SGL glaubt mir nicht

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Telekommiker
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Re: SGL glaubt mir nicht

Beitrag von Telekommiker » 13.02.2018 14:57

Hallo Fridolina,

wenn dein AG oder SGL was von 42 Tagen gesprochen hat und was von einem Eingliederungsgespräch geredet hat, dann sollte es
sich um das BEM-Verfahren nach § 167 Abs. 2 Satz 1 SGB IX (früher § 84 SGB IX) handeln - dies gilt selbstverständlich für Beamte
genauso wie für Angestellte. Ein Arbeitgeber MUSS dem Gesetz nach bei einer Krankheit von 42 Tagen ein BEM anbieten - aller
Wahrscheinlichkeit wird das mit einem Mitarbeiter/Rückführungs- oder sonstiges Titulierung eingeleitet - dem Grunde nach sollte
dann aber auch ein BEM folgen, da dies eine Verpflichtung ist (keine Kann- oder Sollvorschrift).
Der Betroffene entscheidet dann, ob tatsächlich ein BEM durchgeführt wird UND der Betroffene entscheidet dann auch selber,
wer an diesem BEM teilnehmen soll. Ohne Einverständnis (z. B. wenn der SGL von sich aus teilnehmen will) des Betroffenen,
wird keine Person an dem BEM teilnehmen.

Die 42 Tage haben dem zu Folge rein nichts mit einer Lohnfortzahlung nach 42 Tagen zu tun - also wenn für Angestellte dann
die KK weiter zahlt - so wie hier einem mal wieder was nebulös vermutet.
Macht auch keinen Sinn bei einem Hinweis von 42 Tagen an Lohnfortzahlung zu denken, denn darauf hat ja der SGL keinen Einfluss.
Wobei ich mal davon ausgehe, dass Du einen Landesbeamtin beim FA bist...also wegen der Angabe SGL. Ich vermute auch, dass
Du Beamtin bist, denn bei den Finanzämter gibt es meines Wissens eher Beamte - im gD nur Beamte im mD teilweise noch Angestellte.

Nimm die Personalvertretung/BR mit ins Boot und dort Vertrauenspersonen, die in deinem Sinne handeln und sich für die Rechte
der Betroffenen auch einsetzen. Ggf. auch eine Ärtzin deines Vertrauens. Oftmals wird ein BEM vom AG mit Personen "installiert",
die in seinem Interesse handeln - wäre auch keine Seltenheit, da jeder ja seine Interesse bestmöglich vortragen und umsetzen
möchte.
Daher Personen mit Bedacht auswählen und im Zweifelsfall ablehnen. Dräne auch nach Abschluss darauf, dass getroffene Entscheidungen
protokolliert und vom AG umgesetzt werden (z. B. Änderungen am Arbeitsplatz usw.), denn laut der Vorgabe müssen die Entscheidungen
des BEM-Team vom AG umgesetzt werden.

Dann auch einfach mal im Netz nach BEM sich erkundigen oder bei Kollegen/innen nachfragen, die Erfahrungen mit dem BEM
bereits haben.

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Ruheständler
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Re: SGL glaubt mir nicht

Beitrag von Ruheständler » 13.02.2018 16:43

Fridolina hat geschrieben:
13.02.2018 13:34
Also wäre so ein Gespräch doch sinnlos.
mit dieser Einstellung kommt ein ,,Beschäftigter,, nicht wirklich weiter,man sollte dem Arbeitgeber / Dienstherrn schon die Möglichkeit geben in Absprache mit dem Beschäftigten Veränderungen am Arbeitsplatz vorzunehmen ,damit beide Seiten was davon haben,einen Versuch wäre es doch allemal wert ...
Gruß vom Ruheständler
meine Eltern sagten damals immer wieder ,Junge mach aus Deinem Leben was anständiges,Ergebniss:Feinmechaniker, Soldat,Arbeiter,Angestellter,Beamter,Pensionär,was soll ich noch vollbringen ?...

Telekommiker
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Re: SGL glaubt mir nicht

Beitrag von Telekommiker » 13.02.2018 18:04

Hallo Ruheständler,

was denn für eine Einstellung ?
Wenn man einfach nur verlangt, dass die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden kommt man schon nicht weiter ?
In welcher Welt lebst Du denn ?

Außerdem hat der AG doch schon den Hinweis auf die 42 Tage und das Präventionsgespräch gegeben. Und der Beschäftigte
hat das Gesetz ja nicht erfunden und auch nicht die Vorgabe, dass nach 42 Krankentagen innerhalb eines Jahreszeitraumes
ein BEM durchgeführt werden MUSS.
Und wenn der Beschäftigte ein solches BEM verlangt, dann können doch verbindliche Veränderungen am Arbeitsplatz
in diesem BEM vereinbart werden.

Nochmals:
Das ist keine Kann- oder Sollvorschrift - das ist dem Grunde nach eine zwingende Pflicht...genauso wie z. B. das Tragen
von Sicherheits-Arbeitskleidung auf einer Baustelle, oder die Einhaltung von Arbeitszeiten usw. usw. usw.
Aber es mal wieder merkwürdig wie manche hier die Einhaltung von AG-Pflichten sowas von verwässern, aber wenn der
AG was durchsetzt, auf einmal auf gesetzliche Grundlagen verweisen.
Und wenn eine Mitarbeiterin nachweislich Probleme mit einem SGL hat, dann sollte man/frau dies auch sehr sehr ernst
nehmen !

Telekommiker
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Re: SGL glaubt mir nicht

Beitrag von Telekommiker » 13.02.2018 19:23

Fridolina hat geschrieben:
11.02.2018 17:39
Hallo,
ich hatte kürzlich mein Mitarbeitergespräch mit dem SGL.
'DA ich in den letzten Jahren wegen der Bandscheibe immer mal wieder krank war
(mit ärztl. Attest) meinte der SGL er glaube mir nicht, dass ich wirklich krank sei.

Und dann sagte er: aber er kann ja nichts machen, selbst wenn er wollte.

So nach dem Motto: ich würde gern was machen, aber es geht nicht.

Was will er denn machen?

@ Ruheständler,
Wie soll man denn mit einem Vorgesetzten ein normales Mitarbeiter- bzw. Präventionsgespräch führen, wenn dieser
noch nicht mal einem ärztliches Attest glaubt und dieses offensichtlich anzweifelt und dann auch noch schmollt, dass
er ja nichts dagegen machen kann.

Und bist Du ehrlich der Meinung, dass dieser SGL sich für einen Mitarbeiter in Bezug auf einen für ihn passenden
Arbeitsplatz einsetzt, obwohl dieser SGL offensichtlich ärztliche Atteste anzweifelt und auch den Ausführungen
des Mitarbeiters offensichtlich nicht glaubt ?
Willkommen in der realen Arbeitswelt, die offensichtlich auch im öffentlichen Dienst gelebt wird...

Gerade hierfür ist das BEM-Verfahren sehr gut geeignet, dass sich AG und Mitarbeiter an einem Tisch setzen und
ein offensichtliches Problem klären - aber dann ohne den SGL und dann mit Fachleuten, die den Name verdienen
und bereit sind, Problemstellungen lösen zu wollen !

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Bananen-Willi
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Re: SGL glaubt mir nicht

Beitrag von Bananen-Willi » 13.02.2018 19:28

Hallo Fridolina,

auch wenn das Gespräch erstmal nichts an deinen gesundheitlichen Problemen ändern kann, sind doch Lösungen denkbar. Wenn du aufgrund deiner Rückenprobleme beispielsweise nicht sitzen kannst, gibt es spezielle Arbeitstische, die man auch als Stehtische verwenden kann. Diese sind innerhalb von Sekunden so höhenverstellbar, dass auch häufige Wechsel von Sitz- zu Stehpositionen möglich sind, je nachdem welche Haltung für dich gerade angenehmer ist. Es können Änderungen im Arbeitsablauf vereinbart werden, beispielsweise dass schwere Akten vom Postdienst nicht einfach auf den Boden oder nen niederen Tisch geknallt, sondern dir direkt auf den Schreibtisch gepackt werden, um dir das Hochheben zu ersparen etc. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, ob dein Dienstherr dazu bereits ist, steht auf einem anderen Blatt. Jede Erleichterung für dich ist systembedingt eine Erschwernis für jemand anderen, hier einen brauchbaren und fairen Ausgleich zu finden, sollte auch im Interesse des Dienstherrn stehen, ob finanzielle Mittel zB. für den Tisch da sind, ist von Behörde zu Behörde verschieden.
Ich für meinen Teil würde jede Alternative der Zurruhesetzung vorziehen. Wenn der SGL nicht mitspiel: so what...auch der hat nen Vorgesetzen. Wenn man nichts mehr zu verlieren hat, kann man nur gewinnen. Ich finde die ganze Situation bei dir irgendwie sehr suspekt...mit deiner Arbeit ist man anscheinend zufrieden und das Pensum passt auch, und nur weil dein SGL schlauer zu sein glaubt als dein Arzt, bricht der so nen Streit vom Zaun? Der scheint nicht wirklich ausgelastet zu sein...oder er ist selbst von seinem Job frustiert. "ich könnte eh nichts machen, selbst wenn ich wollte" kann man auch so auslegen, dass er nichts Wichtiges zu entscheiden hat und deswegen eh schon resigniert hat.

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Re: SGL glaubt mir nicht

Beitrag von Telekommiker » 13.02.2018 20:27

Guten Abend Fridolina,

ich habe Dir mal eine PN gesendet...

Ich denke es geht bei Dir hier nicht um das Thema Zurruhesetzung oder Nicht - sondern eher um die Ernsthaftigkeit und der Glaubhaftigkeit deiner
gesundheitlichen Probleme und deren zukünftiger Vermeidung. Daher sehe ich die Hinweis wie "was dein DH dazu sagt, steht auf einem anderen
Blatt" oder "Wenn der SGL nicht mitspielt - so what", oder "man hat nichts zu verlieren, man kann nur gewinnen" eher als fraglich an. Auch der
Hinweis, dass deine Situation sehr suspekt ist und man mit der Arbeit zufrieden ist...finde ich nicht angebracht. Gerade wenn der Vorgesetzte mit
der Arbeit zufrieden ist und einem die "Nase" nicht passt, kommt es doch zu solchen Aussagen wie dem Anzweifeln von ärztlichen Attesten.
Denn wenn einer mit der Arbeit nicht zufrieden ist, dann hat man doch einen ganz anderen Ansatzpunkt für Kritik...

Vielleicht sollte man sich auch mal Gedanken darüber machen, wer der SGL ist. Es ist der direkte Vorgesetzte und da interessiert es keinen, ob er
nichts Wichtiges zu entscheiden hat oder bereits resigniert. Dieser Vorgesetzte kann im schlechtesten Fall einem das Leben zur Hölle machen und
das sollte man nicht vergessen...wie halt bei allen Vorgesetzten aber beim FA schon mal ganz.

Fridolina
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Re: SGL glaubt mir nicht

Beitrag von Fridolina » 14.02.2018 13:24

Da hier einige fragen wie der SGL ist, folgendes:
er ist OAR, sehr ehrgeizig und nicht sonderlich beliebt; natürlich hat er auch ein, zwei Lieblinge, die wiederum nicht
sonderlich beliebt sind, da dies auch intrigante Personen sind.

Schon 2 Personen hat er aus dem Sachgebiet rausgeekelt; mehrere konnten sich auf andere Sachgebiete "umleiten".
Er hat den Kontrollwahn und ist negativ eingestellt.
Ich mach auch wo ich kann einen Bogen um diesen Vorgesetzen.

Ein Gespräch wegen der 42 Tage hatte ich noch nicht und ist auch aktuell noch nicht geplant; aber der SGL ist hartnäckig
wenn er sich mal wo festgebissen hat.
So will ich halt alle Eventualitäten durchspielen und auf alles gefasst sein.

herr b
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Re: SGL glaubt mir nicht

Beitrag von herr b » 14.02.2018 13:44

Bananen-Willi hat geschrieben:
12.02.2018 18:20
Nun macht doch der Fridolina nicht gleich wieder mit den Horrorgeschichten Angst, das läuft im Regelfall nicht so daneben wie bei dir. Ich hatte vor einigen Jahren, damals noch in der Probezeit, einen Motorradunfall und war über 7 Monate krankgeschrieben. Als ich und mein behandelnder Arzt mich soweit sahen, dass man eine BEM durchführen könnte, erforderte das nur das ausgefüllte Formular meines Arztes, bei mir waren das dann ne aufsteigende Stundenanzahl. ( 2 Wochen 2 Stunden tägliche Arbeitszeit, 2 Wochen 4 Stunden, 3 Wochen 6 Stunden, ab dann wieder voll). Meine Behörde hat das vollständig so akzeptiert, der Amtsarzt war zu keiner Zeit irgendwie beteiligt. Lediglich als ich mein Lebenszeit bekommen habe, musste ich wegen des Unfalls nochmals zum AA, ob Folgeschäden zu erwarten sind, die die Dienstfähigkeit beeinträchtigen könnten. Es war alles total unkompliziert, keiner will einem hier was böses, im Gegenteil.
Sorry wollte ihr keine Angst machen.
ABER, das der Amtsarzt bei dir zu keiner Zeit involviert war glaube ich nicht so recht. Mein Wiedereingliederungsplan musste vom Amtsarzt abgesegnet werden
Ich bin befördert worden...
Aus dem Dienst!

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Re: SGL glaubt mir nicht

Beitrag von Telekommiker » 14.02.2018 14:57

herr b hat geschrieben:
14.02.2018 13:44

Sorry wollte ihr keine Angst machen.
ABER, das der Amtsarzt bei dir zu keiner Zeit involviert war glaube ich nicht so recht. Mein Wiedereingliederungsplan musste vom Amtsarzt abgesegnet werden

Hallo Herr b,

das (Präventions-) Gespräch hat bei Fridolina doch noch nicht stattgefunden und auch ist kein BEM durchgeführt bzw. überhaupt beantragt worden. Auch wurde
keine (stufenweise) Wiedereingliederung beantragt oder durchgeführt. Daher wird auch der Amtsarzt noch nicht mit involviert sein !

Aber warum stellst Du denn die Glaubwürdigkeit von Fridolina in Frage damit, dass Du schreibst, dass der Amtsarzt angeblich nicht involviert war. Leider habe
ich hier des Öfteren das Gefühl, dass etwas in Frage gestellt wird und der Beschäftigte in Misskredit gebracht wird - obwohl doch klar und deutlich nichts darauf
schließt, dass hier irgend etwas erfunden wurde.
Hinterfrage doch lieber mal das Vorgehen des SGL und kritisiere dessen fragwürdigen Aussagen auf die Glaubwürdigkeit eines ärztlichen Attestes.

Normalerweise füllt aber auch der behandelnde Facharzt des Beschäftigten den Wiedereingliederungsplan aus, der dann beim AG zur Genehmigung vorgelegt wird.
Der Amtsarzt genehmigt auch keinen Wiedereingliederungsplan oder segnet diesen ab - wenn überhaupt muss der Betroffene zum Amtsarzt und dieser erstellt
dann ein Gutachten oder einen Bericht - und dann genehmigt der Dienstherr diesen Wiedereingliederungsplan...

herr b
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Re: SGL glaubt mir nicht

Beitrag von herr b » 14.02.2018 15:11

Das war doch auf Bananen-Willi bezogen!

Ich stell hier von fridolina gar nix in Frage

Ich musste zum Amtsarzt der den Wiedereingliederungsplan genehmigen musste. Land NRW
Ich bin befördert worden...
Aus dem Dienst!

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Re: SGL glaubt mir nicht

Beitrag von Bananen-Willi » 14.02.2018 17:08

herr b hat geschrieben:
14.02.2018 15:11
Das war doch auf Bananen-Willi bezogen!
Ich vermute mal, dass der Forentroll, der von mir ignoriert wird, sich hier wieder besserwisserisch einmischt, anders würden deine zwei Posts keinen Sinn ergeben :D

Ich bin mir 100%ig sicher, dass ich nicht zum Amtsarzt musste, wie geschrieben nicht für die Wiedereingliederung und den Arbeitsversuch. Erst ca. ein Jahr später dann, als die Verbeamtung auf Lebenszeit anstand, wo man normal dann nur noch dann hinmuss, wenn man bei der Einstellung Auflagen hatte. Ich musste wegen des Unfalls dann außerplanmäßig hin.

@ Fridolina:
Auch dein SGL muss sich an Spielregeln halten, ob er dir nun glaubt oder nicht, ist seine persönliche Entscheidung. Wenn er dich aber ungerechtfertigt schlechter behandelt und Grenzen überschreitet, kannst du ihn durchaus wegen Bossing drankriegen. Für solche Fälle rate ich dir, eine Art Protokoll anzulegen, wann er wie was und wo gesagt hat oder dich bloßgestellt hat, ansonsten kannst du dich Wochen oder Monate später nicht mehr richtig an Einzelheiten erinnern. Und wenns dir zuviel wird, damit dann zum PR gehen.

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Re: SGL glaubt mir nicht

Beitrag von Telekommiker » 14.02.2018 17:29

Bossing...Protokoll...???

In welcher Welt lebst Du...gut dass Du Dir zu 100 % sicher bist - und na klar...in deiner Probezeit warst Du so lange krank und
dann hat der DH auch noch ein BEM-Verfahren für dich durchgeführt. Wenn du tatsächlich über 7 Monate krank warst, und das
dann auch noch in der Probezeit, wirst Du in jedem Fall beim AA oder Dienstarzt dich vorstellen müssen. 'Alles andere ist an
den Haaren herbeigezogen...
Deine Ausführungen sind sowieso leicht verwirrend. Dein behandelnde. Arzt hat auch nichts mit einem BEM zu tun - das ist eine
Sache zwischen AG/DH und AN/Bea. Da hat ein Arzt erst einmal überhaupt nichts mit zu tun. Der behandelnde Arzt füllt dann
zwar den Wiedereingliederungsplan aus - aber einer solche stufenweise Wiedereingliederung muss auch nicht zwingend mit
einem BEM in Verbindung stehen. Eine Wiedereingliederung kann Teil eines BEM sein, muss es aber nicht. In deinem Fall und
mit deinen Schilderungen wurde demzufolge auch kein BEM durchgeführt sondern nur eine stufenweise Wiedereingliederung.
Diese Unterschiede kannst Du gerne mal im Netz nachlesen oder im SGB IX unter den völlig verschiedenen Paragraphen nach-
vollziehen - versuch es einfach mal !

Auch ist zwar der AA nicht für die tatsächliche Genehmigung zuständig. aber dieser ist gerade bei so einer langen Krankheit
von über 7 Monaten in der Regel immer (oftmals auch nur bei einer stufenweisen) Wiedereingliederung) involviert. Und gerade
weil Du auch in der Probezeit warst in Verbindung mit einer solch langen Krankenzeit, ist das in der Regel dann auch zwingend
gegeben...

Aber es ist wirklich rührend - mit kommen fast die Tränen, wenn ich Deinen Lobgesang auf den DH und die Dudelei höre.

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