Tauchen und Kuhtreiben in Kroatien und dem Alpenraum

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Mikesch
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Tauchen und Kuhtreiben in Kroatien und dem Alpenraum

Beitrag von Mikesch » 10.10.2006 01:02

Wieder aus dem Urlaub zurück, hier mal was zum Träumen :wink:

Der Originalbericht mit Illustrationen und einer Galerie befindet sich hier: http://www.deinklick.de/Tauch-Motorradtour2006.htm

Ansonsten...

Dieses Mal sollte es dann mal klappen, eine Tauchsafai in die Kornaten (Kroatien) und zudem endlich mal meine Q zum Traben bringen, als Nordländer hat man dazu ja kaum Gelegenheit.
Im Netz gibt es nicht so viele Anbieter, dies hängt wohl mit den neuen Bestimmungen in Kroatien zusammen, die bestimmte (teure) Sicherheitsstandards vorschreiben und die ganzen Möchtegernanbieter vom Markt verschwinden ließen.

So stießen wir dann auf http://www.denni-divers.de mit der Miramar. Hierbei handelt es sich um einen für Tauchsafaris umgebauten Motorsegler türkischer Bauart von 20m Länge. Da das Schiff vollständig aus Holz gebaut ist, verbreitet es eine angenehme Gemütlichkeit, auch in den 6 Doppelkabinen. Bemerkenswert ist, dass alle Kabinen mit eigenem WC und warmer Dusche ausgestattet sind. Da man über Geschmack vortrefflich streiten kann, lasse ich mich über das Essen nicht aus. Es ist halt kroatisch fettig mit viel Fleisch und Fisch. Dem Einen schmeckt es, dem Anderen weniger…
Essen und Service erreichen zwar nicht asiatische Standards, aber meinerseits gibt es nichts zu meckern. Der Preis liegt in etwa wie bei ägyptischen Nord-Touren, wobei zu beachten ist, dass man hier in wenig betauchte Gebiete fährt, kein Rudeltauchen hat und die Kostenlage eine ganz Andere ist. Auch hier sind Erfrischungsgetränke inklusive, von daher empfinde ich das Preis-Leistungsverhältnis völlig in Ordnung. Als angenehm empfinde ich, dass oft in einem Hafen zum Nächtigen angelegt wird, so kann man sich bei einem romantischen Stadtbummel noch ausgiebig die Beine vertreten.
Alexanders (Dennie-Diver) Briefings zeichnen sich durch Kürze und Exaktheit aus. Kein PAID-Geblubbere, sondern er bringt das Notwendige auf den Punkt. Zwar gibt es auch hier Regeln, die bekommt man gleich bei der Einweisung erklärt, ansonsten lässt Alexander einen in Ruhe und gerade Fotografen können hier ausgiebig ihrem Hobby frönen, ihr versteht, was ich meine ;-)
Eigentlich wollten wir ja mit unserem Bully herunter fahren, dann kam mir die zündende Idee, dies mit einer Motorradtour zu verbinden. Nur, wie bekommen wir unser Tauchgerödel auf das Schiff? Alexander war so nett, uns einen Kontakt zu unseren späteren Mitreisenden zu vermitteln, die dann freundlicherweise unser Tauchgerödel mit nahmen.

Anreise:
Über tausend km Autobahn sind für uns die Hölle, das macht keinen Spaß. Durch einen Tipp erkundigten wir uns nach einem Autoreisezug. Siehe da, an unserem Wochenende war sogar Spartag. Für die 200,- Euro für zwei Kühe (BMW GS) und zwei Personen hätten wir nicht selber bis Villach fahren können, das wäre alleine für Sprit drauf gegangen, geschweige vom Erholungswert.
Freitags machten wir uns auf den Weg nach Dortmund zur Verladestation. Mit reichten schon diese 200km ;-)
War das herrlich, völlig ausgeruht erreichten wir dann pünktlich um 9:00 Uhr Villach.
Um 16:00 Uhr sollten wir am Schiff bei Zadar sein. In 6 Stunden werden diese läppischen 400km doch wohl zu schaffen sein, vor allem, da davon gut 150km Autobahn sind.
Hätte ich geahnt, was auf uns zu kommt, hätte ich mich doch für den Umweg über die neue Autobahn entschieden. Aber einerseits hasse ich Autobahnfahrten und andererseits kenne ich die Strecke entlang der Küste ja. Bis Rijeka war die Welt noch in Ordnung, aber dann zog es sich wie Gummi. Dieser Verkehr und kaum eine Möglichkeit zu überholen. Hinter der Fähre nach Pag ging es dann und wir konnten unter Missachtung völlig blödsinniger Geschwindigkeitsbeschränkungen Gummi lassen. Dies ist allerdings auch wieder relativ, da eine Kurve der Nächsten folgte und 80km/h schon Heizen bedeutet. Zu allem Überdruss wurde die Strasse zunehmend schlechter, da hat sich in letzten Jahren ja gar nichts getan!
Um 15:30 hatten wir noch gut 100km vor uns, also rief ich Alexander an, dass es etwas später werden würde. Tja, um 17:30 erreichten wir dann sehnlichst erwartet das Schiff ;-)

Tauchen:
Nach unserer Ankunft ging es gleich los und warfen in einer kleinen Bucht unseren Anker. Am nächsten Tag folgten dann die ersten Tauchgänge. Hier, wie auch später weiter im Süden, zeichnen sich die Tauchplätze dadurch aus, dass sie in Stufen ab fallen, Steilwände sind eher mickrig so um 10 – 15m und der schöne Bewuchs mit Gorgonien, Schwämmen usw. stellt sich Kroatientypisch erst ab ca. 35m ein. Dafür findet man im Austauchbereich sehr viel Kleinzeugs wie Oktupusse, Nacktschnecken, an einem Tauchplatz sogar mehrere Seehasen!
Insgesamt betrachtet fand ich die Tauchplätze zwar nicht schlecht, aber der wirkliche Hit waren sie für mich auch nicht.
Wenn es denn wenigstens Fisch gegeben hätte. Ok, hier gab es in den letzten ca. 10 Jahren wo ich hier tauche noch nie viel Fisch, aber nun war gar nichts mehr. Klar, Schwärme von Brassen oder auch eine Hornhechtart gab es schon, aber wo sind all die Conger und die großen Drachenköpfe geblieben? Das Entdecken eines großen Drachenkopfes oder des riesigen Hummers stellte schon ein außergewöhnliches Erlebnis dar.
Ein angeblich (was ich sehr wohl glaube, da es in 50m Tiefe liegt) sehr schön bewachsenes Wrack konnten wir leider nicht betauchen, hier kam dann eher etwas wie Abenteuer auf ;-)
Wir hatten ziemlich Wind und mäßige Welle, da zerriss es das Stahlseil zum Festmachen des Bootes. Alexander sprang dann herein, um eine notdürftige Boje fest zu machen. Das Schiff trieb derweil in Wind und Welle. Als Alexander wieder aufgenommen werden sollte, legte der Kapitän den Gang ein und …
…nichts!
Ein Flansch war abgerissen und wir trieben auf die nahen Klippen zu. Am Gesicht des Kapitäns war zu erkennen, dass der Adrenalinspiegel recht hoch war. Kurz vor den Klippen hielt dann der Anker und das Boot kam ca. 20m vor diesen zum Stehen. Das Problem ist hier, dass es sehr schnell recht tief herunter geht und das Halten des Ankers eher Glücksache ist.
Blöde, denn es sollte nun endlich in die Kornaten gehen. So wurden wir dann erst man in den nächsten Hafen geschleppt. Alexander heuerte für den nächsten Tag eine Tauchbasis an, so dass wir wenigstens Tauchen konnten. Diese hatte ansonsten wohl nur Italiener als Gäste ;-)
Getaucht wurde mit 15l-Buddeln und eine Tauchzeitbeschränkung von 45min! Dann meinte der Mensch noch, dass wir mit 100 bar den Heimweg antreten sollen. Wie soll dass denn gehen? Ich hatte nach einem 40`er und 50min Tauchzeit immer noch 120 bar auf der Pulle ;-)
Na egal, ansonsten war er ja ganz nett und hat uns tauchen lassen ;-)
Die Tauchplätze waren so lala, aber jedenfalls hatten wir Wasser über dem Kopf.

Der Kapitän hat Himmel und Erde in Bewegung gesetzt unser Boot wieder flott zu bekommen und so ging es dann nach durchschraubter Nacht endlich in die Kornaten.
Jau, das war ein Hit! Die wilde Landschaft mit den abgebrochenen Felsen setzt sich unter Wasser so weiter fort. Selbst in flacheren Bereichen findet man eine bunte Welt an Krustenanemonen, Schwämmen und Gorgonien vor. Steilwandtauchen pur mit Höhlen und Kaminen.
Leider hatten wir nur diesen einen Tag ;-(
Nach einer Nacht in einer Bucht ging es dann wieder zurück in den Heimathafen und schon war die erste Woche wie nichts verflogen.

Wer es nicht so mit Booten hat, sollte mal Pag besuchen. Die gesamte Ostküste (ca. 20km) des Nordteils ist eigentlich ein einziger Tauchplatz bzw. Steilwand. Der Meeresboden fällt dort kontinuierlich in Richtung Norden ab. Die Steilwand beginnt relativ seicht bei ca. 25m und endet im Norden jenseits von 100m. Die Tauchplätze ähneln der in den Kornaten.

Motorrad:
Wieder im Hafen angekommen, wurden gleich die Kühe gepackt und es sollte zu den Plitvicer Seen gehen. Dies ist ein Gebiet, in dem der Fluss Korana stufenweise in Wasserfällen Seen durchläuft. Eine unglaublich schöne Landschaft, Kulisse für Der schatz im Silbersee und seit 1948 Naturschutzgebiet. Wer sich dafür interessiert, hier weitere Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalpa ... vicer_Seen
Endlich mal, denn bisher lagen sie immer abseits der Strecke und ich bin nie dazu gekommen.

Wir befuhren ausschließlich die kleinen Strassen im Hinterland. Die Landschaft ist einfach großartig. Sie wechselt zwischen Sanft und wild, hügelig und hochalpin durch dünn besiedeltes Gebiet. Beklemmungen kamen bei mir auf, als ich all die zerschossenen oder verfallenen Ruinen aus dem letzten Krieg sah. Zwar wurden seit meinem letzten Besuch vor sieben Jahren die ausgebrannten Panzer und Bombentrichter entfernt, beklemmend ist es aber immer noch. Auch sollte man in manchen Gegenden die Wege nicht verlassen, die Warntafeln sprechen für sich…
In Plitvice angekommen, wollten wir natürlich Campen und suchten den Campingplatz auf. Ich glaubte, ich hätte mich verirrt und wäre in einem Freudenhaus gelandet! 25 Euro/Nacht wollten die für ein Iglu und zwei Personen haben! Ne danke, dafür gehe ich lieber in eine Pension. Gleich die Nächste wurde angesteuert und wir kamen bei einer sehr netten Familie unter. 20 Euro/Nacht kostete das ansprechende Zimmer inklusive Slibowitz, Kaffee, Kekse und Familienanschluss. Hier erfuhren wir auch Tipps für die beste Route durch die Plitvicer Seen.

Zunächst ging es mit einem Bus ganz nach oben, dann über einen Mix aus Holzstegen und gut begehbaren Wegen zu dem unteren großen See. Dort wartete bereits ein Boot und wir wurden zur nächsten Station geschippert um von dort nach einer Rast mit Futterfassen die letzte Etappe anzutreten. Die Wege führen Stufenweise an den Seen und Wasserfällen vorbei. Die Gesamtdauer beträgt ca. 6 Stunden bei einem gemütlichem Gang und viel betrachten. Die reine Marschzeit beträgt vielleicht 3 Stunden. Zum Schluss erfolgt noch ein kurzer Aufstieg zur Busstation für den Rücktransport. Während des Aufstiegs erhält man zum Abschluss noch einmal einen wundervollen Überblick.

Den Eintritt von ca. 12 Euronen sehe ich in Anbetracht der Transfers, freies Parken und des Aufwandes als lächerlich an, ein Besuch, der allemal lohnt!

Als nächste Etappe sind die Alpen angesagt…
Wieder über kleinste Strassen und Wege in Kroatien fuhren wir durch Slowenien. Slowenien ist nicht so sehr unser Ding. Alles sieht eher nach Österreich aus, vorbei das Wilde, hier erscheint alles so aufgeräumt. Kurz vor der Grenze zu Italien in Kobaric wollten wir auf einen Campingplatz. Tja, man wird halt zu einem Weichei…
Hat das gepladdert und in diesem Matsch hatte ich keine Lust, ein Zelt aufzubauen, geschweige mich mit nassen Klamotten darin zu verkriechen. Also wieder eine Pension, hier natürlich deutlich teurer, aber mit einer großen überdachten Terrasse, wo man dem romantischen Gepladder lauschen konnte.

So stellte sich am nächsten Tag die Frage nach dem Wohin. Der ganze Alpenraum wurde gerade mit Wasser zugeschüttet, so blieb nur der Weg nach Süden, denn Kurvenkratzen auf nassen Strassen macht nun wirklich keinen Spaß und meinem Arbeitgeber möchte ich schließlich noch einen Pensionär erhalten.

Da wir noch nie in Venedig waren, betrachteten wir dies als Notlösung und das kleinste aller Übel.

Nach ca. 100km Wolken lachte uns endlich wieder die Sonne an. Nächtigen wollten wir auf einem Campingplatz auf einer Venedig vorgelagerten Halbinsel, dem Lido d. Jesolo.
Betonbunker über zig km und alles verlassen. Jetzt im Oktober klappen die dort die Bürgersteige hoch. Also doch direkt nach Venedig. Hier landeten wir dann bei Camping Venezia. Ein normaler Campinplatz zum Preis für eine Pension in Kroatien. Schlimm war ein naher Kanal, dessen Düfte von dem Südwind direkt über den Platz getragen wurden. Junge, war das ein Gestank! Gott sei dank drehte der Wind und am nächsten Tag war der Spuk vorbei.
Auch aus einem anderen Grund war ich froh darüber ;-)
Der Südwind drückt natürlich das Wasser in die Bucht. An einigen Rohren konnte ich erkennen, dass das Wasser schon mal höher stand und ich hatte keine Lust, in Gülle zu baden.
Sehr schön war das am nächsten Tag in Venedig zu sehen. Innerhalb von Minuten stieg das Wasser um etliche Zentimeter und drückte durch die Kanalisation. Teilweise sah es so aus, als würden die Häuser pinkeln ;-)
Abgesoffen sind wir nun nicht, wie gesagt, der Wind hatte gedreht.
Bei Venedig bin ich von Vorurteilen geplagt. Venedig bedeutete für mich Gestank und Massen an Touris. Weit gefehlt! Klar, gerade auf dem Markusplatz war ein Gewimmel, aber ansonsten hielt sich das in einem erträglichen Maß. Sogar einsame Gassen waren noch zu finden. Kein Gestank vom Wasser, im Gegenteil, es war sogar ungewöhnlich klar!
Vielleicht liegt es auch an der Jahreszeit, egal, ich war jedenfalls angenehm überrascht.
Eigentlich hatte ich damit gerechnet, dass die Stadt mit Souvenirläden vollgestopft ist, weit gefehlt, auch dies hält sich noch im Rahmen. Vielmehr trifft man auf kleine Läden, gerade auch des Kunsthandwerks.
Faszinierend diese alten Gebäude, die gerade durch das Verfallende einen unglaublichen Charme verbreiten. Doch, Venedig ist eine Reise wert!

Pünktlich schlägt das Wetter um und die Kaltfront des abziehenden Tiefs lässt die Luft in einer seltenen Klarheit erscheinen. Die Fernsicht liegt bei ca. 80 km, genau richtig für die Alpen! Auf auf, die Q gesattelt und los!
Über den Passo Menghan und einige Andere wurden die Kühe durch das Tessin und Tirol gejagt.
Wieso kannte ich diese kleinen Pässe noch nicht? Traumhaft, sag ich nur! Wild, viel Grün in traumhafter Landschaft und hier konnte ich endlich auch mal etwas von den Flanken meiner Reifen abfahren ;-)
Jau, ich weiß, dass die 1200`er GS ne geile und bissige Q ist, aber hier konnte ich das als kurvenloses Nordlicht mal so richtig austesten :-)

Nach hunderten Kilometern gemütlichen Fahrens, Betrachtens und heißem Q-Treiben durch die Alpen erreichten wir am Abend des Folgetages Dornbirn in Austria. Durch Zufall entdeckten wir auf einer Anhöhe die Pension Dreiländerblick. Junge, war das eine Aussicht über die Alpen, das Tal und dem Bodensee! Genau der richtige Abschluss für einen gelungenen Urlaub!
Fragt aber nicht, was das Zimmer gekostet hat ;-)

Natürlich, wenn es nach Hause geht, muss es auch wieder Pladdern. Nach ca. 80km und einer kurzen Dusche bei Frankfurt hatte die Wettergöttin aber ein Einsehen und wir durften die letzten zwei Tage bei schönstem Wetter unsere Kühe über die schwäbische Alb, den Odenwald, Spessart und das Sauerland nach Hause treiben.
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Beitrag von Grenzen_Looser » 12.10.2006 07:37

Hey Mik,

da hast Du Dir ja was Gutes gegönnt. Herzlichen Glückwunsch. Tauchen ist ja nicht meins, aber Bootle und Mopped fahren umso mehr. Dolle Sache. Ein Teil Deiner Tour hat ja durch den Bregenzer Wald geführt. Das liegt ja bei mir um die Ecke. Macht Spaß, kann ich bestätigen. :wink:
Auch schwäbische Alp macht Spaß: viele Kurven und leere Staßen.

Jetzt bist Du ja wieder fit für Deutschland und Steinbrück. Der Winter ist lang, da wirst Du ja noch `ne Weile von Deinem tollen Urlaub zehren müssen. Auf bald,

Grüßle vom Bodensee
G.
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Beitrag von Mikesch » 12.10.2006 17:35

Moin Grenzen_Looser,
Grenzen_Looser hat geschrieben:Tauchen ist ja nicht meins,
:?: :wink: Dabei fahren die meisten Taucher ein Moped, muss an der Persönlichkeitsstruktur liegen :)
Versuchs mal!
Grenzen_Looser hat geschrieben:Jetzt bist Du ja wieder fit für Deutschland und Steinbrück. Der Winter ist lang, da wirst Du ja noch `ne Weile von Deinem tollen Urlaub zehren müssen.
Ja leider :cry:
Der nächste Bericht erfolgt nicht vor Jan08, allerschlimmstes Sparen ist angesagt. Es soll ein Traum erfüllt werden: Mit Q durch Südafrika, Staub fressen in Namibia und Löwen streicheln :wink:
Meine Knochen sind hin, wichtige Teile müssten mal in Revision aber leider gibt es kein Ersatzteillager für mich, also jetzt oder nie!

Viele Grüße,
Mikesch

P.S.
Für die sich fragenden...
Q steht für Kuh. BMW`s wurden früher auf Grund ihres Verhaltens Gummikuh genannt. Zwar benehmen sie sich heute nicht mehr so, ganz im Gegenteil, aber der liebevolle Ausdruck blieb gerade bei den GS-Fahrern erhalten.
Zuletzt geändert von Mikesch am 15.02.2011 15:55, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitrag von Grenzen_Looser » 13.10.2006 07:13

Ey sag`mal,

das Bild mit der Q, also ich mein` das untere Bild, bist das Du ? Könnte aufm Passo de Manghen sein. Isses so? Schöne enge kurvige Strecke.

Tja, das mit den Knochen is so ne Sache. Man wird ja nicht jünger. Aber auf `ner BMW gehts doch, oder? Meine Kawa issn bißchen spartanischer. :wink:

Nun mußt Du Dich eben gut pflegen, damit Du wieder zu Kräften kommst. Naja, und das mitm Tauchen: hat mich früher interessiert, hab`mein Geld aber dann für meine Kinder ausgegeben und mit 50 will ichs nicht mehr anfangen. Aber es können ja nicht alle tauchen oder Mopped fahren oder, oder,oder......

Dein Reisebericht hat mir jedenfalls gefallen,

Grüßle vom nebligen Bodensee

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Beitrag von Mikesch » 13.10.2006 10:34

Grenzen_Looser hat geschrieben:Ey sag`mal,
Jau...
Grenzen_Looser hat geschrieben:das Bild mit der Q, also ich mein` das untere Bild, bist das Du ? Könnte aufm Passo de Manghen sein. Isses so?
So isses...
Gratulation, wie Du das so erkennst!
Grenzen_Looser hat geschrieben:Schöne enge kurvige Strecke.
Ich dachte, ich würde mittlerweile alles Pässe kennen, aber der ist echt ein Schmankerl.
Grenzen_Looser hat geschrieben:Aber auf `ner BMW gehts doch, oder? Meine Kawa issn bißchen spartanischer. :wink:
Jepp, ist ein Bügelbrett in Sachen Unebenheiten.
Ich unternahm mal ne Pyrenäen/Seealpentour mit meiner ehemaligen Verlobten, sie ne Q, ich GPZ900. Ich dachte, ich könnte nicht mehr fahren, war völlich fertich...
Seit dem nur noch Q ;-)
Grenzen_Looser hat geschrieben:Nun mußt Du Dich eben gut pflegen, damit Du wieder zu Kräften kommst.

Nicht die Kräfte, der Verschleiß. Zu viel Sport...
Ich müsste mal zu so einer Art Zylinderschleiferei, zu viel Riefen und Späne in den Laufbuchsen.
Grenzen_Looser hat geschrieben:Naja, und das mitm Tauchen: hat mich früher interessiert, hab`mein Geld aber dann für meine Kinder ausgegeben und mit 50 will ichs nicht mehr anfangen.

Keine Frage des Alters, Addis Gespielin, die Loni R. hat mit 80 das Tauchen erlernt.
Grenzen_Looser hat geschrieben:Dein Reisebericht hat mir jedenfalls gefallen,

Danke !
Grenzen_Looser hat geschrieben:Grüßle vom nebligen Bodensee
...und von der nebligen Waterkant...
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Beitrag von Mikesch » 02.05.2008 02:05

Nachtrag:

Hier ein 8Minuten-Clip, Lautsprecher an und relaxen...

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Zuletzt geändert von Mikesch am 15.02.2011 15:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von desire » 15.02.2011 15:40

Ich habe ein ähnliches Programm in Afrika gemacht. Dort waren die Aktivitäten sehr günstig und man wurde gut betreut. Allerdings sollte man auch etwas wanderfreudig sein... Wir waren letzendlich sehr von der Kultur begeistert. Wisst ihr, ob man dort ganz normal Schmelztabletten kaufen kann?

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