Verzweifelt wegen Beurlaubung
Verfasst: 20. Nov 2010, 19:26
Hallo miteinander,
ich bin 25 Jahre alt, Beamter auf Lebzeit und Landesbeamter in Rheinland-Pfalz.
Jetzt hab' ich da ein Problem, welches mir doch ziemlich kompliziert erscheint.
Ich habe diesen Sommer auf dem zweiten Bildungsweg mein Abitur nachgeholt und mir überlegt, Medizin zu studieren. Mein Dienststellenleiter hat mich dann zu einem Gespräch gebeten, da er wissen wollte, wie es weitergeht (wegen personaltechnischer Konsequenzen).
Ich habe dann gesagt, dass ich mich für ein Med-Studium beworben habe, aber erst frühstens im August mit dem Zulassungsbescheid rechnen könne.
Es verwies auf die Beurlaubung § 80d LBG. Ich war dann leider so naiv, und habe nichts weiter gesagt, da ich mich gewissermaßen geschämt habe zu gestehen, dass ich mir eine Beurlaubung ohne Dienstbezüge nicht leisten könne (Mutter verstorben, Vater Renter wg Erwerbsminderung).
Muss gestehen, dass ich zu blöd war, den Stundenplan richtig zu interpretieren, hätte gedacht, dass ich durchgehend Uni hätte.
Als der Bescheid dann im Sommer gekommen ist, habe ich dies auf der GS gemeldet und man riet mir zu einer Beurlaubung (diese hatte ich dann quasi aus eigener Dummehit auch für 2 Jahre unterzeichnet).
Ich hatte zwar gesagt, dass ich keinen Baföganspruch habe und ich aus familiären Kreisen keinerlei finanzielle Unterstützung erwarten könne.
Ich bekam diesbezüglich leider keinerlei Hilfestellung, sondern nur gesagt, dass ich max. 8h/ Woche arbeiten könne, was sehr, sehr mager ist, wenn man sich komplett selbst zu finanzieren hat (allein die Lehrbücher kosten eine ganze Stange Geld).
Im Septemer hatte ich dann resturlaub und beantragte im Okt. ein Gespräch bei der Dienststellenleitung, da ich meine Arbeitszeit reduzieren wollte und einen Antrag auf Versetzung zu meinem heimatnächsten Amt stellen wollte. Leider hörte mir mein Dienststellenleiter nicht wirklich zu, oder anders das Gespräch war leider reien Zeitverschwendung.
Ich habe jetzt Anfang November auf eigene Faust einen Versetzungsantrag gestellt und den sachverhalt dargelegt, und diesen an meine Dienststelle sowie als Kopie an die überlagerte Behörde geschickt.
Die Vorlesungen, die überwiegend nicht anwesenheitspflichtig sind, kann ich zuhause durchgehen, außerdem gibt es noch Semesterferien.
Meines Erachtens wäre eine 50% Stelle durchaus möglich im Rahmen von audit.
Die Beurlaubung soll jetzt zum 01.12.2010 beginnen, aber ich habe bislang nix von der übergeordneten Behörde gehört.
Bin jetzt ziemlich verzweifelt, da ich nicht weiss, wie es finanziell weitergehen soll. Jedoch gibt es auf meiner Dienststelle eine Kollegin, welche Lehramt studiert (diese ist im geh. Dienst, ich leider nur im Mittleren Dienst).
Bei den Jura -undBWLstudenten hat der Staat ja auch keine Sicherheit, dass diese beim Staat bleiben. Desweiteren könnte ich ja im öffentlichen Gesundheitswesen arbeiten.
Personalrat kann ich leider auch ziemlich vergessen...
Die Lage ist unheimlich verzwickt und ich bin wirklich am Ende mit meinem Latein.
Ich habe mir jetzt gedacht, evtl. mal persönlich auf der nächsthöheren Dienststelle anzurufen und den fall vorzutragen.
Es erscheint mit schier unmöglich, mich mit 8h/Woche über Wasser zu halten.
Ich komme mir im Moment einfach ziemlich abgeschoben vor.
Hat irgentjemand ein ähnliches Problem oder kennt sich mit solchen "Personlproblemen" aus.
Dankeschön
Liebe Grüße
Michaela
ich bin 25 Jahre alt, Beamter auf Lebzeit und Landesbeamter in Rheinland-Pfalz.
Jetzt hab' ich da ein Problem, welches mir doch ziemlich kompliziert erscheint.
Ich habe diesen Sommer auf dem zweiten Bildungsweg mein Abitur nachgeholt und mir überlegt, Medizin zu studieren. Mein Dienststellenleiter hat mich dann zu einem Gespräch gebeten, da er wissen wollte, wie es weitergeht (wegen personaltechnischer Konsequenzen).
Ich habe dann gesagt, dass ich mich für ein Med-Studium beworben habe, aber erst frühstens im August mit dem Zulassungsbescheid rechnen könne.
Es verwies auf die Beurlaubung § 80d LBG. Ich war dann leider so naiv, und habe nichts weiter gesagt, da ich mich gewissermaßen geschämt habe zu gestehen, dass ich mir eine Beurlaubung ohne Dienstbezüge nicht leisten könne (Mutter verstorben, Vater Renter wg Erwerbsminderung).
Muss gestehen, dass ich zu blöd war, den Stundenplan richtig zu interpretieren, hätte gedacht, dass ich durchgehend Uni hätte.
Als der Bescheid dann im Sommer gekommen ist, habe ich dies auf der GS gemeldet und man riet mir zu einer Beurlaubung (diese hatte ich dann quasi aus eigener Dummehit auch für 2 Jahre unterzeichnet).
Ich hatte zwar gesagt, dass ich keinen Baföganspruch habe und ich aus familiären Kreisen keinerlei finanzielle Unterstützung erwarten könne.
Ich bekam diesbezüglich leider keinerlei Hilfestellung, sondern nur gesagt, dass ich max. 8h/ Woche arbeiten könne, was sehr, sehr mager ist, wenn man sich komplett selbst zu finanzieren hat (allein die Lehrbücher kosten eine ganze Stange Geld).
Im Septemer hatte ich dann resturlaub und beantragte im Okt. ein Gespräch bei der Dienststellenleitung, da ich meine Arbeitszeit reduzieren wollte und einen Antrag auf Versetzung zu meinem heimatnächsten Amt stellen wollte. Leider hörte mir mein Dienststellenleiter nicht wirklich zu, oder anders das Gespräch war leider reien Zeitverschwendung.
Ich habe jetzt Anfang November auf eigene Faust einen Versetzungsantrag gestellt und den sachverhalt dargelegt, und diesen an meine Dienststelle sowie als Kopie an die überlagerte Behörde geschickt.
Die Vorlesungen, die überwiegend nicht anwesenheitspflichtig sind, kann ich zuhause durchgehen, außerdem gibt es noch Semesterferien.
Meines Erachtens wäre eine 50% Stelle durchaus möglich im Rahmen von audit.
Die Beurlaubung soll jetzt zum 01.12.2010 beginnen, aber ich habe bislang nix von der übergeordneten Behörde gehört.
Bin jetzt ziemlich verzweifelt, da ich nicht weiss, wie es finanziell weitergehen soll. Jedoch gibt es auf meiner Dienststelle eine Kollegin, welche Lehramt studiert (diese ist im geh. Dienst, ich leider nur im Mittleren Dienst).
Bei den Jura -undBWLstudenten hat der Staat ja auch keine Sicherheit, dass diese beim Staat bleiben. Desweiteren könnte ich ja im öffentlichen Gesundheitswesen arbeiten.
Personalrat kann ich leider auch ziemlich vergessen...
Die Lage ist unheimlich verzwickt und ich bin wirklich am Ende mit meinem Latein.
Ich habe mir jetzt gedacht, evtl. mal persönlich auf der nächsthöheren Dienststelle anzurufen und den fall vorzutragen.
Es erscheint mit schier unmöglich, mich mit 8h/Woche über Wasser zu halten.
Ich komme mir im Moment einfach ziemlich abgeschoben vor.
Hat irgentjemand ein ähnliches Problem oder kennt sich mit solchen "Personlproblemen" aus.
Dankeschön
Liebe Grüße
Michaela