Versorgung - Pensions-(kürzung) und Ausgleich durch erworbene Rente

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Rhein-Bahner
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Versorgung - Pensions-(kürzung) und Ausgleich durch erworbene Rente

Beitrag von Rhein-Bahner » 13.06.2019 20:09

Wenn man früher in Pension geht, werden einem jährlich 3,6 % der Pension abgezogen. Viele Beamte haben ja vor Ihrer Beamtenlaufbahn noch als Angestellte oder Arbeiter in die Rentenkasse eingezahlt und sich dadaurch einen (kleinen) RENTENanspruch erworben. Die Höhe dieser erworbenen Rente geht dem Beamten jährlich zu. Diesen Rentenanspruch erhält man nicht, wenn man die volle Pension bekäme um einer "Überversorgung" zu entgehen.

Wie ist der Fall, wenn ich die Pension um 3,6 %, 7,2 % oder 10,8% gekürzt bekäme? Steht mir dann dieser erworbene Rentenbeitrag zu?

GFunkt
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Re: Versorgung - Pensions-(kürzung) und Ausgleich durch erworbene Rente

Beitrag von GFunkt » 14.06.2019 06:28

Ein erworbener Rentenanspruch fällt niemals weg. Gekürzt werden ggf. nur die (beamtenrechtlichen) Versorgungsbezüge bei Überschreiten der maßgeblichen Höchstgrenze gem. § 55 BeamtVG. Ist das Ruhegehalt um einen Versorgungsabschlag gemindert (§ 14 Abs. 3 BeamtVG), vermindert sich auch die maßgebliche Höchstgrenze nach § 55 BeamtVG entsprechend (§ 55 Abs. 2 S. 2 BeamtVG).

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