Minijob bei DDU- künftig DRV pflichtig- finanziell ein Desaster?

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Allium
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Minijob bei DDU- künftig DRV pflichtig- finanziell ein Desaster?

Beitrag von Allium »

Ich habe vor meiner Verbeamtung schon in die DRV eingezahlt und bin DDU- habe Minijob und zahle da nicht mehr in die DRV ein...ich denk es wird für mich als Beamtin im DDU finanziell eher ein enormer Nachteil sein, wenn künftig Pflicht ist, in die DRV einzuzahlen, -zudem habe ich ja nichts davon was DRV angeht.

Wie denkt ihr darüber, hier sind ja sicher auch noch mehr Leute, die dies betreffen wird....?
blink182
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Re: Minijob bei DDU- künftig DRV pflichtig- finanziell ein Desaster?

Beitrag von blink182 »

Welcher enorme Nachteil soll daraus resultieren, ein paar Euro in die Rentenversicherung einzuzahlen?

Zumal doch noch gar nichts beschlossen ist.

Ich sehe den klaren Nachteil, dass dein Verdienst aus dem Minijob komplett wegfällt, wenn du kündigst.

Außerdem ist Arbeit ja nicht nur Einkommen, sondern hat noch ein paar andere Vorteile.

Wenn der Wegfall dieser Vorteile für dich kein Problem ist, dann sieht das natürlich anders aus.
Gruß
blink182
blink182
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Re: Minijob bei DDU- künftig DRV pflichtig- finanziell ein Desaster?

Beitrag von blink182 »

Allium hat geschrieben: 30. Jun 2026, 20:02 Wie denkt ihr darüber, hier sind ja sicher auch noch mehr Leute, die dies betreffen wird....?
Noch was vergessen:

Ich (ebenfalls DDU, Mindestversorgung) habe eine Teilzeitbeschäftigung und zahle von daher eh ins Sozialsystem ein.

Das, was ich später von der DRV bekomme, wird mir von der Mindestversorgung abgezogen, aber dafür verdiene ich seit Jahren eine nicht unerhebliche Summe dazu.
Gruß
blink182
Tequila
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Re: Minijob bei DDU- künftig DRV pflichtig- finanziell ein Desaster?

Beitrag von Tequila »

Was sagt denn dein Dienstherr dazu, dass du dienstunfähig im Hauptjob bist, aber eine erhebliche Summe noch im Nebenjob Verdienst?

Ich bin auch seit einigen Jahren dienstunfähig und habe eine Dienstunfähigkeitsversicherung, die im Moment noch zahlt.

Diese wird aber mit dem 63. Lebensjahr aufhören dann bekomme ich eine Einmalige Abfindung und überlege mir dann gegebenenfalls auch noch einen Nebenjob zu suchen- so, wie es meine Gesundheit zulässt. Ich hab gelesen den kann man mir theoretisch nicht verbieten aber melden muss man ihm den Dienstherrn ja schon. Da ich automatisch alle zwei Jahre überprüft werde, beziehungsweise die Dienstunfähigkeit überprüft wird, hab ich aber schon ein bisschen Bammel, dass man mir dann seitens des Amtsarztes unterstellen könnte, wenn sie dort arbeiten können. Warum können Sie denn dann in ihrem Hauptjob nicht mehr arbeiten?

Findet das bei dir nicht so in der Form statt? Lg
blink182
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Re: Minijob bei DDU- künftig DRV pflichtig- finanziell ein Desaster?

Beitrag von blink182 »

Tequila hat geschrieben: 1. Jul 2026, 11:35 Was sagt denn dein Dienstherr dazu, dass du dienstunfähig im Hauptjob bist, aber eine erhebliche Summe noch im Nebenjob Verdienst?
Gar nichts.

Ich mache nichts Verbotenes und bin auch garantiert nicht der einzige DDU-Beamte mit Teilzeitbeschäftigung.

BTW: Ich schrieb "nicht unerheblich" - und das ist bekanntlich relativ. Ich bewege mich im Rahmen der Höchstgrenze nach § 53 BeamtVG.
Ich hab gelesen den kann man mir theoretisch nicht verbieten aber melden muss man ihm den Dienstherrn ja schon.
Ja, dazu ist man verpflichtet.
Da ich automatisch alle zwei Jahre überprüft werde, beziehungsweise die Dienstunfähigkeit überprüft wird, hab ich aber schon ein bisschen Bammel, dass man mir dann seitens des Amtsarztes unterstellen könnte, wenn sie dort arbeiten können. Warum können Sie denn dann in ihrem Hauptjob nicht mehr arbeiten?
Klar, die Frage könnte aufkommen...aber ja nicht nur bei einer Teilzeitbeschäftigung, sondern grundsätzlich.

Außerdem hat die DPAG/Telekom doch überhaupt kein Interesse daran, DDU-Beamte zu reaktivieren.
Findet das bei dir nicht so in der Form statt?
Nein.
Gruß
blink182
Tequila
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Re: Minijob bei DDU- künftig DRV pflichtig- finanziell ein Desaster?

Beitrag von Tequila »

Ah cool- Danke, für die aufschlussreiche Antwort- dann ist es bei euch bei der Telekom anders. Bei uns herrscht Wahnsinns Fachkräftemangel. Ich befürchte da wird die Überprüfung über den Amtsarzt seitens des Dienstherren alle 2 Jahre weiter erfolgen- bis ich 67 Jahre alt bin.

Deshalb wird es in meinem Fall wohl nicht so easy sein, irgendetwas mehr als einen geringfügigen Job auszunehmen- sollte das ab nächstem Jahr nach der Reform überhaupt noch möglich sein.
AndyO
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Re: Minijob bei DDU- künftig DRV pflichtig- finanziell ein Desaster?

Beitrag von AndyO »

Tequila hat geschrieben: 1. Jul 2026, 11:35 Da ich automatisch alle zwei Jahre überprüft werde, beziehungsweise die Dienstunfähigkeit überprüft wird, hab ich aber schon ein bisschen Bammel, dass man mir dann seitens des Amtsarztes unterstellen könnte, wenn sie dort arbeiten können. Warum können Sie denn dann in ihrem Hauptjob nicht mehr arbeiten?

Findet das bei dir nicht so in der Form statt? Lg
Die gesundheitliche Überprüfung endet um die 60.. Kenne keinen Älteren der da hin gezwungen wurde.
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