Meine Zeit bei Jobservice

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echterBAHNER
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Re: Meine Zeit bei Jobservice

Beitrag von echterBAHNER » 05.03.2016 19:31

Das was die rauchen ist gut bei JS und BEV.

echterBAHNER
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Re: Meine Zeit bei Jobservice

Beitrag von echterBAHNER » 14.03.2016 09:54

Was ich noch sagen bzw Fragen wollte, wieso heißt es immer was JS darf und was nicht ? JS darf bei einem Bundesbeamten doch gar nichts. Sie sind uns nicht Weisungsberechtigt. Auch sind sie uns nicht Vorgesetzt.

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Re: Meine Zeit bei Jobservice

Beitrag von Eisenschiene » 06.12.2016 14:52

Hallo,ich bin seit 7/16 in der OP 2 und seit 9/16 in einem Beschäftigungsprojekt ( FGS ). Dort fühle ich mich wohl und könnte das gern auch bis zur Pensionierung weitermachen ( wird aber immer nur von Jahr zu Jahr verlängert wie mir der Diensteinteiler mitteilte ) Nun meine Frage an Euch: Habt ihr längere Erfahrungen mit Beschäftigungsprojekten ? Stehen Euch die Jobberater trotzdem noch auf den Füßen ? Habe auch schon gehört, daß alle die im Projekt sind in Ruhe gelassen werden. In meinem Alter ( 53 ) bin ich mir aber da nicht so sicher.

Rhein-Bahner
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Re: Meine Zeit bei Jobservice

Beitrag von Rhein-Bahner » 06.12.2016 15:20

Eisenschiene hat geschrieben:Hallo,ich bin seit 7/16 in der OP 2 und seit 9/16 in einem Beschäftigungsprojekt ( FGS ). Dort fühle ich mich wohl und könnte das gern auch bis zur Pensionierung weitermachen ( wird aber immer nur von Jahr zu Jahr verlängert wie mir der Diensteinteiler mitteilte )
Deine Abordnung zum DBJS wird ja auch nur von Jahr zu Jahr verlängert und das ist gut so! Du hast als Beamter dort ja keine Planstelle und das gilt auch für das FGS-Projekt! Und da ist es egal ob es dir gefällt und du bleiben möchtest. Es gibt leider andere Beamte, die unter der Abordnung zum DBJS leiden (z. B. keine Planstelle = Beförderungsstau etc.).

Eisenschiene
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Re: Meine Zeit bei Jobservice

Beitrag von Eisenschiene » 06.12.2016 17:35

Lieber Rhein Bahner, das war leider keine Antwort auf meine Fragen, mein Jobberater sagte auch das dies kein " Regelarbeitsplatz " ist. Daher müßte ich mich weiter bewerben. Gibts da andere Erfahrungen ?

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Re: Meine Zeit bei Jobservice

Beitrag von Rhein-Bahner » 06.12.2016 17:47

Liebe Eisenschiene,
ich wollte mit meinem Beitrag zuvor für andere Betroffene hier klarstellen, wie es sich mit der jährlichen "Verlängerung" eines "DBJS-Projektes" verhält. Dazu habe ich die Aussagen deines Diensteinteilers und Jobberaters mit dieser Basisinfo ergänzen wollen: "Die Abordnung zum DBJS wird immer jährlich verlängert, unabhängig von einem laufenden DBJS-Projekt!". Und eine Bitte: Antworte nicht immer gleich "belehrend", wenn ich DEINE Frage mal nicht beantwort habe. Ich schreibe hier freiwillig, auch für die anderen Kollegen. ;)

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Re: Meine Zeit bei Jobservice

Beitrag von Eisenschiene » 06.12.2016 19:01

Hallo, ich habe das nicht belehrend gemeint. Deshalb schrieb ich ja auch " Lieber Rhein Bahner ". Ich schätze deine Kommentare hier im Forum sehr ! Ich möchte andere ermutigen mir ihre Erfahrungen in Beschäftigungsprojekten mitzuteilen. Vor allem möchte ich wissen, ob sie dann von ihren Jobberatern in Ruhe gelassen wurden. Also nichts für ungut, Du hast hier schon sehr viele interessante Artikel geschrieben. !

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Re: Meine Zeit bei Jobservice

Beitrag von Rhein-Bahner » 06.12.2016 20:07

Also wenn mein DBJS-Berater oder sonstwer schon so ankommt mit "Liebe/Lieber Frau/Herr XXXX". Dann ist da was im Busch. :lol:
Nein im Ernst, ich glaube mit 53 hat man noch einen etwas längeren Weg vor sich. Das wird man mit DBJS-Projekten nicht "ungestört" überbrücken können. Ich habe hier mal was gelesen, dass man ab 60 in Ruhe gelassen wird, aber auch das ist nur eine Einzelmeinung und nicht generell verbrieft. Wahrscheinlich kommt es auch auf die Menge der Betreuenden an, wieviel noch nachrücken, wieviele ausscheiden (Pension). Und ich habe gehört das es beim DBJS 2017 Veränderungen geben wird. Das DBJS strukturiert sich neu, die Betreuung wird neu zugeschnitten, es gibt neue "Handlungsprogramme" in die die zu betreuenden Mitarbeiter eingeordnet werden. Von der Vermittlungphase, ..........über die Qualifizierungphase ......bis zur Ausstiegsphase (7 oder 8 Phasen). Also wird sich deine Frage für die Zukunft nicht so einfach beantworten lassen.

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Re: Meine Zeit bei Jobservice

Beitrag von Prellbock » 07.12.2016 18:40

Hallo Eisenschiene, ob du mit 53 Jahren bis zu deiner Pensionierung im Projekt FGS bleibst, kann ich mir nicht vorstellen. Man muss sich immer die Frage stellen, wem nützen solche Projekte wie FGS? Sind diese Erhebungen für Fernverkehr soo wichtig? Die Aufgabe von DBJS ist freigesetzt Kollegen zu vermitteln oder eben in solchen Projekten zu beschäftigen.
Meine Erfahrungen haben gezeigt: Vermittlung geht vor Beschäftigung.
Gruß

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Re: Meine Zeit bei Jobservice

Beitrag von echterBAHNER » 13.12.2016 19:34

Ich bin Mal gespannt was die Zukunft bringt. Ich bin 50 und hier immer von den Beratern das ich garantiert relativ schnell vermittelt werde. Nur wohin weiß keiner. Ex Lokführer und Lokleiter, Schichtdienstuntauglich....

Abwarzen, Tee und Kaffee trinken ..........

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Re: Meine Zeit bei Jobservice

Beitrag von Radio » 27.09.2017 14:28

Hallo zusammen,

bin neu hier und habe nun schon viele Meinungen und Anregungen gelesen.Diese gehen auch teilweise auseinander.
Bin seit 01.09.17 nun bei Jobservice und soll gleich mit einem Seminar beginnen.
Kann ich das ablehnen. Mein Berater meinte das stimme nicht ganz dass ein Beamter ein Seminar ablehnen kann.
Einen Anspruch auf eine amtsangemessene Beschäftigung habe ich noch nicht gestellt.

Gruß

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Re: Meine Zeit bei Jobservice

Beitrag von watschenmann » 27.09.2017 17:48

Hallo Radio,

willkommen im "Gelben Sack".
Hier wirst du so schnell nicht wieder rauskommen. Ich bin mittlerweile auch seit fast 4 Jahren bei JS und ich bin Anfangs auch gleich zu einem Seminar geschickt worden.
Da ich zu der Zeit noch motiviert war und die Hoffnung hatte schnell wieder bei der Bahn auf eine Stelle gesetzt zu werden, wenn ich an diesem Qualifizierungslehrgang teilnehme, habe ich gedacht das es nicht schaden kann.
Dort sollst du wahrscheinlich fit gemacht werden im Bewerbung schreiben. Denn so wie man sich früher beworben hat, das gibt es nicht mehr.
Nach einem Ausflug zu einer anderen Behörde bin ich nun auch wieder bei JS und man sagte mir - ich bringe Sie innerhalb eines Jahre wieder in Beschäftigung - aber nicht bei der Bahn, denn die will keine Beamten mehr. Ich solle es doch beim BAG versuchen, denn dort brauche man nur ein wenig Autofahren und Kontrolle machen, das wäre doch was für mich. Dies habe ich dankend abgelehnt, mit dem Hinweis, das ich bei der Bahn bleiben möchte.
Und übrigens ist man als Beamter nicht verpflichtet sich zu bewerben!

Zitat aus Zeitschrift für Beamtenrecht
Ebenso wenig muss der Beamte sich an Bewerbungsverfahren für die Besetzung freier Stellen beteiligen.

Dies ist Ausfluss des Lebenszeitprinzips und der
dadurch vermittelten Unabhängigkeit des Berufsbeamtentums.
Die amtsangemessene Beschäftigung ist gleichsam eine Bringschuld des Dienstherrn und sollte in einer rechtsstaatlich organisierten und funktionierenden Verwaltung eine Selbstverständlichkeit sein.

Zitat Ende

Also Abwarten und Teetrinken - und wenn dein Personalberater was will - einfach mal leicht auf die Finger klopfen, dann ist erst mal Ruhe

Gruß Watschenmann

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Re: Meine Zeit bei Jobservice

Beitrag von Radio » 27.09.2017 18:03

Hallo Watschenmann,

muss dazu sagen dass ich in einem halben Jahr 62 werde und soll wohl so ein selbstfindungsseminar machen. Für was das gut
sein soll ? Also absagen ?!

Gruss

watschenmann
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Re: Meine Zeit bei Jobservice

Beitrag von watschenmann » 27.09.2017 18:20

Hallo Radio

mit 62 würde ich mir keine Sorgen mehr machen und son Seminar nicht mehr mitmachen. Denn was wollen die denn noch.
Einfach mal mit dem Hausarzt reden und mit 63 auf Dienstunfähig wg Krankheit.

Da hab ich noch ein paar Jahre mehr - ich komme aus der Nummer nicht so schnell raus :D

Gruß Watschenmann

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Re: Meine Zeit bei Jobservice

Beitrag von Rhein-Bahner » 27.09.2017 19:24

Natürlich muss auch das DB Jobcenter "in die oberen Etagen" :roll: selbst nachweisen, dass Sie etwas in "deinem Fall" unternommen haben. Auch dort hängen viele an Ihren Arbeitsplätzen. Klingt komisch, ist aber so. Und wenn es sich bei diesem Seminar um das bekannte "Bewerbungsseminar" handelt, so schadet dies in keinster Weise. Man kommt mal raus und lernt was Neues. Desweiteren hat man auch als Beamter eine (kleine moralische) Mitwirkungspflicht um wieder in den Job zu kommen, du bekommst ja monatlich dein volles Gehalt. Natürlich hast du klare Rechte und die gilt es besonders im Focus zu behalten!

Wenn du gesund bist und bleibst, wirst du also weiterhin monatlich dein volles Gehalt bekommen. Ein evtl. neuer Job, wenn man diesen überhaupt angeboten bekommt, muss ja auch nicht gleich eine Versetzung bedeuten. Es gibt auch Abordnungen, man kann widerrufen etc. Natürlich haben auch die Vorredner recht, die behaupten, dass sich ein Beamter eigentlich nicht bewerben muss. Aber man muss es auch vom Alter her sehen. Es könnten sich für jüngere hier und da in der Nähe neue Chancen auftun, aber man sollte dennoch immer gut abwägen, ob der evtl. neue Job etwas auf Dauer ist. Ältere können sich ggf. etwas zurücklehnen, aber auch hier gibt es die "Unruheständler".

Es ist eine verzwickte Lage, die jeder individuell für sich betrachten muss. Also entweder auf Konfrontation gehen, wie einige empfehlen, oder mitwirken, aber jedenfalls immer wachsam und klar bleiben! Und bitte nicht verkriechen. Unverschuldet kam es so wie es gekommen ist. ;) Aber mit 62 bist du ja fast nicht mehr vermittelbar, sorry. :cry:

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