Dienstherr weigert sich ärztliche Atteste umzusetzen

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Bananen-Willi
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Re: Dienstherr weigert sich ärztliche Atteste umzusetzen

Beitrag von Bananen-Willi » 10.10.2018 21:34

Ich wünsch dir, dass du möglichst schnell ein neues Amtsärztliches Attest bekommst, ohne das sind sämtliche privatärztlichen Atteste und Gutachten wertlos, da für den Dienstherrn die AA-Prognose Vorrang haben muss...dumme Zwickmühle...

beelzebub
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Re: Dienstherr weigert sich ärztliche Atteste umzusetzen

Beitrag von beelzebub » 15.10.2018 17:34

Der Betriebsarzt Termin war rein zufällig, wollte man mir heute beibringen. Er wird eine objektive Bewertung vornehmen. Die Fragen nach meiner Tätigkeit waren aber eindeutig in die Richtung, dass ich den gefährlichsten Arbeitsplatz in der Pforte ja überhaupt nicht ausüben kann...
An eine Vorstellung beim Amtsarzt denkt man nicht. Ich werde dort auf eigene Kosten vorstellig werden.
Ein Arzt könne die Gefahren für meine Gesundheit im Dienst überhaupt nicht beurteilen und schon gar nicht attestieren.
Komisch, bei anderen geht das schon. Es entwickelt sich mehr und mehr zum Machtkampf, um mir zu zeigen, dass ich niemals gegen Vorgesetze gewinnen kann.

beelzebub
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Re: Dienstherr weigert sich ärztliche Atteste umzusetzen

Beitrag von beelzebub » 15.11.2018 10:29

Nur mal eine kurze Info, für die, die es interessiert, alle anderen müssen ab hier nicht weiterlesen ;)

Das "Gutachten" der Betriebsärztin liegt vor. Aus ihrer Sicht ist es nicht "unverantwortlich" mich dort einzusetzen, wo ich jetzt bin, die Gefahr durch Gefangene ist dort zwar höher, als in der Pforte, aber nicht so hoch wie an meinem alten Arbeitsplatz (wo ich nach Willen der Leitung in 4 Monaten wieder hin muss). Die beiden Bescheinigungen (je 1 DIN A4 Seite) der Fachärzte hat die Betriebsärztin sich 10 Sekunden) angesehen. Entweder kannte sie diese (da stellt sich die Frage woher, darf man diese in der Personalakte befindlichen Unterlagen ohne mein Wissen weitergeben???), oder es war für sie nicht weiter von Interesse, weil das Ergebnis bereits fest stand.
Eine erneute Vorstellung und die Überprüfung der vorgelegten Atteste lehnt man kategorisch ab, das ist ja auch nach dem eindeutigen Gutachten nicht nötig (allerdings sieht das nur die Leitung so, weder der untersuchende Amtsarzt, noch ein zweiter Amtsarzt sehen das so und raten mir, auf eine erneute Vorstellung zu bestehen...)
Ich kümmere mich jetzt selber um einen Termin, bezahle die Begutachtung selber und es läuft auf einen Rechtsstreit hinaus.

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