Eine für viele in ähnlicher lage sehr unschöne Situation, die der Gesetzgeber schleunigst ändern sollte.
Mit welchem Recht zahlt eine "normale" Rentnerin bei ca. 20.000 Euro Rente ca. 125 Euro Monatsbeitrag an die gesetzliche Krankenversicherung; während die "zwangsverpflichtete" berücksichtigungsfähige Angehörige eines Beihilfeberechtigten bei gleicher Rente ca. 700 Euro (Basistarif vielleicht 500Euro) zahlt.
Das einzig akzeptable bei der ganzen Sache wäre, wenn die Renteneinkünfte unter 17.000 bzw. 18.000 Euro liegen und wegen Gewährung von Beihilfe nur 50 bzw. 30% als Restkostenversicherung bei der PKV abzuschließen wären.
Es gehört hier vielleicht nicht ganz so hin, aber meiner Meinung ist eine komplette Auflösung/Abschaffung des unseligen Beihilfewesens schon lange überfällig.
Gesetzliche Beamtenkrankenkasse einführen und fertig. Spart dem Steuerzahler tausende von Arbeitsplätzen.
Ich bin als pensionierter Beamter nicht mehr der jüngste und werde sicher auch nicht mehr jünger werden
Wenn ich daran denke, dass ich auch noch mit 80 oder älter für meine Frau und mich Beihilfeanträge bis zum Umfallen pinseln muß ,und mich mit unverständlich formulierten Anmerkungen rumärgern muß, wird mir heute schon ganz schlecht.
Wahrscheinlich muß man irgendwann einen kommerziellen Hilfsdienst einschalten, der dann die Beihilfeabwicklung übernimmt.
Neuester Klopper:
Meine Tochter hat sich durch Turnen /Stufenbarren eine ziemlich unangenehme Abschürfung an den Handinnenflächen zugezogen.
Der Arzt hat ihr eine verschreibungspflichtige Salbe und dünne weiße Stoffschutzhandschuhe (7 Euro) verschrieben.
Das Ergebnis war eine 3 seitige Ablehnung der 7 Euro mit dem Begründungstenor, dass weiße Handschuhe Gegenstände des täglichen Bedarf seien.
Das Schreiben hängt jetzt zur allgemeinen Belustigung in der Sporthalle
Die PKV hat natürlich die 30% problemlos gezahlt.