Zeugniss

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sara
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Zeugniss

Beitrag von sara » 28.02.2017 11:03

Hallo zusammen,

ich bin in DDU, möchte mir ein qualifiziertes Arbeitszeugnis ausstellen lassen.
Die Aussage des DH, man könne kein Zeugnis ausstellen, da kein Vorgesetzten von mir noch im Unternehmen ist.

Meine Frage nun, hat da jemand Erfahrungswerte, was kann ich machen, ich möchte ein Zeugnis welches meine gesamte Dienstzeit und Ressorts bzw Tätigkeiten beinhaltet.

Zwischenzeitlich habe ich Angebot das man ein 8 Jahre altes Zwischen Zeugnis in ein Endzeugnis umzuwandeln, welches aber nur einen Bruchteil meiner Tätigkeiten abdeckt, auch zum damaligen Zeitpunkt.


LG
Sara

dibedupp
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Re: Zeugniss

Beitrag von dibedupp » 28.02.2017 11:54

Hallo, fordere ein einfaches Dienstzeugnis an. Da werden dann deine Gesamten Ressorts aufgelistet. Wann bist du denn in DDU gegangen?

sara
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Re: Zeugniss

Beitrag von sara » 28.02.2017 12:29

Seid Oktober letzten Jahres DDU.

Ich möchte kein einfaches Zeugnis, das hat man mir angeboten.

Nach 30 Jahren Zugehörigkeit sollte das doch möglich sein.

Wenn mit Standortauflösungen auch Vorgesetzte nicht mehr da sind, ist das ja nicht das Problem vom Personal.

Ich werde ja auch nicht die einzige sein, die nach DDU ein Zeugnis anfordert , m,E. Ist der DH auch verpflichtet ein qualifiziertes Zeugnis auszustellen.

dibedupp
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Re: Zeugniss

Beitrag von dibedupp » 28.02.2017 12:43

Und wer soll über deine Tätigkeiten und Leistungen eine Aussage treffen, wenn keine Führungskraft mehr da ist, die dich kennt?

sara
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Re: Zeugniss

Beitrag von sara » 28.02.2017 14:25

Tja, das ist jetzt Frage.

Und so einfach macht es sich der DH auch....

Evtl. auf Grundlage der letzten Leistungsbeurteilungen?

Bruddler
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Re: Zeugniss

Beitrag von Bruddler » 28.02.2017 19:45

Zunächst dürfte gelten:

Recht auf Zeugniserteilung (BBG § 92)
Dem Beamten wird nach Beendigung des Beamtenverhältnisses auf Antrag von seinem letzten Dienstvorgesetzten ein Dienstzeugnis über Art und Dauer der von ihm bekleideten Ämter erteilt. Das Dienstzeugnis muß auf Verlangen des Beamten auch über die von ihm ausgeübte Tätigkeit und seine Leistungen Auskunft geben.

Anordnung zur Übertragung dienstrechtlicher Befugnisse im Bereich der Deutschen Telekom AG (DTAGBefugAnO)
DTAGBefugAnO
Ausfertigungsdatum: 02.11.2016
§ 2 Befugnisse von Dienstvorgesetzten
(1) Die Befugnisse einer Dienstvorgesetzten oder eines Dienstvorgesetzten unmittelbar unterhalb des Vorstands der Deutschen Telekom AG nimmt die Leitung des Betriebes Civil Servant Matters/Health & Safety wahr.
(2) Die Befugnisse einer Dienstvorgesetzten oder eines Dienstvorgesetzten unterhalb der Leitung des Betriebes Civil Servant Matters/Health & Safety nimmt die Leitung des Betriebes Civil Servants Services wahr.

Es interessiert also nicht, ob eine Fükr nicht mehr da sein soll. Ein verantwortlicher Dienstvorgesetzte ist auf jeden Fall da und namentlich benannt.
Wie und dass der die ehemaligen FüKr einbezieht ist sein Problem. Auch die paar Monate Verzug sind m. E. irrelevant.
Außerdem würde ich den Aussagen der dibedupps zunächst einmal nicht glauben, dass die Fükr einfach verschwunden und nicht mehr greifbar sind.
Die glauben oft, sie können es sich einfach machen, versuchen es entsprechend und kommen damit auch oft durch.
Zunächst würde ich auch mal durch Ex-Kollegen in diversen T-Verzeichnissen suchen lassen, wo sich noch angeblich verschwundene, ehemalige FüKr aufhalten. GGfs. die Namen per PN.
Vielleicht muss man dem Dienstvorgesetzten mal unter die Nase reiben, weshalb diese nicht mit einbezogen wurden?
Selbstverständlich muss ein Dienstzeugnis auch aktuell und umfassend sein, gerade auch was die letzten Tätigkeiten und Leistungen betrifft.

Und wenn die Obermänner nicht spuren wollen:
Gesetz zum Personalrecht der Beschäftigten der früheren Deutschen Bundespost (Postpersonalrechtsgesetz - PostPersRG)
§ 3 Dienstrechtliche Zuständigkeiten des Bundesministeriums der Finanzen
(9) Die bei den Postnachfolgeunternehmen beschäftigten Beamten können ohne Einhaltung des Dienstwegs Eingaben an das Bundesministerium der Finanzen richten.

Für dibe-, Bedenken- bzw. Obermännerträger: das gilt gerade auch in Sachen Dienstzeugnis auch für ehemals beschäftigte Beamte der PNU, da das in Zusammenhang mit der (früheren) Beschäftigung steht.

Hanswurst I.
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Re: Zeugniss

Beitrag von Hanswurst I. » 01.03.2017 07:17

Nachdem über Beamte regelmässig Beurteilungen geführt werden, sollte ein Zeugnis kein Problem darstellen. Dafür genügt ein Blick in die Personalakte. Einige meiner bisherigen Chefs sind nicht mehr im Dienst oder vielleicht sogar schon tot, was ist das denn für eine komische Ausrede?

Melusine
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Re: Zeugniss

Beitrag von Melusine » 01.03.2017 20:16

Und wenn die Obermänner nicht spuren wollen:
Gesetz zum Personalrecht der Beschäftigten der früheren Deutschen Bundespost (Postpersonalrechtsgesetz - PostPersRG)
§ 3 Dienstrechtliche Zuständigkeiten des Bundesministeriums der Finanzen
(9) Die bei den Postnachfolgeunternehmen beschäftigten Beamten können ohne Einhaltung des Dienstwegs Eingaben an das Bundesministerium der Finanzen richten.


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