Teilzeit, Laufbahnwechsel, Frühpension
Verfasst: 11. Sep 2013, 18:48
Hallo zusammen!
Ich bin 39 Jahre alt und Bundespolizist. Aufgrund einer längeren Depression befinde ich mich in Wiedereingliederung, spüre aber schon jetzt, dass ich nicht mehr wirklich dort klarkomme, v.a. da die Depression dienstliche Ursachen hat und ich ein für mich nicht mehr akzeptables Arbeitsklima erlebe.
Gem. Amtsarzt bin ich eigentlich nicht mehr wirklich polizeidiensttauglich, würde ich also einen Antrag auf PDU stellen, hätte der gewisse Erfolgsaussichten.
Nun habe ich zwei Alternativen: in Teilzeit weiterarbeiten oder einen Antrag auf PDU stellen, um eine Umschulung zum Verwaltungsbeamten in Brühl zu erreichen (mit dem Ziel, später ggf. auch in die Kommune / zum Land überzuwechseln).
Teilzeit wäre einerseits gut, da ich nur ein kurzes Pensum hätte, mit dem ich in der Dienststelle verbleiben muss und dann schnellstmöglich heimkomme.
Andererseits kostet dies schon (zu)viel an nötigem Einkommen...
Fragen zu dieser Ausgangsstellung, vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen:
1.
Sollte ich die Teilzeit zunächst erfolgreich beantragen, irgendwann später dann (während der laufenden Teilzeit) doch noch PDU werden und zur Umschulung nach Brühl beordert werden: erhalte ich in dieser zweijährigen Umschulungszeit dann weiterhin das letzte Teilzeitgehalt oder wieder das ursprüngliche volle Gehalt (bis auf die Polizeidienstzulage)?
2.
Sollte ich erfolgreich PDU erreichen, nach Eigenantrag, dürfte ja (aufgrund meines Alters) eine Umschulung zum Verwaltungsbeamten die absolut wahrscheinlichste Konsequenz sein, richtig?
Oder müsste ich sogar ernsthaft mit einer Frühpensionierung rechnen?
3.
Angenommen, es wäre tatsächlich eine Frühpensionierung die Konsequenz, nicht die angestrebte Umschulung - könnte ich mich dagegen dann wehren und die Umschulung zum Verwaltungsbeamten notfalls einklagen (aufgrund der ansonsten zu hohen finanziellen Einbußen)?
Vielen Dank vorab für ein paar Infos!
Ich bin 39 Jahre alt und Bundespolizist. Aufgrund einer längeren Depression befinde ich mich in Wiedereingliederung, spüre aber schon jetzt, dass ich nicht mehr wirklich dort klarkomme, v.a. da die Depression dienstliche Ursachen hat und ich ein für mich nicht mehr akzeptables Arbeitsklima erlebe.
Gem. Amtsarzt bin ich eigentlich nicht mehr wirklich polizeidiensttauglich, würde ich also einen Antrag auf PDU stellen, hätte der gewisse Erfolgsaussichten.
Nun habe ich zwei Alternativen: in Teilzeit weiterarbeiten oder einen Antrag auf PDU stellen, um eine Umschulung zum Verwaltungsbeamten in Brühl zu erreichen (mit dem Ziel, später ggf. auch in die Kommune / zum Land überzuwechseln).
Teilzeit wäre einerseits gut, da ich nur ein kurzes Pensum hätte, mit dem ich in der Dienststelle verbleiben muss und dann schnellstmöglich heimkomme.
Andererseits kostet dies schon (zu)viel an nötigem Einkommen...
Fragen zu dieser Ausgangsstellung, vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen:
1.
Sollte ich die Teilzeit zunächst erfolgreich beantragen, irgendwann später dann (während der laufenden Teilzeit) doch noch PDU werden und zur Umschulung nach Brühl beordert werden: erhalte ich in dieser zweijährigen Umschulungszeit dann weiterhin das letzte Teilzeitgehalt oder wieder das ursprüngliche volle Gehalt (bis auf die Polizeidienstzulage)?
2.
Sollte ich erfolgreich PDU erreichen, nach Eigenantrag, dürfte ja (aufgrund meines Alters) eine Umschulung zum Verwaltungsbeamten die absolut wahrscheinlichste Konsequenz sein, richtig?
Oder müsste ich sogar ernsthaft mit einer Frühpensionierung rechnen?
3.
Angenommen, es wäre tatsächlich eine Frühpensionierung die Konsequenz, nicht die angestrebte Umschulung - könnte ich mich dagegen dann wehren und die Umschulung zum Verwaltungsbeamten notfalls einklagen (aufgrund der ansonsten zu hohen finanziellen Einbußen)?
Vielen Dank vorab für ein paar Infos!