Ich habe keine Antwort erhalten, längere Zeit (Monate) später kam erneut eine Einladung, die ich ähnlich beantwortete. Ganz sicher bin ich nicht, ob es noch eine dritte Einladung erhielt.
Dienstunfall_L hat geschrieben: 6. Mai 2026, 21:36
Du hast eine Einladung zu einem „Personalgespräch von der Personalabteilung“ erhalten?
Ich kenne das so nicht und kann dazu nichts beitragen. Bei mir gab es eine Einladung zu einem BEM-Gespräch. Das war aber unabhängig von der amtsärztlichen Untersuchung, bei mir nicht „personalärztlicher Dienst“.
Die Personalabteilung darf eigentlich dein Gutachten nicht einsehen, es ist etwas verwirrend.
Vielleicht fragst du nach, ob es sich bei dem Gespräch um ein BEM-Gespräch handelt.
Zur Einladung zum BEM-Gespräch habe ich damals geantwortet, dass ich zur Teilnahme bereit bin, mein Gesundheitszustand das aber aktuell nicht zulässt.
Ich würde mich unbedingt vor einer Antwort beraten lassen. Wende dich auch an Personalrat und Schwerbehindertenvertretung. Dort wird man sagen können, ob der Ablauf so überhaupt korrekt ist.
Ja genau es steht im Brief "Personalgespräch" zur Eröffnung des Gutachtens nach Aktenlage und Besprechung der weiteren Schritte.
Definitiv kein BEM Gespräch und nach meiner Rücksprache mit dem Personalrat muss ich nicht daran teilnehmen, wenn es gesundheitlich nicht geht drohen auch keine Konsequenzen.
Jetzt habe ich sowieso erstmal die gutachterliche Untersuchung für die Unfälle und dann direkt den Krankenhausaufenthalt vor mir...
Ein kleines kurzes Update es hat sich was getan, aber auch irgendwie nicht:
Das weiter oben vor vier Monaten angekündigte Mitarbeitergespräch war die Ankündigung der Versetzung in den Ruhestand. Dies wollte man persönlich mitteilen wurde aus gesundheitlichen Gründen mit Attest abgesagt und dann kam es per Post. Seit dem ist nichts geschehen...
Inzwischen hat ein weiterer mehrmonatiger Klinikaufenthalt stattgefunden.
Gutachtertermin hat vor vier Monaten stattgefunden in dem Gutachten der von der Behörde beauftragen unabhängigen Gutachterin wurde die Kausalität anerkannt mit Grad der Schädigungsfolgen 50 rückwirkend. War kein schöner Termin.
Seit dem hat es die Behörde nicht hinbekommen dies Mal offiziell anzuerkennen.
Ruhestand und Dienstunfälle werden immer noch separat geprüft, da die Abteilungen nicht miteinander sprechen.
Grad der Behinderung 60 wurde anerkannt und Pflegegrad 3 liegt bereits länger vor.
Personalrat ist überhaupt keine Hilfe, aber die Schwerbehindertenvertretung versucht im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu helfen.
Rechtsanwältin für Beamtenrecht wurde vor vier Monaten beauftragt und übernimmt inzwischen die gesamte Kommunikation mit dem Dienstherrn.
Inzwischen hat sich ein weiteres Trauma gebildet wurde bemerkt aufgrund des Umgangs des Dienstherrn mit mir...
Bald habe ich die zwei Jahre krank voll und dabei wollte ich nur die Unfallanerkennung und in den Ruhestand, wie es von allen Ärzten und Therapeuten empfohlen wurde...
Gesundheitlich geht's mir in diesem unklaren Wartezustand immer schlechter, da es genau in die gleiche Kerbe der Hilflosigkeit und Überforderung einschlägt. Langsam weiß ich nicht mehr weiter und mir bleibt nichts anderes außer abwarten übrig.
Damit es nicht ausartet habe ich die anderen Probleme mit den Versicherungen Mal hier außen vor gelassen...
Zuletzt geändert von Du23 am 19. Sep 2026, 09:23, insgesamt 4-mal geändert.
vielen dank für das update. das hilft mir persönlich schon weiter und das bestärkt mich darin, erstmal noch weiter kraft zu sammeln, bevor ich mich auf den "kampf" mit dem dienstherren einlasse
Wie lange liegt dir das von der Behörde beauftragte Gutachten schon vor, das die Unfallkausalität anerkennt und GdS 50 rückwirkend feststellt?
Es fehlt jetzt zwar noch der Bescheid, aber mit dem Gutachtenergebnis bist du einen großen Schritt weiter gekommen. Sehr gut.
Dass dir noch kein Bescheid über die Anerkennung des DU vorliegt, ist seltsam, aber dass das Gutachten zur Feststellung der Kausalität der Unfallfolgen beauftragt wurde, unterstellt die Anerkennung des DU. Liegt bei dir ein qualifizierter Dienstunfall (grob gesagt: Angriff auf dich) vor oder ein Dienstunfall (bzw. mehrere, wie du anfangs schriebst)? Evtl. hängt die verzögerte Bescheidung des DU damit zusammen.
Beim qualif. DU wäre in finanzieller/rechtl. Hinsicht besonders wichtig, dass der GdS mit 50 eingeschätzt wurde und dann so im Bescheid steht.
Im Zurruhesetzungsverfahren hat sich immer noch nichts getan?
Was hat die Anwältin unternommen außer Akteneinsicht? Achte darauf, dass ihr nicht nur mündlich kommuniziert, immer schriftlich festhalten, was du vorbringst.
Das Gutachten hat nach dem Termin nicht lange gebraucht bis es bei mir war und liegt mir schon fast vier Monate vor der Behörde natürlich ebenfalls.
Es sind keine qualifizierten DU auch nicht laut Anwältin und meiner Meinung nach ebenfalls nicht zutreffend. Ja es sind mehrere und es wurden laut Gutachten alle anerkannt inklusive rückwirkender GdS.
Merkwürdig ist das alles und alle sind immer schön betroffen es sei ja so viel schief gelaufen, aber das Ergebnis liegt immer noch nicht vor. Eine abschließende Entscheidung für die Anerkennung der Dienstunfälle vor sieben Wochen zugesagt. Wie so oft wird mir viel versprochen und nicht eingehalten...
In der Ruhestandsversetzung wird (vom personalärztlichen Dienst) jetzt der Zusammenhang mit einem einzelnen Unfall geprüft. Einer wurde schon vor Jahren anerkannt, aber da fehlen die wichtigsten Diagnosen und vor allem das Gutachten mit u.a. GdS. Das kommt dabei raus, wenn die Abteilungen nicht miteinander sprechen.
Wenn alles schief läuft kommt der personalärztliche Dienst auf mich zu dem wegen dem Zusammenhang von einem Dienstunfall und Ruhestandsversetzung. Auch Ressourcen Verschwendung, weil die Prüfung alleine schon unvollständig ist nur weil die anderen Personalabteilung solange für die Anerkennung braucht...
Die Anwältin hat Akteneinsicht beantragt und mit Klage gedroht. Und auf diverse Schreiben reagiert das Problem ist die Behörde macht letztendlich dennoch was und wann sie will. Noch andere Dinge, die mir gerade nicht einfallen mein Gedächtnis ist nicht mehr so gut...
Man muss ja dazu sagen noch ist kein Kind in den Brunnen gefallen bis jetzt, aber meine gesundheitliche Verfassung wird immer schlechter.
Inzwischen überlege ich zum Obersten Chef der Behörde zu gehen bzw. vorzusprechen...
Du schreibst, es wurden laut Gutachten alle Dienstunfälle anerkannt.
Das ist nicht stimmig, vielleicht war es von dir anders gemeint. Die medizinische Gutachterin prüft den Zusammenhang zwischen Verletzung (Körperschaden) und Unfall, also die Kausalität und die Auswirkungen der Schäden (den GdS), aber beim medizinischen Gutachten wird nicht der Unfall an sich anerkannt. Du könntest nachfragen, welche Fragen der Gutachterin gestellt wurden. (Bei mir standen diese im Gutachten.) Die Anerkennung der Dienstunfälle macht die Behörde selber, u.U. mit Hilfe eines technischen Gutachters / Sachverständigen.
Wenn die Behörde einen medizinischen Gutachter beauftragt, um die Kausalität festzustellen, hat sie bereits festgestellt - auch wenn dir der Bescheid fehlt -, dass es einen Dienstunfall gab.
Es ist zwar zermürbend, dass es sich so lange hinzieht und dass verwaltungsrechtliche Dinge wie der fehlende Bescheid über die Dienstunfallanerkennung nicht laufen, wie sie sollten, aber jetzt dürfte das meiste geklärt sein. Frag doch mal bei der Schwerbehindertenvertretung nach, wie deren Stand ist, sie müssen ja informiert werden und sie könnten auch nachhaken. Und du könntest sie bitten, dich zu informieren, sobald sie mehr wissen oder sich etwas tut. Dort könntest du auch nachfragen, ob es sinnvoll sein könnte, dich an eine höhere Stelle zu wenden. Manchmal wirkt das eher verzögernd, z.B. dann, wenn die Akte verschickt werden muss.
Es verbessert deine Situation nicht, aber: Bei mir hat es noch viel länger gedauert. Ich kann daher nachfühlen, dass du nicht mit Gelassenheit abwarten kannst.
Steht im Gutachten, wann eine Wiedervorstellung empfohlen wird? Oder ob darauf verzichtet wird?