Versetzung als Bundesbeamter

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Zwergnase
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Versetzung als Bundesbeamter

Beitrag von Zwergnase » 4. Jun 2018, 20:29

Guten Abend zusammen,

ich würde mich gerne im mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst (zivile Laufbahn) bei der Bundeswehr bewerben. Zur zeit arbeite ich als Beamter in selbiger Laufbahn beim Land. Meine, vllt. auch etwas naive, Frage lautet nun:

Ist die Wahrscheinlichkeit beim Bund hoch, in der o.g. Laufbahn versetzt zu werden?

Beim Land habe ich bislang noch nichts derartiges mitbekommen, selbst wenn eine Behörde mal unterbesetzt ist.
Ich weiß natürlich das man jederzeit die Bereitschaft haben muss, dennoch würde ich mal gerne ein paar Erfahrungswerte von euch erhalten :-)

Für eure Mühe bedanke ich mich bereits im Voraus.

Gruß
Zwergnase

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Re: Versetzung als Bundesbeamter

Beitrag von Zwergnase » 4. Jun 2018, 21:34

Beim Land kann ich als Beamter theoretisch auch jederzeit versetzt werden, nur sieht die Praxis anders aus.

Daher auch die Frage nach Erfahrungswerten aus der Praxis.

Hoffe hier den ein oder anderen zu finden, der Beamter bei der Bundeswehr im mittleren Verwaltungsdienst ist.

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Re: Versetzung als Bundesbeamter

Beitrag von Zollkodex-Ritter » 4. Jun 2018, 22:26

Die Bundeswehr versetzt definitiv im gesamten Bundesgebiet, wenn es wieder zu einer der beliebten Bundeswehrreformen kommt. Kommt aber auch sehr darauf an, an welchem Standort du eingesetzt wirst. Es gibt einige wenige, denen es gelungen ist, die gesamte berufliche Laufbahn lang an einem Standort zu bleiben, aber die sind in der Minderheit.

Zwergnase
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Re: Versetzung als Bundesbeamter

Beitrag von Zwergnase » 5. Jun 2018, 16:22

Zollkodex-Ritter hat geschrieben:
4. Jun 2018, 22:26
Die Bundeswehr versetzt definitiv im gesamten Bundesgebiet, wenn es wieder zu einer der beliebten Bundeswehrreformen kommt. Kommt aber auch sehr darauf an, an welchem Standort du eingesetzt wirst. Es gibt einige wenige, denen es gelungen ist, die gesamte berufliche Laufbahn lang an einem Standort zu bleiben, aber die sind in der Minderheit.
Ok, das ist wenigstens mal eine Aussage :) Danke dafür.
Hatte die Hoffnung das es im zivilen Bereich in der Verwaltung nicht so schlimm ist. Aber falls eine Versetzung droht, wird doch schon geschaut dass man möglichst nah bei seinem Wohnsitz bleibt (sofern eine Einrichtung der Bundeswehr dort offene Stellen hat)?

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Re: Versetzung als Bundesbeamter

Beitrag von Zollkodex-Ritter » 5. Jun 2018, 17:02

So weit mir bekannt ist, interessiert das in der Bundeswehrverwaltung niemanden. Hinzu kommt noch, dass es bei den kleinen Standorten durchaus der Fall sein kann, keine wirkliche Perspektive auf berufliche Weiterentwickelung zu haben, wenn man auf den Standort fixiert ist.

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Re: Versetzung als Bundesbeamter

Beitrag von Zwergnase » 5. Jun 2018, 18:55

Kann es ja verstehen wenn Standorte aufgegeben werden dass man versetzt wird, aber ansonsten haben die doch auch Stellen die besetzt sein müssen.
Zum Thema berufliche Weiterentwicklung bzw. Beförderung habe ich mal gehört, dass bei der Bundeswehr nicht die Beschäftigungsbehörde die Stellen führt, sonder dass das zentral läuft und man so auch bei kleinen Dienststellen die Möglichkeit hat durchbefördert zu werden.
Aber das ist wieder nur hören sagen, ist hier vllt. auch jemand von der Bundeswehrverwaltung unterwegs? Gerne auch per PN :)

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Re: Versetzung als Bundesbeamter

Beitrag von Zollkodex-Ritter » 5. Jun 2018, 20:11

Ja, die haben auch Stellen, die besetzt werden müssen. Das stimmt. Aber gerade in den kleinen Standorten ist das beruflich eine Einbahnstraße. Wie soll es zu guten Beurteilungen kommen, wenn der Berichterstatter bzw. Beurteiler mehrere hundert Kilometer weg von deinem Dienstort sitzt und sich gar kein Bild von dir machen kann? Bei den kleinen Dienststellen war es nicht unüblich, als ROS in Pension zu gehen, wenn man nicht flexibel war.

Ich kenne viele Kollegen, die im Zuge der letzten Bundeswehrreform den Dienstherrn gewechselt haben, jetzt aber in der Zollverwaltung sind. Ja, es ist hörensagen, aber ich habe es aus erster Hand. Die Bundeswehr sucht immer wieder Beamte des mD zum Direkteinstieg...

Grundsätzlich muss dann auch noch die Bereitschaft bestehen, in Auslandseinsätze zu gehen.

Ich persönlich würde nur zur Bundeswehrverwaltung wechseln, wenn bei mir in der Gegend ein sehr großer Standort der Bundeswehrverwaltung wäre, in dem möglichst viele Dienststellen der unterschiedlichen Oberbehörden wären wie es zum Beispiel in Koblenz oder Strausberg der Fall ist. Und dann würde ich genau vergleichen, was die Bundeswehrverwaltung zu bieten hat und was der bisherige Dienstherr bieten kann. Zum Beispiel gebündelte Dienstposten usw.

Bewirb dich, frag im Karrierecenter bzw. den Einstellungsberater, erkundige dich, wo die Dienststellen der Oberbehörde liegen, wofür du eingeplant wirst.

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Re: Versetzung als Bundesbeamter

Beitrag von Zwergnase » 6. Jun 2018, 17:47

Ach, auch als Zivilist muss man dann in Auslandseinsätze?? Dachte immer das sei den Soldaten vorbehalten.
Aber wenn man in der Verwaltung sitzt, würde man ja wahrscheinlich eh nur im Stützpunkt sitzen und den Tätigkeiten dort nachgehen.

Gibt es denn auch große Bundeswehrverwaltungen in NRW außer Koblenz? Wie sieht das mit Düsseldorf oder Münster aus, sind die mit Koblenz zu vergleichen bzw. groß genug?

Ich werde auf jeden Fall einen Beratungstermin machen. Aber vorab schon mal ein paar Insider-Infos zu haben kann nie verkehrt sein.
Du kennst dich wirklich gut aus ;)

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Re: Versetzung als Bundesbeamter

Beitrag von Zollkodex-Ritter » 6. Jun 2018, 19:54

Müssen ist relativ. Man kann. Man wird auch als Zivilist bewaffnet. Je nach Funktion im Einsatz kann man temporär sogar den der Besoldungsgruppe entsprechenden Dienstgrad der Bundeswehr bekommen und ist entsprechend ausgerüstet und auch bewaffnet. Ich kenne pers. Angehörige der Bundeswehrverwaltung, die in Brüssel, Sardinien, den USA aber auch bewaffnet im Kosovo oder in Usbekistan waren, letztere bekamen logischerweise auch die entsprechenden Einsatzmedaillen verliehen.

Google doch einfach mal, was es so an Bundeswehrverwaltung in NRW gibt. Zu Düsseldorf ist mir bekannt, dass im Zuge der letzten Bundeswehrreform die Beihilfesachbearbeitung und die Dienstzeitversorgung die Bundeswehrverwaltung verlassen haben. Die Beihilfesachbearbeitung ist jetzt Teil des Bundesverwaltungsamts (Bundesinnenministerium) und die Dienstzeitversorgung ist jetzt ein Service-Center der Generalzolldirektion (Bundesfinanzministerium).

www.bundeswehrkarriere.de

Zwergnase
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Re: Versetzung als Bundesbeamter

Beitrag von Zwergnase » 7. Jun 2018, 20:34

Ich habe mir jetzt einen Beratungstermin geben lassen. Ich hoffe dass da alle meine übrigen Fragen geklärt werden.

Vielen Dank Zollkodex-Ritter für deine super Hilfe :)

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Re: Versetzung als Bundesbeamter

Beitrag von Acta » 10. Jun 2018, 15:26

Prinzipiell kann jeder von der Kommunal- bzw. Landesverwaltung zur Bundesverwaltung wechseln, da insbesondere die Bundeswehrverwaltung händeringend Personal sucht.

Aus eigener Erfahrung ist das ein sehr starrer Laden. Selbst im mittleren Dienst darf „nur“ auf Verfügung gearbeitet werden, Effizienz und ein Mitdenken sind nicht erwünscht. Viele Aufgaben sind sog. Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABMs) und haben meistens keinen gesellschaftlichen Nährwert. Als Beispiel: sinnlos Akten von A nach B, bis irgendwem auffällt, dass das nicht gut war und die Akten von B nach C geschichtet werden.

Ich empfand es so, als ob da nur Zombies, die nicht mitdenken wollen bzw. auch nicht konnten, dort arbeiten würden.

Das ist meine persönliche Erfahrung. Wer mit Nettigkeit und ohne gewisse Kompetenz dort Karriere machen will und keine Ansprüche an sich selbst hat und einfach nur Aufgaben delegiert bekommen möchte, ohne nachzudenken, ob diese Aufgaben sinnvoll sind, für den ist die Bundeswehrverwaltung der ideale Ort zum Arbeiten.

Johnny75
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Re: Versetzung als Bundesbeamter

Beitrag von Johnny75 » 11. Jun 2018, 15:06

@Acta: Darf ich fragen, woher Du Deine so negativen Erfahrungen bei meinem Dienstherren gemacht hast? Ich kann sie nämlich so nicht ganz nachvollziehen...

@Zwergnase: Natürlich ist man als Bundesbeamter grundsätzlich im ganzen Bundesgebiet einsetzbar. Aber das heißt nicht, dass man die Belange des Einzelnen nicht versucht, hierbei zu berücksichtigen. Ich persönlich habe z.B. noch nicht erlebt, dass jemand gegen seinen ausgesprochenen Willen an einen weit entfernten Diensort versetzt wurde - Standortschließungen mal ausgenommen. Das Gegenteil übrigens schon: Jemand will versetzt werden, z.B. von München nach Hamburg. Hat jahrelang gedauert, weil dem Dienstherr ein guter Grund gefehlt hat (wie z.B. eine Familienzusammenführung, im konkreten Fall gab es eben "nur" einen Freund/Freundin).

Dass die Bundeswehr aber noch weiter verkleinert wird und folglich noch massenhaft Standorte geschlossen und die Leute in alle Winde verstreut werden, ist derzeit und für die absehbare Zukunft jedoch eher unwahrscheinlich, der Trend geht ja derzeit in genau die entgegengesetzte Richtung.

Zu den Auslandseinsätzen: Kein ziviler Angehöriger der Bundeswehr MUSS in einen Auslandseinsatz, wer nicht will, der geht nicht, Ende der Diskussion. Es gibt so genannte "Kontingentdienstposten", wenn man sich auf diese bewirbt, muss man seine grundsätzliche Bereitschaft für Auslandseinsätze noch einmal eigens erklären - dann sollte man aber auch damit rechnen, dass es zu solchen Einsätzen kommen wird. Aber wie gesagt: Wer das nicht möchte und nicht auf einem solchen DP sitzt, der muss auch nicht ins Ausland.

Und jeder Zivilist, der in den Auslandseinsatz geht, tut dies im Soldatenstatus. Man bekommt die entsprechende Grund- (falls nicht bereits im Wehrdienst absolviert) und weiterführende Einsatzausbildung, man bekommt einen vorläufigen Dienstgrad verliehen, der der derzeitigen Besoldungsgruppe entspricht, man wird ausgerüstet und bewaffnet. Während des EInsatzes ist man Soldat, kein Zivilist.

Und abscließend zur Auslagerung der Personalabrechnung (PA: Besoldung, Entgelt, Dienstzeitversorgung, Beihilfe): Ja, diese sind inzwischen alle beim BVA gelandet, welches zum BMI gehört, aber es sitzen zum überwiegenden Teil nach wie vor die selben Mitarbeiter an selber Stelle und tun die selben Tätigkeiten wie zuvor auch. Nach und nach sollen diese "Außenstellen" des BVA (Strausberg, Hannover, Düsseldorf, Wiesbaden, Stuttgart und München, die Standorte der ehem. Wehrbereichtsverwaltungen) zwar zentralisiert werden, es gibt aber noch für einige Jahre Bestandsgarantien. Und ob es dann wirklich so kommt, wer weiß. Außerdem betrifft das den TE ja nicht, er hat sich ja bei der Bw beworben, und dazu gehört die PA inzwischen eben nicht mehr ;)

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Re: Versetzung als Bundesbeamter

Beitrag von Zollkodex-Ritter » 11. Jun 2018, 17:10

Ich würde auch nicht freiwillig in die Bundeswehrverwaltung gehen, eher würde ich mir sämtliche Zähne vom Zahnarzt ohne Betäubung ziehen lassen, und schon gar nicht im mittleren Dienst. Meine Erfahrungen mit der bundesweiten Versetzung und der Bundeswehrverwaltung sind da gänzlich andere. Und ich glaube: Nicht nur ich stelle mir die Frage, warum so viele Beamte und Angestellte im Zuge der letzten Bundeswehrreformen den Dienstherren gewechselt haben, wohlgemerkt mit Einverständnis der Bundeswehrverwaltung, nur um andauernd Beamte des mD und gD für den Direkteinstieg in die Bundeswehrverwaltung zu suchen. Das spricht gerade nicht für die Arbeit des BAPersBw. Wenn man sich für eine Karriere in der Bundeswehrverwaltung interessiert, sollte man schon wissen, was die letzten Jahre alles so mit dem Personal gemacht wurde :-)

@Jonny75
Die Dienstzeitversorgung befindet sich nicht beim BVA, sondern sind als Service-Center teil der Generalzolldirektion und sind damit dem Bundesministerium der Finanzen nachgeordnet. Da die Reform meines Wissens 2013 war und die Standortgarantien 5 Jahre lang sind, dürften sich diese bald erledigt haben.

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Re: Versetzung als Bundesbeamter

Beitrag von Ruheständler » 11. Jun 2018, 17:56

Zollkodex-Ritter hat geschrieben:
11. Jun 2018, 17:10
Wenn man sich für eine Karriere in der Bundeswehrverwaltung interessiert, sollte man schon wissen, was die letzten Jahre alles so mit dem Personal gemacht wurde :-)
...natürlich alles zum Wohle des Dienstherrn :shock: und selten zum Wohle der Beschäftigten,natürlich gab es auch den einen oder anderen der von den neuen Strukturreformen profitiert hat,ich selber zähle mich auch dazu :mrgreen: ,damals 1989 in meiner Wehrbereichsverwaltung II in Hannover,wurde spontan von der obersten Bundeswehrverwaltung auf der Werbetrommel für ,,Wechseldienstposten,, vom Angestellten zum Beamten im mittleren technischen Dienst getrommelt.Wir konnten damals als sogenannte Quereinsteiger in das Beamtenverhältnis wechseln :D(natürlich auf der gleichen Dienststelle bleibend) .Ein 6 wöchiger Crasch-Kurs auf der damaligen Bundeswehrverwaltungsschule in Mölln mit Zertifikat machte diesen Wechsel möglich.Und als dieser angebotenen Maßnahme entsprechend viele Kollegen gefolgt waren,stand der Wehrbereich II in Bezug auf Dienstpostenaufstellung glänzend dar.
Gruß vom Ruheständler
meine Eltern sagten damals immer wieder ,Junge mach aus Deinem Leben was anständiges,Ergebniss:Feinmechaniker, Soldat,Arbeiter,Angestellter,Beamter,Pensionär,was soll ich noch vollbringen ?...

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Re: Versetzung als Bundesbeamter

Beitrag von Acta » 11. Jun 2018, 22:55

Johnny75 hat geschrieben:
11. Jun 2018, 15:06
@Acta: Darf ich fragen, woher Du Deine so negativen Erfahrungen bei meinem Dienstherren gemacht hast? Ich kann sie nämlich so nicht ganz nachvollziehen...
Beim BAPersBw.

Viele verstehen schon einfachste Tätigkeiten nicht und generell ist das Verwaltungshandeln ein Fremdwort. Ich empfinde die massenhafte Einschleusung von Direkteinstellern problematisch, da diese das System der Verwaltung zum Teil nicht verstehen können, wollen und möchten.

Ich hatte das Gefühl, es geht grundsätzlich um tagtägliche Beschäftigungstherapien, damit man den Tag so halbwegs rumbekommt. Und dabei war größtenteils nichts Sinnvolles dabei. Alleine die Kommunikationspolitik wäre eine glatte mangelhaft-.

Meiner Meinung nach braucht es keine Trenwende Personal, vielmehr einen massiven Personalabbau, damit Effizienz in den Laden kommt.

Vor allen Dingen das ständige Jammern, dass man sehr viel „Stress“ habe, kann ich nicht nachvollziehen. Denn das, was ich gesehen habe, war kein Stress. Und viele Tätigkeiten hätte ich an EG 3-Personen ausgegliedert, da dies von der Wertigkeit her niemals gD-Potential war.

Krass empfand ich auch, dass wenn Aufgaben wegfielen, Personen auf A9m-Posten befördert wurden - bei Aufgabenwegfall wohlgemerkt!

Dann diese Pausenregelung. Im Schnitt macht jeder 1-1,5 Std. Pause ohne die Zeiten nachzuarbeiten. Raucher können so oft sie wollen in die „Pause“ gehen und müssen sich noch nicht einmal ausstempeln. Und viele Kolleginnen und Kollegen gehen sehr häufig in die Raucherpause. Wenn Updates in Systemen eingespielt werden, funktionieren die Zugriffe zum Teil bis zu mehreren Tagen nicht.

Vertretungsregelungen sind nicht vorhanden. Viele können auch ihr eigenes Diensttelefon nicht bedienen und die Intranetse sind, bis auf das vom BAAINBw, eine unübersichtliche Katastrophe.


Positiv ist jedoch, dass man quasi jede Fortbildung mitmachen kann, die man möchte - da ist die Bw-Verwaltung Spitze. Auch die flexible Urlaubs- und Zeitausgleichsplanung ist was Tolles! Bis zu 24 Tage auf Zeitausgleich und man braucht keinen Vertreter... Und die 2 Stunden Sport in der Woche während der Dienstzeit sind auch super gewesen. 😊

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