Perspektivgespräch

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Yogini
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Perspektivgespräch

Beitrag von Yogini » 30.08.2017 20:14

Was versteht man unter einem "Perspektivgespräch"?

Hat jemand von Euch Erfahrungen damit?

LG

Siggi09
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Re: Perspektivgespräch

Beitrag von Siggi09 » 30.08.2017 21:47

Es dürfte darum gehen die Vorstellungen über die Zukunft im Job abzugleichen und ggf. Möglichkeiten für einen Ausstieg aufzuzeigen.

Yogini
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Re: Perspektivgespräch

Beitrag von Yogini » 30.08.2017 22:35

@ Siggi09 Welchen Arbeitsplatz? Habe doch keinen-(

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Ruheständler
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Re: Perspektivgespräch

Beitrag von Ruheständler » 30.08.2017 22:58

Yogini hat geschrieben:
30.08.2017 22:35
@ Siggi09 Welchen Arbeitsplatz? Habe doch keinen-(
Yogini hat geschrieben:
03.08.2017 23:38
Ich habe nach über 20 Jahren UoB meine Dienstwiederaufnahme beantragt
... man könnte auch Karrieregespräch dazu sagen,es ist eine Kombination aus den Teilelementen eines Mitarbeiter-, Personalentwicklungs- und Zielvereinbarungsgespräches. In diesem Gespräch werden die persönlichen Entwicklungsvorstellungen des Mitarbeiters sowie die des Dienstherrn erörtert und langfristige verbindliche Absprachen getroffen. Im Mittelpunkt dieses Selektionsinstruments stehen daher die Bewertung der Motivation, der Entwicklungsfähigkeit und der Leistungsbereitschaft eines Mitarbeiters und das kann doch nur in Deinem Sinne sein.
Gruß vom Ruheständler
meine Eltern sagten damals immer wieder ,Junge mach aus Deinem Leben was anständiges,Ergebniss:Feinmechaniker, Soldat,Arbeiter,Angestellter,Beamter,Pensionär,was soll ich noch vollbringen ?...

Yogini
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Re: Perspektivgespräch

Beitrag von Yogini » 31.08.2017 02:06

Dem sehe ich mich nicht gewachsen, habe gezittert wie Espenlaub beim Öffnen und Lesen und promt einen akuten Schub bekommen.
Dieser Mann hatte mir schon telefonisch mit DDU gedroht, damals konnte ich mit all diesen Bezeichnungen noch gar nichts anfangen und jetzt warte ich schon seit mehreren Monaten auf Bescheid der Mindestversorgung.

Karrieregespräch nach so vielen Jahren UoB, Angst vor der Zukunft hätte könnte ich vielleicht lachen!

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Re: Perspektivgespräch

Beitrag von AndyO » 31.08.2017 07:18

Yogini hat geschrieben:
31.08.2017 02:06
Dem sehe ich mich nicht gewachsen, habe gezittert wie Espenlaub beim Öffnen und Lesen und promt einen akuten Schub bekommen.
Dieser Mann hatte mir schon telefonisch mit DDU gedroht, damals konnte ich mit all diesen Bezeichnungen noch gar nichts anfangen und jetzt warte ich schon seit mehreren Monaten auf Bescheid der Mindestversorgung.
Das sind auch meine Erfahrung, die ich zurückliegend mit der Truppe um Dr. <schlaues deutsches Jagdgetier> sammeln durfte. Zum Gespräch mit regionalen Bechäftigungsmöglickeiten ködern, im Gespräch dann davon nix mehr wissen wollen und aussondieren, wo der DDU-Hebel seitens des Arbeitgebers am besten angesetzt werden kann. Gesundheitliche Defizite werden dann für die "einzig" denkbare Bechäftigung als "unabdingbar" dargestellt. Dass die DDU für unseren Arbeitgeber ein Win ist, ist klar. Dass man über den Beschäftigten so drüber planieren muss, das andere. Mich sehen die ohne meine Personalvertretungen nicht mehr. Reden will ich mit denen auch nicht mehr... :cry:

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Re: Perspektivgespräch

Beitrag von Siggi09 » 31.08.2017 07:55

Yogini hat geschrieben:
30.08.2017 22:35
@ Siggi09 Welchen Arbeitsplatz? Habe doch keinen-(
Sorry, aber ich kenne doch Deine Vita nicht. Wie zu lesen ist, hast Du selbst die Rückkehr aus UoB beantragt. Wieso setzt Dich dann so eine Einladung unter Schock? Was erwartest Du? Wieso betrachtest Du DDU als Drohung? Du hast folgende Möglichkeiten / Perspektiven:

1) DDU
2) Ruhestand (Altersgrenze erreicht)
3) engagierter Vorruhestand (ab vermutlich 4/2018)
4) Arbeitsaufnahme
5) ggf. Altergeld
6) Abordnung/Versetzung zu einer anderen Behörde

Es ist doch logisch, dass der DH mit Dir abklären will/muss wie und wo Du eingesetzt werden kannst und was Deine Vorstellungen sind. Wenn Du deshalb krank wirst, dann dürfte DDU dabei rauskommen.

Torquemada
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Re: Perspektivgespräch

Beitrag von Torquemada » 31.08.2017 10:29

AndyO hat geschrieben:
31.08.2017 07:18

Das sind auch meine Erfahrung, die ich zurückliegend mit der Truppe um Dr. <schlaues deutsches Jagdgetier> sammeln durfte.
Das Jagdtier ist abgeschossen worden....

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Re: Perspektivgespräch

Beitrag von AndyO » 31.08.2017 14:09

Torquemada hat geschrieben:
31.08.2017 10:29
Das Jagdtier ist abgeschossen worden....
Ich weiß. Nur ob das einen Mentalitätswechsel nach sich zieht ?!? :?

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Re: Perspektivgespräch

Beitrag von Torquemada » 31.08.2017 15:42

AndyO hat geschrieben:
31.08.2017 14:09
Torquemada hat geschrieben:
31.08.2017 10:29
Das Jagdtier ist abgeschossen worden....
Ich weiß. Nur ob das einen Mentalitätswechsel nach sich zieht ?!? :?
Nicht unbedingt. Vieleicht geht es nur "sanfter".....

Yogini
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Re: Perspektivgespräch

Beitrag von Yogini » 13.10.2017 16:04

So , nun brauche ich mal wieder Eure Hilfe: Es gingen nun diverse emails wegen einem Termin zum sogenannten Perspektivgespräch hin und her. Ich habe mehrere Ausweichtermine vorgeschlagen die alle abgelehnt wurden.
Muss ich dieses Gespräch überhaupt führen und wenn ja, warum geht das nicht einfach telefonisch?

LG

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Re: Perspektivgespräch

Beitrag von BilanzFuzzi » 13.10.2017 16:11

Siggi09 hat geschrieben:
31.08.2017 07:55
Yogini hat geschrieben:
30.08.2017 22:35
@ Siggi09 Welchen Arbeitsplatz? Habe doch keinen-(
Sorry, aber ich kenne doch Deine Vita nicht. Wie zu lesen ist, hast Du selbst die Rückkehr aus UoB beantragt. Wieso setzt Dich dann so eine Einladung unter Schock? Was erwartest Du? Wieso betrachtest Du DDU als Drohung? Du hast folgende Möglichkeiten / Perspektiven:

1) DDU
2) Ruhestand (Altersgrenze erreicht)
3) engagierter Vorruhestand (ab vermutlich 4/2018)
4) Arbeitsaufnahme
5) ggf. Altergeld
6) Abordnung/Versetzung zu einer anderen Behörde

Es ist doch logisch, dass der DH mit Dir abklären will/muss wie und wo Du eingesetzt werden kannst und was Deine Vorstellungen sind. Wenn Du deshalb krank wirst, dann dürfte DDU dabei rauskommen.

Das ist mal wieder typisch, dass man(n) kein Verständnis dafür hat, dass es einem schlecht geht, wenn man eine solche Einladung bekommt - und wenn man/frau deshalb krank wird, dann ist sie es ja selber Schuld und des kann nur die DDU dabei herauskommen...
Das sind wieder mal die reflexartigen Antworten, typischerweise von Siggi09, die sich überhaupt nicht mit der individuellen Situation eines Betroffenen auseinander setzen können. In der Schule würde man jetzt sagen, "setzen und sechs" - ich ergänze noch dazu "halt einfach mal die Klappe"...!!!

BilanzFuzzi
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Re: Perspektivgespräch

Beitrag von BilanzFuzzi » 13.10.2017 16:19

Hallo Yogini,

natürlich wird es einem erst einmal mulmig, wenn man eine solche Aufforderung bekommt - das ist ganz klar. Und wenn man vorher schon mit dem verantwortlichen Bearbeiter gesprochen hat und dieser nach dem Motto (jetzt hätte ich fast wieder Motte geschrieben), "Du machst was ich will und dir auferlege" den Ton angeben will, macht das die ganze Sache noch schlimmer...

Grundsätzlich würde ein solches Gespräch auch telefonisch oder per Videokonferenz gehen (wir sind ja bei dem besten Telekommunikationsunternehmen), aber dann kann halt der Druck vom Vorgesetzten nicht so aufgebaut werden, als wenn es bei einem persönlichen Gespräch ist - und wenn dann vielleicht noch zwei oder drei Personen auf der anderen Seite sind, dann wird es um so schwieriger.
Schreib deinem Ansprechpartner einfach, dass Du an dem Termin aus persönlichen Gründen nicht kannst und schlage einen anderen Termin deiner Wahl vor - eine Terminvergabe ist ja keine Einbahnstraße !
Schlag auch direkt zwei oder drei alternative Termine vor, dann siehst Du ja, ob derjenige Überhaupt Interesse an einem Termin deiner Wahl hat.

Wenn Du nicht per Mail "belästigt" werden willst, schreib den Bearbeiter per Briefpost an (gerne per Einschreiben), bitte um Bestätigung des Einganges und teile im drei Termin deiner Wahl mit. Alles andere weißt Du mit Sicherheit auch selber - und lass Dich nicht unterkriegen !!!

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Re: Perspektivgespräch

Beitrag von Yogini » 13.10.2017 16:40

Dankeschön! Ich habe das Gefühl es ist ein Machtspiel, denn es wurden ja meinerseits schon 3 Termine vorgeschlagen die allesamt abgelehnt wurden. Mein nächstes Schreiben mit weiteren 3 Vorschlägen geht per Einsschreiben raus.

Metro
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Re: Perspektivgespräch

Beitrag von Metro » 13.10.2017 16:54

Oje. Schade, dass du das immer noch nicht hinter dir hast. Scheint ja schon eine ganze Weile zu gehen. Sofern du zur Zeit krank geschrieben bist oder an dem Termin krankgeschrieben bist, musst du das Gespräch sicher nicht führen. Ansonsten denke ich, ist so ein Gespräch doch in beiderseitigem Interesse und ich denke, du solltest es führen (wie gesagt nur, wenn es dir denn gesundheitlich möglich ist). Ansonsten hilft wohl nur krank schreiben lassen.

Irgendwie sollten ja die Leute von der Telekom die dich einsetzen wollen bzw. müssen auch eine Chance haben zu wissen, wo deine gesundheitlichen Grenzen sind und worauf sie bei der Suche nach einem passenden Arbeitsplatz denn nun genau achten müssen. Selbst wenn es rechtlich zulässig sein sollte, sich gegen so ein Gespräch zu sträuben (was ich bezweifle, aber frag lieber einen Anwalt, wenn du das Gespräch wirklich nicht führen willst) - also auch dann würde ich mir das gut überlegen, denn das macht sicher keinen guten Eindruck, falls du später evtl. mal prozessieren musst. Das würde dir ein Gericht möglicherweise als Arbeits-Unwilligkeit auslegen, und das wär bestimmt ungünstig für dich. Bisher habe ich es zumindest so verstanden, dass du bezahlt und unbeschäftigt zu Hause bist? Also müsstest du ja (theoretisch) eigentlich jederzeit zu so einem Gespräch kommen können und der Termin richtet sich dann nach dem Terminkalender deiner arbeitenden Gesprächspartner - wie gesagt, es sei denn, du bist krank oder hast gerade am vorgeschlagenen Termin unaufschiebbare und wirklich ganz wichtige (Arzt)-Termine.

Ich hab jedenfalls schon Verständnis dafür, dass die Telekom-Kollegen sich den Termin nicht von jemandem vorschlagen/diktieren lassen wollen, der zu Hause ist. Ich würde da an deiner Stelle nicht zu hoch pokern. Auch wenn ich sehr gut verstehe wie sehr der Gedanke an so einen Termin stressen kann. Letztlich kann ja entweder nur dabei rauskommen, dass ein Arbeitsplatz nach deinen Möglichkeiten gefunden wird. Dann wär doch alles gut. Oder es wird keiner gefunden, dann bist du weiter gut bezahlt zu Hause. Oder es kommt erneut eine widerrechtliche Zuweisung, die deine Einschränkungen nicht berücksichtigt. Dann müsstest du wieder kämpfen. Aber ewig hinauszögern kannst du das alles nicht. Vielleicht besser, sich jetzt einen Ruck zu geben und es hinter sich zu bringen - oder sicherheitshalber doch mal mit nem Anwalt zu reden, der die Grenzen kennt?

Falls ich jetzt was wiederholt haben sollte, was Bilanzfuzzi bereits geschrieben hat, tut es mir leid, das liegt dann an der "Ignorieren"-Funktion des Forums.
Weil die Klügeren immer nachgeben, regieren die Dummen die Welt!

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