Mindestwartezeit bei Beförderungen

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vossloch
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Mindestwartezeit bei Beförderungen

Beitrag von vossloch » 20.07.2017 10:01

Einführung der zweijährigen Mindestwartezeit bei Beförderungen:

Um eine größere Gerechtigkeit für die Beamtinnen und Beamten im Beförderungsverfahren zu erreichen, ist in den Beförderungsrichtlinien für die bei der Deutschen Telekom AG beschäftigten Beamtinnen und Beamten festgelegt worden, dass eine Beförderung vor Ablauf von zwei Jahren seit der letzten Beförderung ausgeschlossen ist. Diese Beamtinnen und Beamten werden nicht auf der Beförderungsliste geführt.

Telekommi
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Re: Mindestwartezeit bei Beförderungen

Beitrag von Telekommi » 20.07.2017 12:02

Mensch, ob ich das verkrafte......
Zwei Jahre warten auf die nächste Beförderung :o

Jetzt mal im Ernst: auf meine letzte Beförderung habe ich 16 Jahre gewartet, eigentlich wären es "nur" 14 gewesen, wenn man nicht alles gestoppt und neu aufgesetzt hätte.

Ich denke mal, zwei Jahre lässt sich verschmerzen :)

dibedupp
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Re: Mindestwartezeit bei Beförderungen

Beitrag von dibedupp » 20.07.2017 12:16

Vor Allem ist das nichts neues. Die Wartezeit gibt es schon sehr lange.

vossloch
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Re: Mindestwartezeit bei Beförderungen

Beitrag von vossloch » 20.07.2017 12:52

Einige wenige "Überflieger" wurden in der Vergangenheit bei jeder Beförderung berücksichtigt (nach 12 Monaten bis zu 3 mal).

Salvator
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Re: Mindestwartezeit bei Beförderungen

Beitrag von Salvator » 20.07.2017 16:24

"Wieder so ein Schildbürgerstreich aus Absurdistan" mag man zuächst denken.
Wie realitätsfern muss man sein, um zu glauben, dass damit die Beförderungsgerechtigkeit steigt.

Der KBR der Telekom hat jüngst festgestellt, dass in 2016 die Beförderungsquote von 5% auf 3% gesunken ist. Angeblich orientiert sich dabei der Telekom- Dienstherr an den Beförderungsqouten der Post AG, bei der jedoch 80% der Beamten als Zusteller im einfachen Dienst sind und somit (aufgrund ihrer Tätigkeit) viel schlechtere Beförderungvoraussetzungen gegeben sind.

Wo es dem Dienstherr in den Kram passt, sucht man sich den schlechtesten Benchmark aus, anstatt einen fairen Befördungsschlüssel aufzustellen.
Wie würde eine Orientierung der Quoten angelehnt an die Beförderungspraxis des Bundesinnenministeruiums wohl aussehen?

Wie verarscht muss man sich wohl vorkommen, wenn man rein statistisch 33 Jahre auf die nächste Beförderung warten muss? In meinen Fall wären es lt. Konkurrentenmitteilung sogar 38 Jahre. Bis dahin dürfte ich dann schon verschimmelt sein...
Salve!

Bruddler
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Re: Mindestwartezeit bei Beförderungen

Beitrag von Bruddler » 20.07.2017 17:57

Salvator hat geschrieben:
20.07.2017 16:24
"Wieder so ein Schildbürgerstreich aus Absurdistan" mag man zuächst denken.
Wie realitätsfern muss man sein, um zu glauben, dass damit die Beförderungsgerechtigkeit steigt.

Der KBR der Telekom hat jüngst festgestellt, dass in 2016 die Beförderungsquote von 5% auf 3% gesunken ist. Angeblich orientiert sich dabei der Telekom- Dienstherr an den Beförderungsqouten der Post AG, bei der jedoch 80% der Beamten als Zusteller im einfachen Dienst sind und somit (aufgrund ihrer Tätigkeit) viel schlechtere Beförderungvoraussetzungen gegeben sind.

Wo es dem Dienstherr in den Kram passt, sucht man sich den schlechtesten Benchmark aus, anstatt einen fairen Befördungsschlüssel aufzustellen.
Wie würde eine Orientierung der Quoten angelehnt an die Beförderungspraxis des Bundesinnenministeruiums wohl aussehen?

Wie verarscht muss man sich wohl vorkommen, wenn man rein statistisch 33 Jahre auf die nächste Beförderung warten muss? In meinen Fall wären es lt. Konkurrentenmitteilung sogar 38 Jahre. Bis dahin dürfte ich dann schon verschimmelt sein...
Der KBR stellt das nicht nur fest, der KBR macht da widerspruchslos mit.
Siehe auch:
viewtopic.php?f=22&t=8080&p=51246#p51246

Siggi09
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Re: Mindestwartezeit bei Beförderungen

Beitrag von Siggi09 » 20.07.2017 22:51

Bruddler hat geschrieben:
20.07.2017 17:57
Der KBR stellt das nicht nur fest, der KBR macht da widerspruchslos mit.
Siehe auch:
viewtopic.php?f=22&t=8080&p=51246#p51246
Wenn nicht leistungsgerecht bezahlt wird, wird eben bezahlungsgerecht geleistet ... ;)

Wobei: Die Argumente des KBR sind so ganz falsch nicht. Der Vorruhestand, also 10-12 Jahre früher aussteigen und die Differenz anderweitig und mit weniger Zeitaufwand verdienen zu können (falls nötig) ist schon ein Privileg - zumindest für viele. Und es sind natürlich Kosten ohne Gegenwert für die AG.

Auf der anderen Seite wurden wir schon vereimert, als die Leistungszulagen mit in das variable Endgeld einflossen und letztendlich pro Leistungspunkt null EURO ausgezahlt wurden. So wird einem eben vermittelt, dass man unerwünscht ist ...

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