Amtsarzt, Dienstelle will Gesundheitsdaten, Ablauf?

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Anmula85
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Amtsarzt, Dienstelle will Gesundheitsdaten, Ablauf?

Beitrag von Anmula85 » 26.09.2019 10:01

Hallo,

ich bin inzwischen schon länger Krankgeschrieben (ca. 12 Monate). Nun kam was zu erwarten war, die Dienststelle meldet sich. Nun hat mich dieses Schreiben etwas verunsichert. Dort steht die "bitte", konkrete Angaben zu meinen gesundheitlichen Einschränkungen zu machen sowie den laufenden / abgeschlossenen Behandlungen, damit die amtsärztliche Untersuchung auf "das notwendige Maß" beschränkt werden kann.
Sollte ich mich dazu nicht äußern, wird nach Ablauf der Frist (17 Tage) ein allgemeiner Untersuchungsauftrag erteilt (Hessen).
Außerdem wird mir gleichzeitig Gelegenheit gegeben zu der beabsichtigten Untersuchung Stellung zu nehmen (auch 17 Tage Zeit).

Ich habe eigentlich nicht vor auf dieses Schreiben zu reagieren, da ich der Dienststelle nicht meine privaten Gesundheitlichen Daten mitteilen will. Das ist mir einfach zu persönlich. Soweit ich das rauslese kann ich dies ja auch machen?

Wenn ich dann zu einem Allgemeinarzt (Amtsarzt) muss, müsste der bei psychisch / neuroligischer Erkrankung nicht auch noch einen Facharzt hinzuziehen?

Mit welchem zeitlichen Ablauf kann ich jetzt generell rechnen (auch in finanzieller Hinsicht, da ich die Mindestversorgung bekomme)?
Wäre über ein paar Informationen oder Erfahrungen dankbar wie lange diese Prozesse so dauern bzw. welche bürokratischen Schritte überhaupt im Einzelnen anstehen. Auch welche Möglichkeiten / Fristen ich habe um Einspruch einzulegen oder Stellung zu nehmen.

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