum Zusammenbruch führen werden, ausserdem machten sie sich lustig über meine ganzen Atteste und lachten nur das ich "ja so lange krankgeschrieben war, wie ich das gemacht hätte". Nun ist ein Anwalt eingeschaltet der Widerspruch eingelegt habe. Ich bin psychisch wieder K.o.- seit 1 Woche krankgeschrieben. Nun meldete sich nach 3 (!) Tagen der Amtsarzt ich solle doch kommen zwecks Zukunftsprognose. Was hält man davon? Wars das?
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Gretchen1808
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Re: Wie soll es weitergehen?
Ja , ich denke auch, dass Du die Grundversorgung erhalten wirst. Wenn Du eine private BU abgeschlossen hast, dann müsstest Du auch von dieser zusätzlich noch Geld bekommen.
Re: Wie soll es weitergehen?
Denkt ihr nach all dem was sie mir mit Mobbing, Verleumdung und Druck angetan haben, haben sie endlich ein Einsehen? Denn die Stellen die ich bekommen sollte waren der reinste Witz (Arzthelfer oder Hausmeister).....
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Shortywutz
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Re: Wie soll es weitergehen?
*winke*
Danke für die vielen Antworten! Hab auch mal wieder Zeit, reinzuschauen... Nochmal Termin beim Bahnarzt gehabt, diesmal bin ich mit meinem Mann hingegangen, damit mal jemand hört, wie der mit mir spricht... Und? Es war ja ein Zeuge dabei, so nett war der noch nie.
Seit mittlerweile 5 Wochen liegt der Antrag auf eine Psychotherapie bei der KV, die probatorischen Termine sind längst um... Der Gutachter ist im Urlaub, sagen sie.
Danke für die vielen Antworten! Hab auch mal wieder Zeit, reinzuschauen... Nochmal Termin beim Bahnarzt gehabt, diesmal bin ich mit meinem Mann hingegangen, damit mal jemand hört, wie der mit mir spricht... Und? Es war ja ein Zeuge dabei, so nett war der noch nie.
Seit mittlerweile 5 Wochen liegt der Antrag auf eine Psychotherapie bei der KV, die probatorischen Termine sind längst um... Der Gutachter ist im Urlaub, sagen sie.
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andreaswolf
- Beiträge: 1
- Registriert: 27. Jul 2013, 14:01
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Re: Wie soll es weitergehen?
Geh in eine psychosomatische REA, dort gibt es einen Sozialdienst.
Dort kann Dir geholfen werden wieder dienstfähig zu werden.
Habichtswaldklinik Kassel oder Heiligenfeld.
Dort kann Dir geholfen werden wieder dienstfähig zu werden.
Habichtswaldklinik Kassel oder Heiligenfeld.
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Rechtlerin
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- Registriert: 7. Sep 2012, 15:54
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Re: Wie soll es weitergehen?
Hallo,
ich an der Stelle der Fragestellerin würde eine Tagesklinik in der Nähe des Wohnortes empfehlen´.
Erkundige dich einmal oder frag einfach deine behandelnde Ärztin, ob die eine Tagesklinik empfehlen kann - vielleicht gibt es auch eine, die Erfahungen mit den Problemen der Telekombeamten hat und die wissen mit welchen Problemen diese zu kämpfen haben.
Wenn du eine stätionäre Klinik aufsuchst (also keine Rehemaßnahme von 3 Wochen), dann könnten bei 10-12 Wochen aufenthalt schon mal Probleme auftauchen (Betreuung von Kinder usw.).
Bei der Tagesklinik vor Ort könntest du nach Absprache ggf. auch mal nur vormittags kommen oder zwei bis dreimal vormittags. Das kannst du alles bei einem Vorgespräch bei der Tagesklinik ansprechen und klären - dann weißt du auch, woran du bist.
Und bei einer Tagesklinik gibt es auch noch Fahrtgeld - das musst du aber mit der Krankenkasse abklären - es würde sich dann auch nicht so viel von den "Arbeitszeiten" ändern, denn du kommst ja jeden Mittag/Nachmittag nach Hause.
Und in der (Tages)-Klinik hast du im Normalfall eine super Betreuung von Ärzten, Personal, Therapeuten, Sozialdienst usw. - die können einem gezielt helfen, wieder in den Arbeitsalltag zurückzufinden...
ich an der Stelle der Fragestellerin würde eine Tagesklinik in der Nähe des Wohnortes empfehlen´.
Erkundige dich einmal oder frag einfach deine behandelnde Ärztin, ob die eine Tagesklinik empfehlen kann - vielleicht gibt es auch eine, die Erfahungen mit den Problemen der Telekombeamten hat und die wissen mit welchen Problemen diese zu kämpfen haben.
Wenn du eine stätionäre Klinik aufsuchst (also keine Rehemaßnahme von 3 Wochen), dann könnten bei 10-12 Wochen aufenthalt schon mal Probleme auftauchen (Betreuung von Kinder usw.).
Bei der Tagesklinik vor Ort könntest du nach Absprache ggf. auch mal nur vormittags kommen oder zwei bis dreimal vormittags. Das kannst du alles bei einem Vorgespräch bei der Tagesklinik ansprechen und klären - dann weißt du auch, woran du bist.
Und bei einer Tagesklinik gibt es auch noch Fahrtgeld - das musst du aber mit der Krankenkasse abklären - es würde sich dann auch nicht so viel von den "Arbeitszeiten" ändern, denn du kommst ja jeden Mittag/Nachmittag nach Hause.
Und in der (Tages)-Klinik hast du im Normalfall eine super Betreuung von Ärzten, Personal, Therapeuten, Sozialdienst usw. - die können einem gezielt helfen, wieder in den Arbeitsalltag zurückzufinden...
