Beurlaubung ohne Besoldung - Weltreise

Beihilfeforum, Reisekostenforum: Fragen zu Beihilfe, Reisekosten ...
Antworten
Susi2903
Beiträge: 3
Registriert: 05.09.2016 08:23
Behörde:

Beurlaubung ohne Besoldung - Weltreise

Beitrag von Susi2903 » 05.09.2016 08:37

Hallo,

ich plane eine Weltreise zu machen und mich deshalb für 1 Jahr ohne Besoldung beurlauben zu lassen. Mein Dienstherr an sich hat damit kein Problem und würde mich auch für dieses Jahr freistellen lassen. Mein Problem ist die Beihilfe und die PKV. Da die Beihilfe für dieses Jahr ruht, muss ich mich bezüglich der Krankenversicherung selbst voll versichern. Das sind aber monatlich 300-400 € und bei einer Beurlaubung ohne Besoldung sehr schwer zu tragen. Habt ihr Ideen oder selbst schon Erfahrungen gesammelt, wie das mit der Krankenversicherung bei einem längeren Auslandsaufenthalt geregelt werden kann?

Viele Grüße

Benutzeravatar
Hauseltr
Beiträge: 331
Registriert: 18.05.2013 12:21
Behörde: BEV

Re: Beurlaubung ohne Besoldung - Weltreise

Beitrag von Hauseltr » 05.09.2016 11:44

WERBUNG gelöscht aS

Weltweit:

Würde incl. USA/Kanada demnach 1.204,50 € für 365 Tage kosten. Ähnliches wird auch von anderen Versicherungen angeboten.

675,25 € ohne USA/ Kanada

Susi2903
Beiträge: 3
Registriert: 05.09.2016 08:23
Behörde:

Re: Beurlaubung ohne Besoldung - Weltreise

Beitrag von Susi2903 » 06.09.2016 06:42

Guten Morgen :-)

vielen Dank für die schnelle Antwort! Aber das wäre doch nur eine Auslandskrankenversicherung, d.h. sie würde mir die Krankheitskosten vor Ort bezahlen. Aber angenommen ich habe einen schweren Unfall und müsste nach Deutschland zurück, dann hätte ich ja hier keine Krankenversicherung, die die Kosten übernimmt oder? Weil die Beihilfe ruht für 1 Jahr und die PKV wäre lediglich auf Anwartschaft und ich hätte damit keinen Anspruch auf Gegenleistung. Hab ich das so richtig verstanden?

Viele Grüße

Torquemada
Beiträge: 2407
Registriert: 04.07.2012 13:08
Behörde:

Re: Beurlaubung ohne Besoldung - Weltreise

Beitrag von Torquemada » 06.09.2016 12:28

Susi2903 hat geschrieben: Aber angenommen ich habe einen schweren Unfall und müsste nach Deutschland zurück, dann hätte ich ja hier keine Krankenversicherung, die die Kosten übernimmt oder? Weil die Beihilfe ruht für 1 Jahr und die PKV wäre lediglich auf Anwartschaft und ich hätte damit keinen Anspruch auf Gegenleistung.
Dein Ansprechpartner ist in diesem Fall deine Krankenversicherung. Kläre doch zusätzlich mit deiner Dienststelle ab, ob es die Möglichkeit einer vorzeitigen Beendigung deiner Beurlaubung bei gravierenden Veränderungen gibt.

Susi2903
Beiträge: 3
Registriert: 05.09.2016 08:23
Behörde:

Re: Beurlaubung ohne Besoldung - Weltreise

Beitrag von Susi2903 » 07.09.2016 06:43

Das ist eine gute Idee! So werde ich es machen.

Vielen Dank!

Benutzeravatar
Mikesch
Beiträge: 1968
Registriert: 16.01.2006 09:52
Behörde: Zollverwaltung
Wohnort: OL
Kontaktdaten:

Re: Beurlaubung ohne Besoldung - Weltreise

Beitrag von Mikesch » 07.09.2016 21:17

Ist für mich ja auch grad ein Thema :-)
Deine PKV zahlt nicht außerhalb Europas, schau mal in die Versicherungsbedingungen ;-)
Also kommt zu Deiner PKV zusätzlich noch eine Auslandskrankenversicherung dazu.
Schau mal beim ADAC (produkte/auslandskrankenversicherung/) rein, ich werde dort wahrscheinlich abschließen. Bei allem Suchen ist das die Günstigste Versicherung die ich gefunden habe.
12 Monate kosten bei mir Alten rund 575,- Euro, als Mitglied 517,- und gilt weltweit. Die kann für max. 5 Jahre abgeschlossen werden.
Die deckt alles Notwenige ab, sogar einen notwendigen Rücktransport.

In DE musst Du schon per Gesetz weiter versichert sein. Ich würde die PKV auf das Minimum herunter fahren, bzw. wie Torqumada schreibt, ein Gespäch suchen. Mache ich auch...
Letztendlich musst Du aber die Kröte schlucken, dass Du etwas (sogar zweifach) zahlen musst, oder:

Du meldest Deinen Wohnsitz hier ab (Weggang Ausland), dann besteht auch keine Versicherungspflicht mehr. Allerdings besteht dann das Risiko, dass in Deinem WorstCase-Szenario (erst mal) kein Versicherungsschutz besteht.

Prinzipiell ist Dein Vorhaben für die Meisten nur dann machbar, wenn Du ein dickes finanzielles Polster hast. Sinnvoller ist so eine Sabbatt-Geschichte.
Nur als Beispiel: Ein Jahr unter 50% Bezüge zu 100% arbeiten, dann ein Jahr Freistellung. Einkommensmäßig ist das das Gleiche, aber Du verlierst in der Freistellung nicht Deinen Beihilfeanspruch, da Du ja weiter im "Dienst" bist.
SELECT 'dreams' FROM 'erinnerungen' WHERE HARDCORE = 'yes'
Fotografie, Internet, Reisen, Tauchen & Tools
http://www.zuhause-im-wohnmobil.de

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

Werbung