Öffnungsaktion PKV für GKV Beamte
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Öffnungsaktion PKV für GKV Beamte
Verschiedene PKV bieten mal wieder oder immer noch an, freiw. in der GKV versicherte Beamte aufzunehmen.
Ich überlege deshalb in die Debeka zu gehen. Nach ersten Angaben des Debeka-Mannes zahle ich 400-500€. Das wäre eine erhebliche Ersparnis.
Es soll sogar für VE wie mich möglich problemlos sein.
Ich brauche keine Beihilfeergänzungs-Vers und auch keine sonstigen Gags. Die würde ich aber im Rahmen der ÖA auch nicht bekommen.
Die Beitragsentwicklung der Debeka habe ich mit der KI diskutiert. Verglichen habe ich mit der Signal Iduna und der GKV. Das ist alles ähnlich, nur das die beiden PKV auf Grund des Anpassungsverfahrens Sprünge machen und eben nicht kontinuierlich steigen. Die GKV stieg hingegen kontinuierlich, was es harmloser aussehen läßt.
Hat jemand hier das gemacht? Eintritt im Rahmen der Öffnungsaktion? Ich bin chronisch krank (ca. 5000€ pro Jahr GOÄ und Medis). Ist die Debeka da zickig?
Für Antworten vorab vielen Dank.
Ich überlege deshalb in die Debeka zu gehen. Nach ersten Angaben des Debeka-Mannes zahle ich 400-500€. Das wäre eine erhebliche Ersparnis.
Es soll sogar für VE wie mich möglich problemlos sein.
Ich brauche keine Beihilfeergänzungs-Vers und auch keine sonstigen Gags. Die würde ich aber im Rahmen der ÖA auch nicht bekommen.
Die Beitragsentwicklung der Debeka habe ich mit der KI diskutiert. Verglichen habe ich mit der Signal Iduna und der GKV. Das ist alles ähnlich, nur das die beiden PKV auf Grund des Anpassungsverfahrens Sprünge machen und eben nicht kontinuierlich steigen. Die GKV stieg hingegen kontinuierlich, was es harmloser aussehen läßt.
Hat jemand hier das gemacht? Eintritt im Rahmen der Öffnungsaktion? Ich bin chronisch krank (ca. 5000€ pro Jahr GOÄ und Medis). Ist die Debeka da zickig?
Für Antworten vorab vielen Dank.
Re: Öffnungsaktion PKV für GKV Beamte
Ich kann zwar nicht für die Debeka sprechen, aber "Zickig" ist ein relativer Begriff, für die GKV wie auch für die Privaten Krankenversicherer kommt es insbesondere auf die "medizinische Notwendigkeit" an. Bei letzterem ist es aber eben nur wichtig darauf zu achten, dass diese Leistungen nicht ausgeschlossen werden - was aber im Rahmen der Öffnungsaktion hinsichtlich des Grundtarifs und ggf. Wahlleistungen nicht der Fall ist.
Hier klingt es aber danach, dass man schon länger den Beamtenstatus inne hat und sofern das der Fall ist, gestatte ich mir den Hinweis auf die Fristen zur Öffnungsaktion ab Abschnitt 3 in der Broschüre zur dieser und auch den Abschnitt 1. Demnach ist insbesondere die 6 Monats-Frist relevant. Wenn diese überschritten ist, erfolgt in der Regel keine Aufnahme zu den Bedingungen der Öffnungsaktion bzw. es wäre nur gegebenenfalls der Weg über "besondere Härte" gangbar - was aber eine Einzelfallprüfung darstellt und keinen Anspruch.
Ob mal wieder eine "Super-Aufnahme-Aktion" kommt, in der alle "bisher in der GKV Versicherten Beamt*innen" eine erneute einmalige Gelegenheit geboten wird in die PKV zu wechseln kann nicht vorausgesagt werden.
Hier klingt es aber danach, dass man schon länger den Beamtenstatus inne hat und sofern das der Fall ist, gestatte ich mir den Hinweis auf die Fristen zur Öffnungsaktion ab Abschnitt 3 in der Broschüre zur dieser und auch den Abschnitt 1. Demnach ist insbesondere die 6 Monats-Frist relevant. Wenn diese überschritten ist, erfolgt in der Regel keine Aufnahme zu den Bedingungen der Öffnungsaktion bzw. es wäre nur gegebenenfalls der Weg über "besondere Härte" gangbar - was aber eine Einzelfallprüfung darstellt und keinen Anspruch.
Ob mal wieder eine "Super-Aufnahme-Aktion" kommt, in der alle "bisher in der GKV Versicherten Beamt*innen" eine erneute einmalige Gelegenheit geboten wird in die PKV zu wechseln kann nicht vorausgesagt werden.
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stuntmanmike
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Re: Öffnungsaktion PKV für GKV Beamte
debeka würde ich generell abraten, weil da viele beamte drinne sind. such dir lieber eine pkv wie die signal. die hat nicht so viele beamte. beamte gehen sofort zum arzt bei der jeder kleinigkeit. das kann sich der selbstständige gar nicht leisten. beamte leben glaube ich auch länger im schnitt. was da im alter an kosten kommen wenn die leute nicht schnell sterben und ewig leben will ich mir gar nicht ausmalen. hatte zum glück als ich meien versicherung gemacht habe eine gute beratung gehabt.
Re: Öffnungsaktion PKV für GKV Beamte
Diese Argumentation ist ziemlich dünn, da im Umkehrschluss ein breiter aufgestelltes Kollektiv in der Regel auch Schwierigkeiten besser aufteilen kann. Dass Selbstständige „weniger“ zum Arzt gehen hat seinen primären Grund darin, dass Sie in der Regel auf ein Krankentagegeld verzichten und Ihren eigene Fehltage dann auch nicht irgendwem nachweisen müssen.
Mithin spielen bei einigen natürlich ein missverstandener Umgang mit der Selbstbeteiligung mit rein, was aber dann auch mit einer höheren Wahrscheinlichkeit von schwereren und/oder längeren Erkrankungen mit bedingt, da es dann „zu spät“ erkannt worden sein kann.
Ob ein Versichertenkollektiv also mehr oder weniger Beamte aufweist ist relativ. Erheblich von Bedeutung ist, dass das Äquivalenzprinzip im jeweiligen Tarif vernünftig umgesetzt wurde.
Mithin spielen bei einigen natürlich ein missverstandener Umgang mit der Selbstbeteiligung mit rein, was aber dann auch mit einer höheren Wahrscheinlichkeit von schwereren und/oder längeren Erkrankungen mit bedingt, da es dann „zu spät“ erkannt worden sein kann.
Ob ein Versichertenkollektiv also mehr oder weniger Beamte aufweist ist relativ. Erheblich von Bedeutung ist, dass das Äquivalenzprinzip im jeweiligen Tarif vernünftig umgesetzt wurde.
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ClaraHartmann
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Re: Öffnungsaktion PKV für GKV Beamte
Zur Öffnungsaktion für GKV-Beamte kurz die Einordnung, die ich mir merke:
Öffnungsaktion heißt Annahme trotz Vorerkrankung – aber auf Standardtarif-Niveau und oft mit Risikozuschlag. Das ist kein Freifahrtschein zum Wunschtarif. Parallel zählen Beihilfequote (aktiv vs. später Ruhestand) und ob der ermäßigte GKV-Beitragssatz dich heute noch günstiger stellt.
Was ich gegeneinander legen würde:
- Beitrag heute inkl. Zuschlag vs. GKV ermäßigt
- Was nach zwei Beitragsanpassungen und im Ruhestand passiert
- Ob die Leistungen der Öffnungsaktion wirklich den Bedarf decken oder nur die Aufnahme sichern
Ohne genaue Quote, Alter und Vorerkrankung ist „nimm die Öffnungsaktion“ aus der Ferne unseriös. Wenn der Zuschlag dich schon jetzt über GKV-Niveau hebt und du dich in der GKV nicht unterversorgt fühlst, bleibe ich skeptisch gegenüber dem Wechsel.
Öffnungsaktion heißt Annahme trotz Vorerkrankung – aber auf Standardtarif-Niveau und oft mit Risikozuschlag. Das ist kein Freifahrtschein zum Wunschtarif. Parallel zählen Beihilfequote (aktiv vs. später Ruhestand) und ob der ermäßigte GKV-Beitragssatz dich heute noch günstiger stellt.
Was ich gegeneinander legen würde:
- Beitrag heute inkl. Zuschlag vs. GKV ermäßigt
- Was nach zwei Beitragsanpassungen und im Ruhestand passiert
- Ob die Leistungen der Öffnungsaktion wirklich den Bedarf decken oder nur die Aufnahme sichern
Ohne genaue Quote, Alter und Vorerkrankung ist „nimm die Öffnungsaktion“ aus der Ferne unseriös. Wenn der Zuschlag dich schon jetzt über GKV-Niveau hebt und du dich in der GKV nicht unterversorgt fühlst, bleibe ich skeptisch gegenüber dem Wechsel.
Re: Öffnungsaktion PKV für GKV Beamte
Diese Annahme bzw. Einordnung ist so nicht richtig, zumindest wenn man die Analogie zum Standardtarif zieht. Über die Öffnungsaktion kommen alle Beamt*innen oder deren Angehörigen in den exakt gleichen Grundtarif (!) in dem auch alle anderen Beamt*innen befinden, die auf regulärem Weg aufgenommen wurden.
Das ist wichtig zu verstehen, weil es eben nicht bedeutet, dass man in einen Sondertarif oder vergleichbaren PKV-Standardtarif kommt. Grundtarif impliziert auch nicht, dass es nur "Grundleistungen" sind, sondern es handelt sich schlichtweg um die ambulanten und stationären Leistungen die alle Beamt*innen im gleichen Tarifkollektiv erhalten und die je nach Versicherungsgesellschaft stärker oder schlechter ausgeprägt sind. Im Regelfall erhält man auf dem Niveau der Beihilfe dann 100% der Kosten erstattet.
Diese Feststellung ist mir hier, unabhängig vom konkreten Einzelfall, wichtig weil viele es pauschal verwechseln mit dem PKV-Standardtarif als "Sozialtarif".
Das ist wichtig zu verstehen, weil es eben nicht bedeutet, dass man in einen Sondertarif oder vergleichbaren PKV-Standardtarif kommt. Grundtarif impliziert auch nicht, dass es nur "Grundleistungen" sind, sondern es handelt sich schlichtweg um die ambulanten und stationären Leistungen die alle Beamt*innen im gleichen Tarifkollektiv erhalten und die je nach Versicherungsgesellschaft stärker oder schlechter ausgeprägt sind. Im Regelfall erhält man auf dem Niveau der Beihilfe dann 100% der Kosten erstattet.
Diese Feststellung ist mir hier, unabhängig vom konkreten Einzelfall, wichtig weil viele es pauschal verwechseln mit dem PKV-Standardtarif als "Sozialtarif".
Zuletzt geändert von Saxum am 4. Sep 2026, 21:13, insgesamt 1-mal geändert.
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stuntmanmike
- Beiträge: 379
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Re: Öffnungsaktion PKV für GKV Beamte
versicherungen wie die signal haben auch ein breit aufgestelltes kollektiv. wieso selbstständige weniger zum arzt gehen kann dahin gestellt bleiben. auf jeden fall scheinen sie das zu machen.Saxum hat geschrieben: 31. Aug 2026, 10:41 Diese Argumentation ist ziemlich dünn, da im Umkehrschluss ein breiter aufgestelltes Kollektiv in der Regel auch Schwierigkeiten besser aufteilen kann. Dass Selbstständige „weniger“ zum Arzt gehen hat seinen primären Grund darin, dass Sie in der Regel auf ein Krankentagegeld verzichten und Ihren eigene Fehltage dann auch nicht irgendwem nachweisen müssen.
Mithin spielen bei einigen natürlich ein missverstandener Umgang mit der Selbstbeteiligung mit rein, was aber dann auch mit einer höheren Wahrscheinlichkeit von schwereren und/oder längeren Erkrankungen mit bedingt, da es dann „zu spät“ erkannt worden sein kann.
Ob ein Versichertenkollektiv also mehr oder weniger Beamte aufweist ist relativ. Erheblich von Bedeutung ist, dass das Äquivalenzprinzip im jeweiligen Tarif vernünftig umgesetzt wurde.
wenn schwere erkrankungen zu spät erkannt werden, sterben die leute früher. also genau das, was niedrige beiträge macht. ja es gitb auch die fälle wo mehr kosten entstehen.
man muss sich ja nur das ergebnis ankucken. die beiträge der debeka sind stärker gestiegen im vergleich zu meiner versicherung in den vergleichbaren tarifen die letzten jahrzehnte. über die gründe kann man jetzt lange philosophieren, aber die zahlen liegen ja vor.
es ist natürlich unangenehm sich selbst einzugestehen, dass beamte mehr kosten verursachen, weil sie bei jeder kleinigkeit zum arzt rennen. ich möchte auf jeden fall nicht mit vielen beamten in einer versicherung sein.
Re: Öffnungsaktion PKV für GKV Beamte
Wenn mehr Beamte zum Arzt rennen würden, ist das auch dann auch regelmäßig versicherungsmathematisch im Äquivalenzprinzip mit berücksichtigt weil ein "höherer Leistungsbedarf" auch in die Zukunft gerichtet mit abgedeckt wird. Da es keine "infinity Arztbesuche" gibt also "mehr von mehr" auch gesättigt ist, ist das kein relevanter Kostentreiber - wenn es richtig kalkuliert ist. Hier sind dann eher Lebenserwartung / Sterbetafel oder medizinische Kosten die relevantesten Faktoren und die betreffen alle, egal ob es viele oder wenige sind.
Re: Öffnungsaktion PKV für GKV Beamte
@alle
Öffnungsaktion für alle freiwillig vers. GKV Beamten. Keine Frist, sogar VE werden aufgenommen.
Ich habe Kontakt zur Debeka. Die bestätigen das. Sie verpflichten sich zur Aufnahme.
Wermutstropfen: Man muss alle Erkrankungen angeben. Vergisst man was, kann das eine Kündigung nach sich ziehen.Bein mir ist die Liste eher lang.
Beitrag mit höchstem Zuschlag für mich konkret 520, Normaler Beamtentarif. Beihilfeergänzung nicht möglich. Tarif beinhaltet GOÄ bis 3,5, 2 Bettzimmer und Chefarzt.
GKV derzeit 660. Da ich durch eine Erbschaft Vermieterin werde bald über 1000€
KI Anfrage ergab: Beiträge in den letzten 20 Jahren irgendwo bei 3,2% Steigerung pro Jahr, in der GKV etwas mehr, bei Signal war ein 4 vor dem Komma, soweit ich mich erinnere.
Öffnungsaktion für alle freiwillig vers. GKV Beamten. Keine Frist, sogar VE werden aufgenommen.
Ich habe Kontakt zur Debeka. Die bestätigen das. Sie verpflichten sich zur Aufnahme.
Wermutstropfen: Man muss alle Erkrankungen angeben. Vergisst man was, kann das eine Kündigung nach sich ziehen.Bein mir ist die Liste eher lang.
Beitrag mit höchstem Zuschlag für mich konkret 520, Normaler Beamtentarif. Beihilfeergänzung nicht möglich. Tarif beinhaltet GOÄ bis 3,5, 2 Bettzimmer und Chefarzt.
GKV derzeit 660. Da ich durch eine Erbschaft Vermieterin werde bald über 1000€
KI Anfrage ergab: Beiträge in den letzten 20 Jahren irgendwo bei 3,2% Steigerung pro Jahr, in der GKV etwas mehr, bei Signal war ein 4 vor dem Komma, soweit ich mich erinnere.
Re: Öffnungsaktion PKV für GKV Beamte
Hier der Text aus der Broschüre, der an der ÖA beteiligten Kassen:
3. Fristen
Für die verschiedenen Personengruppen, die im Rahmen der Öff-
nungsaktionen in die Private Krankenversicherung aufgenommen
werden können, gelten Fristen. Maßgeblich für die Wahrung der
Fristen ist die Antragstellung und nicht der Versicherungsbeginn.
Der Antrag muss daher innerhalb der nachfolgend angeführten
Fristen beim Versicherungsunternehmen eingehen. Wenn der
Antrag erst am Fristende gestellt wird, ist es möglich, dass das
Ende der gesetzlichen und der Beginn der privaten Krankenver-
sicherung nach dem Ablauf der Frist erfolgt.
a) Teilnahmeberechtigte Personen
Beamte auf Widerruf und Beamtenanfänger (gemäß Ziffer 2. a)
und b)): innerhalb von sechs Monaten nach ihrer erstmaligen
Verbeamtung; maßgeblich für den Fristbeginn ist der Beginn
des Beamtenverhält nisses.
Zeit- und Berufssoldaten, Polizei- und Feuerwehrbeamte mit
Heilfürsorgeanspruch (nur als Anwartschaftsversicherung):
innerhalb von sechs Monaten ab Begründung des Anspruchs
auf truppenärztliche Versorgung bzw. Heilfürsorge – und
nicht erst nach Ende der aktiven Dienstzeit und Wechsel in
die Beihilfe.
Freiwillig gesetzlich versicherte Beamte (gemäß Ziffer 2. c)):
jederzeit, es gelten für die Antragstellung keine Fristen
3. Fristen
Für die verschiedenen Personengruppen, die im Rahmen der Öff-
nungsaktionen in die Private Krankenversicherung aufgenommen
werden können, gelten Fristen. Maßgeblich für die Wahrung der
Fristen ist die Antragstellung und nicht der Versicherungsbeginn.
Der Antrag muss daher innerhalb der nachfolgend angeführten
Fristen beim Versicherungsunternehmen eingehen. Wenn der
Antrag erst am Fristende gestellt wird, ist es möglich, dass das
Ende der gesetzlichen und der Beginn der privaten Krankenver-
sicherung nach dem Ablauf der Frist erfolgt.
a) Teilnahmeberechtigte Personen
Beamte auf Widerruf und Beamtenanfänger (gemäß Ziffer 2. a)
und b)): innerhalb von sechs Monaten nach ihrer erstmaligen
Verbeamtung; maßgeblich für den Fristbeginn ist der Beginn
des Beamtenverhält nisses.
Zeit- und Berufssoldaten, Polizei- und Feuerwehrbeamte mit
Heilfürsorgeanspruch (nur als Anwartschaftsversicherung):
innerhalb von sechs Monaten ab Begründung des Anspruchs
auf truppenärztliche Versorgung bzw. Heilfürsorge – und
nicht erst nach Ende der aktiven Dienstzeit und Wechsel in
die Beihilfe.
Freiwillig gesetzlich versicherte Beamte (gemäß Ziffer 2. c)):
jederzeit, es gelten für die Antragstellung keine Fristen
Re: Öffnungsaktion PKV für GKV Beamte
Dann bitte auch Ziffer 2 c lesen und nicht aufhören wo es vielleicht passt. Denn es gibt durchaus eine Einschränkung:
"die bereits am 31. Dezember 2004 in einem der folgenden Dienstverhältnisse standen und zum Zeitpunkt der Antragstellung freiwillig in der Gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind"
Anderes ausgedrückt, für diese Voraussetzung muss man schon "bis zum 31.12.2004" verbeamtet gewesen sein. Wer danach verbeamtet wurde "schaut in die Röhre" bzw. es gelten die anderen Bedingungen der Öffnungsaktion in den jeweiligen Grenzen. Die pauschale Aussage "alle freiwillig vers. Beamte" ist so also nicht konkret, es steht aber natürlich den jeweiligen Krankenversicherern frei den Spielraum positiv zu erweitern.
"die bereits am 31. Dezember 2004 in einem der folgenden Dienstverhältnisse standen und zum Zeitpunkt der Antragstellung freiwillig in der Gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind"
Anderes ausgedrückt, für diese Voraussetzung muss man schon "bis zum 31.12.2004" verbeamtet gewesen sein. Wer danach verbeamtet wurde "schaut in die Röhre" bzw. es gelten die anderen Bedingungen der Öffnungsaktion in den jeweiligen Grenzen. Die pauschale Aussage "alle freiwillig vers. Beamte" ist so also nicht konkret, es steht aber natürlich den jeweiligen Krankenversicherern frei den Spielraum positiv zu erweitern.
Re: Öffnungsaktion PKV für GKV Beamte
Danke für den Hinweis, der für viele gelten mag. Ich war schon seit den 80er Beamtin und immer GKV.
Re: Öffnungsaktion PKV für GKV Beamte
Dann passt es in diesem Sinne natürlich, da diese Regelung aber inzwischen jetzt 22 Jahre zurück liegt wird vermutlich der Kreis sich eher klein halten - aber always "good to know". Fragen zur Öffnungsaktion kommen in den allermeisten eher von den frisch jüngst ernannten. Ich stelle diese Möglichkeit nicht in Abrede, aber wollte es nicht als "pauschale Aussage" stehen lassen, da ansonsten vielleicht die nach 01/2005 ernannten von falschen Voraussetzungen ausgehen. Man kann es aber natürlich "trotzdem probieren".
Re: Öffnungsaktion PKV für GKV Beamte
Der Hinweis war richtig. Ich hatte das für mich einfach schon abgehakt und nicht an die Lücke gedacht.
