dibedupp hat geschrieben:
Nachdem, was ich gelesen habe, habt ihr beide dem Amtsarzt nichts von euren behandelnden Ärzten vorgelegt, was für eine Dienstunfähigkeit spricht.
….welche beiden…?
Allein die Tatsache, dass Einzelheiten zum Ablauf und Inhalt der Untersuchungen beim Amtsarzt hier nicht veröffentlicht/geschrieben wurden (ja-ich meine mal breit getratscht werden) rechtfertigt die Annahme, dass etwas unterlassen wurde?
Es fehlen Informationen… also ergänze ich diese mal willkürlich und bastle mir daraus eine logische Erklärung.
Applaus für so viel besserwisserisches Verhalten!!!!
dibedupp hat geschrieben:
1. Warum sollte eine Behörde darauf aus sein, Beamte zu reaktivieren, nur weil sie nicht mehr im Bundesland wohnen? Nur um sie zu ärgern? Blödsinn. Denn bei der Klientel sind doch Probleme vorprogrammiert.
Harter Tobak, wenn ich denn hier lese…
denn bei der Klientel sind doch Probleme vorprogrammiert…
Heißt Beamte, die wegen einer Dienstunfähigkeit in den Vorruhestand abgeschoben werden machen Probleme?
Solch eine Bemerkung ist nicht nur (Auf-)Zudringlich (schrieb ich jedenfalls)…das ist unsachlich, beleidigend und zeugt von einer Art kollegialer Solidarität, die negativ nicht zu Toppen ist.
Diese (wie bezeichnest Du sie) Klientel wurde aus dem Dienst „entfernt“, weil sie den Vorgesetzten „Probleme“ bereiteten. Diese Klientel war für einzelne Vorgesetzte ein Klotz am Bein bei ihrem Aufstieg auf der Karriereleiter. Sie passten nicht in das „harmonische Miteinander“ in einer Abteilung/Arbeitskreis-also wurden sie so lange gemobbt, bis die Psyche nicht mehr Stand hielt. Deren offensichtliche gesundheitliche Einschränkung empfand man als anzüglich…
Diese Menschen, die mit ihren gesundheitlichen Einschränkungen jede Minute des Tages sich auseinander setzen müssen, das sind also Problememacher?
Amtsdeckel hat es auf den Punkt gebracht:
Amtsdackel hat geschrieben:Wieso naiv, unwissend oder schlichtweg doof? Das Leben muss ja weiter gehen, wir sind im Ruhestand aber noch nicht tot, bzw. warten darauf. Wir haben auch das Recht auf ein normales Leben, auch wenn wir dienstunfaehig sind.
LG
Mitleid/Anteilnahme das braucht keiner von uns und man holt sich das bestimmt nicht hier in solch einem Forum...
Dibedupp ich kann mich an Beiträge von Dir erinnern, wo Du grundsätzlich eine Reaktivierung in Frage gestellt hast. Heute nun lese ich eine unterschwellige Parteiergreifung für Reaktivierungsmaßnahmen der Dienstherren.
Da mag sich jeder seine eigenen Gedanken machen, wenn er denn solch eine Äußerung aus Deiner Feder zu lesen bekommt:
....
Aber vielleicht sind ja auch grade die User, die hier ständig Verständnis und Mitleid heucheln und sich einschleimen die Spione des Dienstherrn, schon mal drüber nachgedacht?...
Hier sollte man die Frage stellen, warum greift der DH zu solchen Mitteln?
Es ist doch schon verwunderlich, dass mit der Änderung im BBG, Beamtenstatusgesetz und den LBG’en, eine Zunahme von Reaktivierungen einhergehen.
dibedupp hat geschrieben:
2. Sofern ein Beamter nicht dauerhaft in den Ruhestand versetzt wurde ist der Dienstherr gesetzlich verpflichtet spätestens alle 2 Jahre die Reaktivierung zu prüfen.
3. Wenn der Amtsarzt in seinem Gutachten, dass der Beamte aus medizinischer Sicht (private Dinge interessieren da leider nicht) wieder dienstfähig ist, ist der Dienstherr gesetzlich verpflichtet, den Beamten wieder zu reaktivieren.
So sind nun mal die gesetzlichen Vorgaben.
Ich lese hier stetig…gesetzlich verpflichtet….gesetzliche Vorgaben…
Wo steht so etwas, dass dieses oder jenes gesetzlich verpflichtend ist?
Hier mal ein Auszug aus dem Beamtenstatusgesetz § 29:
…(2) Beamtinnen und Beamte, die wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt worden sind, können erneut in das Beamtenverhältnis berufen werden….
Das kleine entscheidende Wunderwort in diesem Satz heißt
KÖNNEN.
Es ist eine Unart (besonders erlebe ich es bei Menschen die im öffentlichen Dienst tätig sind), eine gesetzliche Rahmenvorgabe zu einer Generalmaxime machen und dabei den eigentlichen Kern nicht beachten oder noch viel schlimmer ihn nicht erkennen zu wollen.
Es sind auch die gleichen Leute, die sich dann hinstellen und statt selbstkritisch ihr Handeln zu hinterfragen in besserwisserischer Manier auftreten…in dem Sinne…Angriff ist ja die beste Verteidigung…
dibedupp...ich bin nicht ....
oh allwissend.... ich habe viele Erlebnisse in meinem Leben gehabt und die eine oder andere Schlussfolgerung daraus genommen...die Erlebniss mit dir zählen dabei keineswegs zu den Bereichernden...es wäre besser du bleibst bei deinem Grundsatz (womit du ja scheinbar so deine Probleme hast sie ein zu halten)...mich zu ignorieren...
..in diesem Sinne...habt einen schönen Tag...