Ein Weg zur Pensionierung

Allgemeine Themen zum Bereich des öffentlichen Dienstes.
Conny
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Re: Ein Weg zur Pensionierung

Beitrag von Conny » 18.07.2013 14:20

Spongebob hat geschrieben:Soviel zum ehrbaren öD. Ich bin ein Einzelfall ja. Mit allen können sie das natürlich nicht machen.
Es war nicht meine Absicht, diese Dinge runterzuspielen. Jeder Fall ist einer zu viel. Als Opfer hast Du in der Regel auch wenig Möglichkeiten. Es sei denn, Du hast - wie in Deinem Fall - Dreistigkeit und Dummheit in einer Person als Gegner.

Gruß
Conny

Gerda
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Re: Ein Weg zur Pensionierung

Beitrag von Gerda » 18.07.2013 21:45

Hi spongebob,

das kommt mir ziemlich bekannt vor. Davon kann ich auch ein Lied singen..... nach dem ganzen Dilemma hier gabs auch für eine Reihe netter Kollegen u. Kolleginnen Beförderungen.... aber es tröstet ungemein, dass jeder irgendwann sein "Fett" wegbekommt....

Conny, ein Wohl auf den Laden, in dem du bist, wenn es da noch so gut geht. Ich kenne keinen mehr, in dem es normal läuft. Und da, wo es normal läuft, das Team scheinbar gut ist, werden Kollegen raus genommen und mal vorübergehend umgesetzt. Diese Harmonie ist doch nicht mehr gewollt....

Gerda

Spongebob
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Re: Ein Weg zur Pensionierung

Beitrag von Spongebob » 19.07.2013 08:23

Hallo ihr beiden.....ja es ist auch kaum zu fassen. Dreist- aber mit zynischer Genauigkeit - werde ich von denen da "oben" niedergemacht. Es geht leider ohne Anwalt nichts mehr. Nun warte ich ab was sich da denn tut. Hoffe es wird einen Ausweg für mich geben, denn die Fahnenstange ist für mich wohl erreicht.

Wir waren auf der Abteilung extrem harmonisch, verstanden uns super. Nun wird alles auseinandergerissen. Wenn dieser Staat in 10 Jahren mal 30 Millonen psychisch Kranke hat ist es zu spät um aufzuwachen. Aber es gibt ja Zeitjobber die alles für Appel+Ei übernehmen. Schade drum.

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Ruheständler
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Re: Ein Weg zur Pensionierung

Beitrag von Ruheständler » 19.07.2013 20:52

Ab März 2013 bin ich krankheitsbedingt als Beamter im vorgezogenen Ruhestand mit 63.
Die Thematik Mobbing,Radfahren, Ar...kriechen u.s.w. ist sicherlich keine Erscheinung die sich nur im öffentlichen Dienst ergibt,ich habe bei meinen 43 Dienstjahren wirklich alle Höhen und Tiefen im Dienstleben durchgemacht und die klassische ,,Karriereleiter,, Soldat auf Zeit- Arbeiter - Angestelter - Beamter erklommen die leider nur im mittleren technischen Dienst endete.
Ich habe daraus gelernt gib immer alles in deinem Job je nach persönlichen Fähigkeiten, damit Du morgens noch unbeschwert in den Spiegel schauen kannst,aber lass dich nicht verarschen ,übe rechtzeitig konstruktive Kritik und wenn es sein muss lass auch mal den Chef gegen eine Betonmauer rennen weil er eben nicht auf deine Einwände reagiert hat.Sicherlich mag es eben nicht jedem liegen oder gelingen sich so in die Dienst/Arbeitswelt zu integrieren.Zu meiner Person ist zu ergänzen das ich im Herbst 2011 die klare Auffassung erlangt habe mi 63 Jahren in den vorgezogenen Ruhestand einzutreten,dies ist mir ja auch vor der Neuausrichtung der Bundeswehr gelungen, also alle Betroffenen nicht den Kopf hängen lassen seid kreativ, nutzt Eure Chancen und nutzt auch die jeweilen schwächen Eurer Vorgesetzten um an das Ziel - P E N S I O N I E R U N G - zu kommen

Gruß Ruheständler
meine Eltern sagten damals immer wieder ,Junge mach aus Deinem Leben was anständiges,Ergebniss:Feinmechaniker, Soldat,Arbeiter,Angestellter,Beamter,Pensionär,was soll ich noch vollbringen ?...

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Re: Ein Weg zur Pensionierung

Beitrag von Spongebob » 20.07.2013 10:45

Ganz genau das macht nun mein Anwalt und wird das rechtswidrige Verhalten meiner Vorgesetzten aufdecken. Beweise meinerseits existieren gottseidank mit Zeugen sogar. Ich bin gespannt inwieweit ich nun als Reaktion etwas von meiner Dienststelle höre. Im Netz der Lügen und Vorwürfe haben sie sich zwar verfangen ich traue aber ihnen zu sich ebenfalls kunstvoll rauszureden. Ich im mD bin im Endeffekt nur ein kleiner Fisch, das schwächere Glied in der Kette. Eine Pensionierung mit 46 wäre früh aber finanziell für mich zu stemmen.

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Re: Ein Weg zur Pensionierung

Beitrag von Theaterkritiker » 22.07.2013 17:17

@Spongebob

ich will Dir ja nicht den Optimismus rauben, aber aus meiner eigenen Erfahrung muss schon eine strafrechtlich nachweisliche Handlung seitens des/der Vorgesetzten vorliegen, damit du überhaupt eine Chance hast, gerichtlich zu bestehen. So hart es klingen mag, aber ich habe mehrfach den Spruch gehört "Mobbing ist nicht justiziabel". Wie Du meinem Eingangsbeitrag entnehmen kannst, wurden Tatsachen so verdreht und seitens der emittelnden Kripo so gehandhabt, dass sich der Vorgesetzte aus dem Strafrechtsnetz selbst herauswinden konnte. Mein Vertrauen in diesen sog. Rechtsstaat hat eklatant darunter gelitten. Heute ist mir das jedoch egal, da ich seit eineinhalb Jahren bereits in den Ruhestand versetzt worden bin, eine medizinische Nachprüfung der DU die im Rahmen der Frühpensionierung mitgeteilt worden ist, bereits vor mehr als drei Monaten stattgefunden hat, ohne das ich bis dato von einer möglichen Reaktivierung erfahren habe - von daher gehe ich auch nicht mehr davon aus, dass eine solche stattfinden wird - und ich mit diesem Kapitel meiner Lebensgeschichte "fast" endgültig abgeschlossen habe.

Zweimalige mehrwöchtige stationäre Kuraufenthalte in einer Fachklinik für Psychosomatik aufgrund dieser Mobbingvorfälle haben denn auch endgültig den Amtsarzt davon überzeugt, dass es anders als eine Frühpensionierung auf diesem Arbeitsplatz nicht mehr geht. Bin im übrigen auch 46 Jahre alt.

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Re: Ein Weg zur Pensionierung

Beitrag von Kater-Mikesch » 22.07.2013 18:11

Fakt ist, dass die Telekom bzw der Dienstherr hier ein permanentes Mobbing betreiben - man muss es halt nachweisen...hier mal ein interessanter Link:

http://www.fairness-stiftung.de/pdf/Mob ... g%2001.pdf

Es ist wahrhaftig nicht einfach, gegen sowas vorzugehen - vor allen Dingen sind die Opfer oftmals den Attacken der Kollegen/innen oder Vorgesetzen nicht gewachsen.
Ich empfehle immer ein sogenanntes "Mobbing-Tagebuch" zu führen - denn der Beweis obliegt ganz alleine dem Mobbingopfer.

Die Telekom ist auch bei permanenter rechtwidriger Verhaltensweise, z. B. bei nachgewiesener Nichtbeachtung von Gutachten und fortdauernder sinnloser Entscheidungen sehr schwer haftbar zu machen.
Aber wenn mal das Mobbing einmal im Ansatz nachgewiesen wurde, dann würde ich alle Rechtsmittel einsetzen, um dies zu bekämpften - und zwar bis zum Ende und bis zu einer richterlichen Entscheidung - kein Beschluss akzeptieren...

Das hilft auch den anderen Opfern, die sich z. B. auf ein Urteil berufen können...

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Re: Ein Weg zur Pensionierung

Beitrag von Spongebob » 23.07.2013 20:01

Aber wenn man einen ZEUGEN hat? Der offenes Mobbing bezeugt? Ich weis das der Staat den längeren Arm hat als so ein kleiner "Mini" Beamter wie ich. Meine Kollegen/innen sind alle entsetzt, weil sie es nicht fassen können. Auch mein Chef ist sozusagen gelähmt und hängt an seinem Job. Das er für mich nicht Partei ergreifen darf. Isofern muss ich über die Dokus über die Ex DDR immer lachen- weil "Erich Mielke lebt" würde ich sagen. Wir Deutschen sind im denunzieren und bespitzeln halt schon immer Weltklasse gewesen oder?

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Re: Ein Weg zur Pensionierung

Beitrag von Kater-Mikesch » 23.07.2013 20:43

Wenn du Zeugen hast, dass ist doch alles OK - nur muss das dann auch Mobbing sein...
Eine Anzeige ist der erste Schritt...

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Re: Ein Weg zur Pensionierung

Beitrag von Ruheständler » 23.07.2013 21:00

so schlimm menschliches Versagen auch sein mag moralisch voll verständlich das man mit solchen Typen nichts zu tun haben möchte, nur in einer Arbeits bzw.Dienstwelt zählen leider nur Fakten ,Belege,Zeugen,Beweise, die man dann aber auch umsetzen und einsetzen muss, es nützt nichts wenn man sich immer nur ärgert über das Unvermögen von sogenannten Kollegen bzw. von Vorgesetzten, der erste und richtige Schritt ist die Iniative zu ergreifen und sein Recht einzufordern, dabei ist es am Anfang egal ob man damit auch Recht bekommt,aber von ungeheurer Wichtigkeit für einen selbst, und die Betroffenen erkennen man der meint es ernst.In diesem Sinne sei mutig tu etwas ,damit Du morgens Dir selber im Spiegel noch ins Gesicht schauen kannst...
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Re: Ein Weg zur Pensionierung

Beitrag von Spongebob » 24.07.2013 09:29

Hallo ! Genau das mache ich gerade. Mein Anwalt hat mehrere Fragen an die Personalstelle gestellt und Akteneinsicht gefordert. Irgendwas läuft da unrund. Und das genau will ich wissen. Immerhin bin ich zum Amtsarzt nun geladen. In 3 Wochen.

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Re: Ein Weg zur Pensionierung

Beitrag von Lasa » 24.07.2013 14:27

Du planst eine Anzeige oder ist das jetzt schon voll am Laufen?
Ein gutes Aussehen übersieht niemand- aber ein gutes Herz viele!

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Re: Ein Weg zur Pensionierung

Beitrag von Spongebob » 26.07.2013 06:31

Das ist schon am laufen. Der Anwalt hat die ganz schön erschreckt. Nun wollen sie eine Stelle für mich schaffen und entlarven sich selber als alleinige Mobber jahrelang gegen mich. Ich werde mit dem Anwalt solange dran bleiben bis ich die Schuldigen verklagen kann.

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Re: Ein Weg zur Pensionierung

Beitrag von Spongebob » 14.09.2013 09:48

Ich bin heute in den vorzeitigen Ruhestand versetzt worden, bzw muss noch die EInwilligung unterschreiben bis 30.09.13 ! 19 Dienstjahre als Beamter , 9 als Angestellter. Was gibt das an Mindespension?

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Re: Ein Weg zur Pensionierung

Beitrag von Ruheständler » 14.09.2013 11:53

Bei mir laut Berechnung Mindestversorgung in der Stufe A8 nach Amtsabhängiger Mindestversorgung gemäß § 14 Abs.4 Satz 1 BeamtVG ca. 1559,00 € :( ich habe natürlich nach 43 Dienstjahren etwas mehr in der Tasche 24 Jahre Beamter und davor 19 Jahre als Arbeiter/Angestellter und bin erst mit 63 Jahren in den Ruhestand versetzt worden, bei Deiner geringen Dienstzeit wird es wohl einige Abzüge geben, was Dir ja wohl bekannt ist,aber Dein Anliegen war ja nur weg in den Ruhestand.
Gruss Ruheständler
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