Andere Verwendung als frühpensionierte Lehrerin
Moderator: Moderatoren
Andere Verwendung als frühpensionierte Lehrerin
Hallo zusammen,
gestern im Gespräch mit meiner Therapeutin kam die Frage auf, ob es denn wirklich dienstunfähige Lehrer gibt, die eine anderweitige Verwendung als Option gefunden haben.
Theoretisch soll das ja geprüft werden, bevor es zur Frühpensionierung kommt. Und war aber beiden niemand bekannt, bei dem das tatsächlich so war.
Ich bin inzwischen meist sehr stabil, merke aber, dass mein Nervensystem auf jede Form von Stress oder Druck schnell mit Symptomen reagiert. Zurück in die Schule, da stimmen mir meine Ärzte und die Therapeutin zu, das macht keinen Sinn.
Entlassen lassen kann man sich aber ja auch nicht, nachdem man pensioniert wurde (habe ich kürzlich hier irgendwo gelesen) - nicht, dass das mit chronischer Erkrankung wirklich als eine logische Möglichkeit erscheint.
Ich finde mich immer wieder damit ab, dass es dann eben nicht anders geht, als in diesem Status zu verbleiben und die viele Zeit, die ich zur Verfügung habe, mit Ehrenamt und Hobbys zu füllen.
Ich habe mich aber nun nach dem Gespräch doch gefragt, ob ich etwas nicht sehe… wenn eine Reaktivierung aufgrund der gesundheitlichen Perspektive keinen Sinn macht, ich aber wirklich gerne meine Fähigkeiten und Qualifikationen sinnvoll einbringen und evtl. mein Geld durch Arbeit verdienen würde, kann ich da irgendwas tun?
Es macht doch absolut keinen Sinn, dass jemand sehr qualifiziertes, der sich arbeiten wieder zutraut, nur entweder in das gleiche überfordernde Arbeitsumfeld Schule zurück kann oder für fast 30 Jahre Pensionsbezüge erhält, obwohl er lieber etwas tun würde. Das ist dich total abstrus!
Hat jemand vielleicht wenigstens Ideen, wo man einen Minijob finden könnte, der längerfristig sinnvoll erscheinen könnte? Ich wäre mir auch nicht zu schade, Regale einzuräumen, aber muss doch sagen, das mache ich eher keine zehn Jahre lang. Mal angesehen davon, dass ich gerne in irgendeiner Form meine Qualifikationen (Literaturwissenschaft, Pädagogik, Organisationstalent) nutzen würde.
Bin für jeden Input oder Erfahrungen dankbar.
Kann ja nicht nur mir so gehen…
gestern im Gespräch mit meiner Therapeutin kam die Frage auf, ob es denn wirklich dienstunfähige Lehrer gibt, die eine anderweitige Verwendung als Option gefunden haben.
Theoretisch soll das ja geprüft werden, bevor es zur Frühpensionierung kommt. Und war aber beiden niemand bekannt, bei dem das tatsächlich so war.
Ich bin inzwischen meist sehr stabil, merke aber, dass mein Nervensystem auf jede Form von Stress oder Druck schnell mit Symptomen reagiert. Zurück in die Schule, da stimmen mir meine Ärzte und die Therapeutin zu, das macht keinen Sinn.
Entlassen lassen kann man sich aber ja auch nicht, nachdem man pensioniert wurde (habe ich kürzlich hier irgendwo gelesen) - nicht, dass das mit chronischer Erkrankung wirklich als eine logische Möglichkeit erscheint.
Ich finde mich immer wieder damit ab, dass es dann eben nicht anders geht, als in diesem Status zu verbleiben und die viele Zeit, die ich zur Verfügung habe, mit Ehrenamt und Hobbys zu füllen.
Ich habe mich aber nun nach dem Gespräch doch gefragt, ob ich etwas nicht sehe… wenn eine Reaktivierung aufgrund der gesundheitlichen Perspektive keinen Sinn macht, ich aber wirklich gerne meine Fähigkeiten und Qualifikationen sinnvoll einbringen und evtl. mein Geld durch Arbeit verdienen würde, kann ich da irgendwas tun?
Es macht doch absolut keinen Sinn, dass jemand sehr qualifiziertes, der sich arbeiten wieder zutraut, nur entweder in das gleiche überfordernde Arbeitsumfeld Schule zurück kann oder für fast 30 Jahre Pensionsbezüge erhält, obwohl er lieber etwas tun würde. Das ist dich total abstrus!
Hat jemand vielleicht wenigstens Ideen, wo man einen Minijob finden könnte, der längerfristig sinnvoll erscheinen könnte? Ich wäre mir auch nicht zu schade, Regale einzuräumen, aber muss doch sagen, das mache ich eher keine zehn Jahre lang. Mal angesehen davon, dass ich gerne in irgendeiner Form meine Qualifikationen (Literaturwissenschaft, Pädagogik, Organisationstalent) nutzen würde.
Bin für jeden Input oder Erfahrungen dankbar.
Kann ja nicht nur mir so gehen…
Re: Andere Verwendung als frühpensionierte Lehrerin
mich traf die Dienstunfähigkeit auch als jüngere Beamtin, ich habe angefangen wieder in meinem früheren Lehrberuf zu arbeiten (nur Minijob) und ich bin damit sehr zufrieden. Auf jeden Fall lässt sich etwas für dich finden, ich würde mal insbesondere Richtung Schulbegleitung oder Hilfen für Menschen mit Behinderungen schaue, Alltagsbegleitung oder Betreuungskraft- in diesem Bereich gibt es auf jeden Fall Minijobs.
Re: Andere Verwendung als frühpensionierte Lehrerin
Bei mir in NRW war es ähnlich schwierig. Zwei Jahre verweilte ich im Projekt „Vorfahrt für Weiterbeschäftigung“ letztlich ohne Erfolg. Ich habe dort viele Bewerbungen geschrieben und hatte etliche Vorstellungsgespräche, aber alles ohne ein Stellenangebot. Es lag aber nicht nur an meiner ungünstigen Fächerkombination, sondern häufig daran, dass ich mit A13 zu hoch besoldet werden würde. Ein Behördenleiter erklärte mir, dass bei meiner Einstellung Beförderungsstellen in seiner Abteilung wegfallen würden. Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass ich nirgendwo so wirklich willkommen war.
Auch ich hätte gerne noch weiter in einer Behörde gearbeitet, aber nach 3,5 Jahren wurde ich dann doch in den Ruhestand versetzt.
Gut drei Jahre später bin ich mittlerweile selbstständig und habe mit dem „Beruf Lehrer“ abgeschlossen.
Auch ich hätte gerne noch weiter in einer Behörde gearbeitet, aber nach 3,5 Jahren wurde ich dann doch in den Ruhestand versetzt.
Gut drei Jahre später bin ich mittlerweile selbstständig und habe mit dem „Beruf Lehrer“ abgeschlossen.
Re: Andere Verwendung als frühpensionierte Lehrerin
In den ersten 5 Jahren sollte man vorsichtig sein und zudem muss auch jede Nebentätigkeit gemeldet werden. Im Konflikt mit dem vorherigen Beruf sollte es nicht stehen, denn dann droht ggf. die Reaktivierung. Danach ist man ziemlich frei, wenn man zeitlich 4-6 Stunden pro Woche im Rahmen bleibt. Wichtig ist eigentlich nicht die Hinzuverdienstgrenze. Die können Sie beim LBV berechnen lassen, denn alles, was darüber hinaus geht, wird von der Pension abgezogen. Minijob ist idR unschädlich. Ich mache manchmal Vertretungen in einem anderen BL, aber hier ist das Problem, dass meist 12-27 Deputatstunden gefordert sind und mir das zu viel ist, v.a. da ich wenig hinzuverdienen darf. Ansonsten Jugendhilfe, wobei das bei mir als Gymlehrer herausfällt, da weder für Kita noch für die Jugendhilfe qualifiziert...interessiert niemanden, dass ich fast nur Sonderschüler und Flüchtlinge unterrichtet habe.
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Grillmeister
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Re: Andere Verwendung als frühpensionierte Lehrerin
Alternative Idee: Erwerb einer anderen Laufbahnbefähigung (?)
Wäre es nicht auch denkbar, statt der Dienstunfähigkeit den Dienstherrn um eine Laufbahnausbildung (z.B. ehem. gehobener allgemeiner Verwaltungsdienst B.A. / 3 Qualifikationsebene / 1. Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 - je nachdem, wie es bei euch im Bundesland mittlerweile heißt) anzufragen? Vorausgesetzt natürlich, der DU-Grund liegt am System Schule. Auch in dem Berufsbild Verwaltung herrscht in Zukunft voraussichtlich weiterer Personalbedarf. Und der Dienstherr muss ansonsten ja auch bis zu 30 Jahre DDU Versorgung zahlen und es besteht ja auch noch eine Fürsorgepflicht
Natürlich wäre das "niedriger" als das bisher erreichte (zu Beginn A9 statt A13), doch so wie marki das hier beschrieben hat, ist mit einer so speziellen Hochschulausbildung wie die eines Lehrers die alternative Verwendung in A13 ein echter Flaschenhals.
@marki: War das in deinen 3,5 Jahren vor der DDU im Projekt "Vorfahrt für Weiterbeschäftigung" einmal Thema? Oder versuchen die einen nur auf eine A13 in der Verwaltung zu vermitteln?
Vielleicht hört sich der Gedanke erst einmal abwegig an, doch das Beamtenrecht und die Rechtsprechung sprechen sich ja sehr stark für eine Vermeidung von Frühpensionierung aus. Und gerade bei dem langen Zeitraum von über 30 Jahren @newME24 dürfte sich das ja auch noch lohnen, wenn eine Berufstätigkeit weiterhin gewünscht ist.
Wäre es nicht auch denkbar, statt der Dienstunfähigkeit den Dienstherrn um eine Laufbahnausbildung (z.B. ehem. gehobener allgemeiner Verwaltungsdienst B.A. / 3 Qualifikationsebene / 1. Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 - je nachdem, wie es bei euch im Bundesland mittlerweile heißt) anzufragen? Vorausgesetzt natürlich, der DU-Grund liegt am System Schule. Auch in dem Berufsbild Verwaltung herrscht in Zukunft voraussichtlich weiterer Personalbedarf. Und der Dienstherr muss ansonsten ja auch bis zu 30 Jahre DDU Versorgung zahlen und es besteht ja auch noch eine Fürsorgepflicht
Natürlich wäre das "niedriger" als das bisher erreichte (zu Beginn A9 statt A13), doch so wie marki das hier beschrieben hat, ist mit einer so speziellen Hochschulausbildung wie die eines Lehrers die alternative Verwendung in A13 ein echter Flaschenhals.
@marki: War das in deinen 3,5 Jahren vor der DDU im Projekt "Vorfahrt für Weiterbeschäftigung" einmal Thema? Oder versuchen die einen nur auf eine A13 in der Verwaltung zu vermitteln?
Vielleicht hört sich der Gedanke erst einmal abwegig an, doch das Beamtenrecht und die Rechtsprechung sprechen sich ja sehr stark für eine Vermeidung von Frühpensionierung aus. Und gerade bei dem langen Zeitraum von über 30 Jahren @newME24 dürfte sich das ja auch noch lohnen, wenn eine Berufstätigkeit weiterhin gewünscht ist.
Re: Andere Verwendung als frühpensionierte Lehrerin
Mir wurde damals gesagt, dass eine Rückstufung in der Besoldung juristisch nicht so einfach möglich ist. Angeboten wurde mir ein duales Studium zum Finanzwirt, aber dies lehnte ich aufgrund einer großen Entfernung zu meinem Wohnort ab.
Ansonsten durfte ich mich nur auf Stellen mit A12/A13 Besoldung bewerben und die waren häufig nur in den Ministerien ausgeschrieben. Als Biologielehrer habe ich beispielsweise einige Bewerbungen ans Ministerium für Umwelt- und Naturschutz gesendet.
Es ist schon traurig, dass bei dauerhafter „Schuldienstunfähigkeit“ keine bzw. nur in Ausnahmefällen eine anderweitige Verwendung in der Verwaltung gefunden wird. Im Projekt wurden Lehrkräfte im Gegensatz zu Beamten im mittleren Dienst nur sehr selten vermittelt. Der Begriff „vermitteln“ ist eigentlich falsch, da man sich aktiv bewerben und das komplette Auswahlverfahren durchlaufen muss.
Das Aufnehmen einer Nebentätigkeit im Ruhestand ist dagegen relativ unproblematisch. Sofern die neue Tätigkeit in keinem Zusammenhang zur vorherigen Tätigkeit steht, reicht das Anzeigen bei der Besoldungsstelle aus.
Das Projekt hat mir am Ende die Aufnahme einer Nebentätigkeit empfohlen.
Ansonsten durfte ich mich nur auf Stellen mit A12/A13 Besoldung bewerben und die waren häufig nur in den Ministerien ausgeschrieben. Als Biologielehrer habe ich beispielsweise einige Bewerbungen ans Ministerium für Umwelt- und Naturschutz gesendet.
Es ist schon traurig, dass bei dauerhafter „Schuldienstunfähigkeit“ keine bzw. nur in Ausnahmefällen eine anderweitige Verwendung in der Verwaltung gefunden wird. Im Projekt wurden Lehrkräfte im Gegensatz zu Beamten im mittleren Dienst nur sehr selten vermittelt. Der Begriff „vermitteln“ ist eigentlich falsch, da man sich aktiv bewerben und das komplette Auswahlverfahren durchlaufen muss.
Das Aufnehmen einer Nebentätigkeit im Ruhestand ist dagegen relativ unproblematisch. Sofern die neue Tätigkeit in keinem Zusammenhang zur vorherigen Tätigkeit steht, reicht das Anzeigen bei der Besoldungsstelle aus.
Das Projekt hat mir am Ende die Aufnahme einer Nebentätigkeit empfohlen.
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Ferdi12345
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Re: Andere Verwendung als frühpensionierte Lehrerin
Es gibt viele Möglichkeiten...Nachhilfe geben, Deutsch Unterricht für Migranten, Pädagogische Betreuung von Asylanten, es werden viele Pflegekräfte gebraucht-man kann dazu eine Umschulung machen...da gibt es ganz viele Möglichkeiten! Also daran wird es nicht scheitern!
LG
LG
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Grillmeister
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- Registriert: 6. Jun 2025, 15:10
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Re: Andere Verwendung als frühpensionierte Lehrerin
Umschulungen und ähnliches kann man als Beamter nicht so einfach machen - dafür benötigt man einen Träger, der das finanziert. Bei Angestellten laufen Umschulungen meist über die Deutsche Rentenversicherung - dort sind wir als Beamte einfach außen vor.
Ehrenamtliches Unterrichten oder auch als Minijob / Nachhilfe kann natürlich möglich sein. Sichert nur (voraussichtlich) alleine nicht den Lebensunterhalt.
Viele Möglichkeiten gibt es, doch diese sind größtenteils natürlich außerhalb des bestehenden Beamtenverhältnisses. Es mag für einige nicht so die große Schwierigkeit sein, auszusteigen und einen neuen Beruf zu lernen. Doch man muss auch bedenken: mit dem Status quo bestehen Versorgungsbezüge bis ans Lebensende. Wer sich dann entlassen lässt, um die Allgemeinheit zu entlasten und einen neuen Beruf lernt !und! dort gesundheitlich scheitert, könnte auch ein Sozialfall werden. Es ist tragisch, dass das Beamtenrecht in der Hinsicht nicht flexibel (?) ist - oder ist es das schon, nur die Dienstherrn nicht? Hat wahrscheinlich auch etwas mit dem "Amt" zutun, was verliehen wurde. Wird das einfach nicht gemacht in der Hoffnung, irgendwann die Lehrperson wieder einsetzen zu können?
Gerade für Lehrkräfte bestünde ja -wie sich hier im Thread zeigt- ein Bedarf an einer "Umschulung/Laufbahnwechsel", wenn es im Lehrberuf nicht mehr geht. Ein Direkteinstieg in die Verwaltung ist, wie sich zeigt, hier auch praktisch nicht möglich. Als Verwaltungsmensch muss ich aber zugeben: ich wäre im allgemeinen Dienst auch nicht erfreut, wenn ein ehemaliger Lehrer ohne rechtliche Verwaltungskenntnisse in die Kommunalverwaltung einsteigt oder als Referatsleiter oder ähnliches (außerhalb des Kultusministeriums) beginnt. Doch mit einer Schulung/Laufbahnausbildung könnte dem ja entgegen gearbeitet werden. Ich finde es schade, dass da augenscheinlich die Dienstherrn nicht auf die Idee kommen, die Beamten entsprechend anders auszubilden und so noch eine Einsatzmöglichkeit zu finden. Das wäre meine Hoffnung gewesen, gerade wenn Bundesländer wie NRW schon eigene Programme zur Weiterbeschäftigung von Beamten auflegen.
Ehrenamtliches Unterrichten oder auch als Minijob / Nachhilfe kann natürlich möglich sein. Sichert nur (voraussichtlich) alleine nicht den Lebensunterhalt.
Viele Möglichkeiten gibt es, doch diese sind größtenteils natürlich außerhalb des bestehenden Beamtenverhältnisses. Es mag für einige nicht so die große Schwierigkeit sein, auszusteigen und einen neuen Beruf zu lernen. Doch man muss auch bedenken: mit dem Status quo bestehen Versorgungsbezüge bis ans Lebensende. Wer sich dann entlassen lässt, um die Allgemeinheit zu entlasten und einen neuen Beruf lernt !und! dort gesundheitlich scheitert, könnte auch ein Sozialfall werden. Es ist tragisch, dass das Beamtenrecht in der Hinsicht nicht flexibel (?) ist - oder ist es das schon, nur die Dienstherrn nicht? Hat wahrscheinlich auch etwas mit dem "Amt" zutun, was verliehen wurde. Wird das einfach nicht gemacht in der Hoffnung, irgendwann die Lehrperson wieder einsetzen zu können?
Gerade für Lehrkräfte bestünde ja -wie sich hier im Thread zeigt- ein Bedarf an einer "Umschulung/Laufbahnwechsel", wenn es im Lehrberuf nicht mehr geht. Ein Direkteinstieg in die Verwaltung ist, wie sich zeigt, hier auch praktisch nicht möglich. Als Verwaltungsmensch muss ich aber zugeben: ich wäre im allgemeinen Dienst auch nicht erfreut, wenn ein ehemaliger Lehrer ohne rechtliche Verwaltungskenntnisse in die Kommunalverwaltung einsteigt oder als Referatsleiter oder ähnliches (außerhalb des Kultusministeriums) beginnt. Doch mit einer Schulung/Laufbahnausbildung könnte dem ja entgegen gearbeitet werden. Ich finde es schade, dass da augenscheinlich die Dienstherrn nicht auf die Idee kommen, die Beamten entsprechend anders auszubilden und so noch eine Einsatzmöglichkeit zu finden. Das wäre meine Hoffnung gewesen, gerade wenn Bundesländer wie NRW schon eigene Programme zur Weiterbeschäftigung von Beamten auflegen.
Re: Andere Verwendung als frühpensionierte Lehrerin
Zudem ist es auch fraglich, ob man gesundheitlich eine Umschulung, die natürlich auch für dienstunfähige Beamte möglich ist, wenn sich der DH und die Personaler wirklich dafür einsetzen, auch schafft.
Ich könnte es gesundheitlich nicht durchstehen, das merke ich daran, dass ich schon bei meinem Minijob an die Grenzen der Belastbarkeit komme, ich habe aber auch körperliche Erkrankungen, nicht nur psychisch. Zudem merken natürlich auch die Kollegen und Vorgesetzten, dass man nicht so belastbar ist und fragen auch mal nach, ich bin von Anfang an ehrlich gewesen und habe erklärt, was geht und was nicht, zudem habe ich das Glück, dass der AG Rücksicht nimmt und die Kollegen sehr hilfsbereit sind, sonst müsste ich diese geringfügige Arbeit auch aufgeben.
Ich könnte es gesundheitlich nicht durchstehen, das merke ich daran, dass ich schon bei meinem Minijob an die Grenzen der Belastbarkeit komme, ich habe aber auch körperliche Erkrankungen, nicht nur psychisch. Zudem merken natürlich auch die Kollegen und Vorgesetzten, dass man nicht so belastbar ist und fragen auch mal nach, ich bin von Anfang an ehrlich gewesen und habe erklärt, was geht und was nicht, zudem habe ich das Glück, dass der AG Rücksicht nimmt und die Kollegen sehr hilfsbereit sind, sonst müsste ich diese geringfügige Arbeit auch aufgeben.
