Beschäftigungsprojekt FGS

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Jaschner
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Beschäftigungsprojekt FGS

Beitrag von Jaschner » 17.10.2017 22:38

Das Beschäftigungsprojekt FGS ist nach meinen Informationen: Mitfahren in Zügen und von den Kollegen unerkannt Berichte zu schreiben ob alle Standarts eingehalten werden oder anderes ausgedrückt die Kollegen im Zug zu bespitzeln. Hat jemand von Euch damit erfahrungen gemacht? Kann ich das als nicht Amtsgerecht (A8) ablehen?

Eisenschiene
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Re: Beschäftigungsprojekt FGS

Beitrag von Eisenschiene » 18.10.2017 08:53

Ich mache das seit über einem Jahr und bin sehr zufrieden damit. Du hast nichts mit Vorgesetzten zu tun, fährst 50 % in der 1.Klasse und bist dein eigener Herr. Ich sehe das nicht als Kollegen bespitzeln, sondern als allgemeine Qualitätsprüfung, genauso wie die Testkäufer in den Reisezentren.

Jaschner
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Re: Beschäftigungsprojekt FGS

Beitrag von Jaschner » 18.10.2017 20:01

Moin,
welche Zulagen hast Du dort erhalten? Konntest Du Dir die Züge aussuchen? Oder werden die Festgelegt? Wie weit mußtest Du mitfahren. Ich habe mal von einen Kolegen gehört allerdings schon vor Jahren das die anderen Kolegen die ihn erkannt haben aus den Zug geworfen haben.

Whyalla
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Re: Beschäftigungsprojekt FGS

Beitrag von Whyalla » 19.10.2017 11:36

Du bekommst 12 Euro Reisekosten pro Schicht + die normalen Schichtzulagen. Wird alles immer korrekt ausbezahlt. Ich habe das über 4 Jahre gemacht; dass jemand aus dem zug " gweorfen" wurde habe ich noch nie gehört.

Aurora borealis
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Re: Beschäftigungsprojekt FGS

Beitrag von Aurora borealis » 16.12.2017 11:39

Habe ich auch mal gemacht - aber nicht sehr lange. Das Fahren war eigentlich ganz entspannt: Man sitzt im Zug, schaut sich auf dem iPad einen Film an, hört Musik, liest ein Buch oder die Zeitungen (die günstigenfalls vom Personal gebracht werden) und macht gelegentlich auf einem Formular ein paar Haken und trägt Zeiten ein. Vielleicht trifft man auch mal interessante Mitreisende und führt kurzweilige Gespräche. Abends trägt man seine Notizen in einen Meldebogen ein und schickt den dann weg. Alles recht easy. Stressig wird es, wenn man in der zweiten Klasse fahren muss oder die Züge voll sind. In der zweiten Klasse oder auch nur im IC ist es langweilig, da muss man nur überprüfen, ob FA-Kontrolle ist. Wenn die Züge voll sind, muss man schon mal stehen oder im Gang sitzen - aber dann ist man die nächsten Tage eben krank, weil man vom vielen Stehen oder der unbequemen Sitzhaltung "Rücken" bekommen hat...
Bei Verspätungen und der Gefahr, Anschlüsse zu verpassen, nimmt man eben den nächstbesten Zug heim und schreibt dann über diese Fahrt einen Bericht. Bei entsprechenden Vorhaltungen, man hätte trotz der Verspätung die vorgesehene Strecke fahren sollen, zuckt man die Schultern und verweist darauf, daß JobService dann für solche Fälle eben vorher eine Zusage zur Zahlung für Hotelübernachtung oder ein Taxi für 200 km Heimfahrt geben sollte und wenn das Verhalten JobService nicht passt, man auch ab sofort daheim bleiben könne. Dann ist Ruhe im Karton.
Doof sind nur die Zeiten - man muss schon mal sehr früh morgens los, am Wochenende oder kommt spät heim. Aber auch da gibt es Möglichkeiten...
Alles in allem keine hochwertige Beschäftigung, aber eine Alternative für Leute, die nicht wissen, was sie daheim mit ihrer freien Zeit anfangen sollen. Solche soll es bei JobService ja auch geben :o)
Mit der Zeit ist man beim Zugpersonal auch bekannt und wird von den meisten besonders zuvorkommend behandelt. ;o(=)

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Hauseltr
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Re: Beschäftigungsprojekt FGS

Beitrag von Hauseltr » 16.12.2017 15:55

Ich habe mal von einen Kolegen gehört allerdings schon vor Jahren das die anderen Kolegen die ihn erkannt haben aus den Zug geworfen haben.

Das dürfte ja wohl ein Gerücht sein. Ein ZuB kann niemanden aus dem Zug verweisen, der vom gleichen Arbeitgeber einen Kontrollauftrag erhalten hat. Da wäre zumindest eine Abmahnung fällig, wenn nicht sogar mehr.

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