Ich bin Bundesbeamtin (Beamtin auf Lebenszeit) und habe mich bei einer anderen Behörde (auch Bundesbehörde, allerdings einem anderen Bundesministerium unterstellt!) beworben. Grund hierfür ist ein Ortswechsel von Norddeutschland Richtung Deutschland-Mitte (ca. 400 km). Ich habe es bereits über eine interne Ausschreibung probiert aber leider erfolglos - deshalb nun die Bewerbung an eine andere Bundesbehörde.
Das Bewerbungsverfahren läuft noch und es sieht wohl auch nie so schlecht aus
1. Ich bin im gehobenen Dienst in der Besoldungsgruppe A 10 (habe einen A 9g/A11 - Dienstposten inne). Der Posten auf den ich mich beworben habe ist ebenfalls ein A9g/A 11 - Dienstposten. Wenn ich die Zusage erhalte, werde ich dann direkt in A 10 wieder eingestellt oder muss ich wieder ganz von vorne anfangen und werde nach A9 bezahlt?
2. Ich bin ja Bundesbeamtin und würde von einer Bundebehörde zu einer anderen Bundebehörde wechseln. Werden meine Erfahrungsstufen (habe gerade Stufe 4) dann mit übernommen?
3. Wenn ich die Zusage erhalten sollte, muss ich wohl einen "Antrag auf Versetzung" stellen. Geht sowas formlos - also kurze Mail oder kurzer Brief? Und stellt man diesen Antrag direkt wenn man die schriftliche Zusage hat?
4. Wann sollte ich meine jetzige Dienststelle über die Bewerbung informieren? Bisher weiß noch niemand davon weil ich natürlich nicht unnötig viel Wind machen wollte. Aber wenn die "neue" Dienststelle meine Personalakten anfordern will (eine entsprechende Erklärung habe ich zur Unterschrift zugeschickt bekommen) dann muss ich nun wohl Farbe bekennen, oder?! Auch wenn ich bisher noch keine Zusage habe?
5. Kann meine "alte" Dienststelle sich weigern mich an die "neue" Dienststelle zu versetzen und wenn ja, in welchen Fällen?
6. Wie ist das denn mir den Regelbeurteilungen: werden diese von der neuen Dienststelle dann "übernommen" bzw. Beurteilungsbeiträge anerkannt?
Ich hoffe ihr könnt mir die ein oder andere - oder auch alle - Frage beantworten
