Gedanken zur Vergangenheit

Hier kommen politische Themen zur Sprache.
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Ina123
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Gedanken zur Vergangenheit

Beitrag von Ina123 » 02.10.2016 08:19

Hallo zusammen,
nur wer die Geschichte kennt, kann die Gegenwart verstehen.
Bereits vor fast 40 Jahren habe ich mich gefragt, warum es die BRD mit den Gastarbeitern (ja, so hießen sie damals) nicht wie die Schweizer handhaben? 9 Monate arbeiten, dann wieder nach Hause und wenn in 3 Monaten erneut Arbeit da ist, darf derjenige wiederkommen.
Ich erinnere mich, das früher Spanier, Portugiesen und Jugoslawen (wir wußten nicht, aus welchen unterschiedlichen Volksgruppen Jugoslawien bestand) als Gastarbeiter in die BRD kamen. Sie wohnten in einfachen Unterkünften und schickten jeden Monat Geld in die Heimat, um dort ein Haus oder Geschäft aufzubauen. Nach einigen Jahren gingen sie meist wieder zurück in ihre Heimat.
Meiner Meinung nach fingen die Probleme damit an, als ganze Familienverbände nachgezogen sind.

Diesen Artikel habe ich heute früh gelesen: https://www.welt.de/politik/ausland/art ... er-ab.html
Ich lese immer gern die Kommentare dazu und frage mich manchmal, lesen das die Politiker auch?? Wohl nicht, denn sonst würden sie nicht so beharrlich den Willen des Volkes ignorieren. Weiter so, wir werden es noch erleben, wie es dann ausgehen wird. Die sogenannten "Verantwortlichen" sind alle im Ruhestand und antworten stereotyp: das haben wir nicht gewußt, oder das war nicht abzusehen oder das war politisch nicht durchzusetzen......
Schönen Tag der Deutschen Einheit wünsche ich morgen, ich bin dann aber weg.
Ina123

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Hauseltr
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Re: Gedanken zur Vergangenheit

Beitrag von Hauseltr » 04.10.2016 15:37

denn sonst würden sie nicht so beharrlich den Willen des Volkes ignorieren.[/i

Welcher Wille des Volkes? Mein Wille ist das nicht und wird es auch nicht sein! Deutschland (damals war es noch nicht Deutschland) hat oft genug "Ausländer" vor den Gastarneitern willkommen geheissen und es nicht bereut! Dabei waren auch Flüchtlinge. Ich erinnere mal an die Hugenotten und auch an die "Polen" im Ruhrgebiet. Auch andere "Ausländer" arbeiteten und blieben in Deutschland. Warum manche Menschen meinen, sie müßten immer wieder die Geschichte verdrehen, wird mir unergründlich bleiben.

Torquemada
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Re: Gedanken zur Vergangenheit

Beitrag von Torquemada » 04.10.2016 16:37

Hauseltr hat geschrieben:denn sonst würden sie nicht so beharrlich den Willen des Volkes ignorieren.[/i

Welcher Wille des Volkes? Mein Wille ist das nicht und wird es auch nicht sein! Deutschland (damals war es noch nicht Deutschland) hat oft genug "Ausländer" vor den Gastarneitern willkommen geheissen und es nicht bereut! Dabei waren auch Flüchtlinge. Ich erinnere mal an die Hugenotten und auch an die "Polen" im Ruhrgebiet. Auch andere "Ausländer" arbeiteten und blieben in Deutschland. Warum manche Menschen meinen, sie müßten immer wieder die Geschichte verdrehen, wird mir unergründlich bleiben.



Bravo !!!!

:lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Man muss so Stellung gegen die beziehen, die Dinge so behaupten.
Nochmals: Bravo !!!

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Florian Hanebüchen
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Re: Gedanken zur Vergangenheit

Beitrag von Florian Hanebüchen » 04.10.2016 22:30

Ina123 hat geschrieben:Ich erinnere mich, das früher Spanier, Portugiesen und Jugoslawen (wir wußten nicht, aus welchen unterschiedlichen Volksgruppen Jugoslawien bestand) als Gastarbeiter in die BRD kamen. Sie wohnten in einfachen Unterkünften und schickten jeden Monat Geld in die Heimat, um dort ein Haus oder Geschäft aufzubauen. Nach einigen Jahren gingen sie meist wieder zurück in ihre Heimat.
Meiner Meinung nach fingen die Probleme damit an, als ganze Familienverbände nachgezogen sind.
Ich gebe dir da grundsätzlich recht. Geblieben sind in erster Linie die Türken, die heute zum Teil behaupten, sie seien doch von den Deutschen geholt worden. Dass das nicht der Wahrheit entspricht, hat schon Necla Kelek beschrieben: 1961 wurde auf Initiative und auf Druck der türkischen Regierung das Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei - ähnlich wie bereits 1955 mit Italien und anderen Ländern - geschlossen. Eigentlich brauchte man in Deutschland die türkischen Arbeiterinnen und Arbeiter so dringend nicht. Aber es gab geopolitische Gründe.

Was für viele Deutsche - auch für mich - am schlimmsten ist, ist, dass sich die Zuwanderer und ihre Nachkommen der Situation kaum bewusst sind. Man erkennt das etwa an den aktuellen Forderungen, die Lamya Kaddor aufstellt: Wir müssen endlich über unsere Bringschuld sprechen.

Das muss man sich mal vorstellen: Ihre Eltern sind extra nach Deutschland gekommen, weil sie für sich und ihre Kinder hier bessere Chancen gesehen haben. Und tatsächlich konnte Kaddor hier Abitur machen und studieren. Was wäre aus ihr geworden, wäre die Familie in ihrer Heimat Syrien geblieben? Doch trotz alledem keine Spur von Dankbarkeit, nur Forderungen an die deutsche Gesellschaft ("Bringschuld"). Und nebenbei werden Kritiker wie Broder oder Abdel-Samad, der wirklich die Debatte durch fundierte Fachbeiträge über den Islam bereichert, von ihr auch noch in eine Ecke mit den Gewalttätern gestellt.

Nicht umsonst betonen immer mehr Menschen, dass wir zu wenig Wert auf Remigration legen. Stattdessen wird von "Bleibeperspektive" und "Integration" gesprochen. Doch warum sollen wir die Flüchtlinge integrieren? Sollten wie sie nicht eher darauf vorbereiten, dass sie, nachdem sich die Situation in ihrer Heimat stabilisiert hat, wieder zurückgehen und beim Wiederaufbau helfen? Der Ansatz einer Integration hunderttausender Menschen ist illusorisch, zudem setzt er noch durch das Versprechen der Teilhabe an unserem Wohlstand Anreize für andere potenzielle Flüchtlinge, sich auf den Weg zu machen.

Karl-Heinz
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Re: Gedanken zur Vergangenheit

Beitrag von Karl-Heinz » 10.11.2016 21:27

Hauseltr hat geschrieben:denn sonst würden sie nicht so beharrlich den Willen des Volkes ignorieren.[/i

Welcher Wille des Volkes? Mein Wille ist das nicht und wird es auch nicht sein! Deutschland (damals war es noch nicht Deutschland) hat oft genug "Ausländer" vor den Gastarneitern willkommen geheissen und es nicht bereut! Dabei waren auch Flüchtlinge. Ich erinnere mal an die Hugenotten und auch an die "Polen" im Ruhrgebiet. Auch andere "Ausländer" arbeiteten und blieben in Deutschland. Warum manche Menschen meinen, sie müßten immer wieder die Geschichte verdrehen, wird mir unergründlich bleiben.


Moment mal.

Hier unterscheide ich.

Für mich ist es ein großer Unterschied ob es sich bei einem nach Deutschland zugewanderten Neubürger um einen "Hugenotten" oder Polen handelt oder um einen, aus einem in unseren Breitengraden schlicht und einfach nur sehr selten wirklich "integrierbaren" und auch selten überhaupt "integrationswilligen" Menschen handelt.

Ist dieser Mensch zudem noch Anhänger einer frauenfeindlichen, und das Grundgesetz ablehnenden Religion / Ideologie, finde ich Deinen oben beispielhaft bemühten geschichtlichen Rückblick ................... absurd.

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Hauseltr
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Re: Gedanken zur Vergangenheit

Beitrag von Hauseltr » 13.11.2016 11:19

Danke für die Einschätzung absurd.

Ich kenne genügend deutsche türkischstämmige Menschen, die sich hier hervorragend intergriert haben. Ein Chef von mir (Bundesbeamter) war ein gebürtiger Syrer. Von wegen nur selten integrierbar.

Du arbeitest hier schon mehr als unterschwellig mit Vorurteilen.

Auch die Hugenotten wurden von den damaligen Landesherren eingeladen, aber vom Volk nicht unbedingt willkommen geheißen, denn sie waren auch Konkurrenten auf dem Arbeitsmarkt.

Ich bin überigens kein Freund jedweder Religion, aber es gibt genügend "Christen", die ebenfalls das Grundgesetz ablehnen und neuerdings werden die selbst ernannten Reichsbürger endlich auch mal wahrgenommen, denen das Grundgesetz nach ihrer Aussage auch am "Ar..." vorbei geht.

Ansonsten ist das Thema zu vielschichtig, um es hier mit ein paar Phrasen abzuhandeln.

arme Sau
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Re: Gedanken zur Vergangenheit

Beitrag von arme Sau » 19.11.2016 21:03

Hauseltr hat geschrieben:Danke für die Einschätzung absurd.

Ich kenne genügend deutsche türkischstämmige Menschen, die sich hier hervorragend intergriert haben. Ein Chef von mir (Bundesbeamter) war ein gebürtiger Syrer. Von wegen nur selten integrierbar.
...
Nun,
ich kann Ina123 verstehen !
Du Hauseltr schreibst ein Chef von dir, hat sich als Bundesbeamter voll integriert !
Mein Kollege "Bundesbeamter" hat zwar ein (natürlich) deutschen Pass sich aber (aufgrund seiner getätigten Äußerungen) mitnichten integriert.
Und auch habe ich ständig mit Menschen zu tun, die hier schon seit über 5 Jahren (teils bis zu 15 Jahren) in Deutschland leben aber kein Wort Deutsch sprechen können.

Dieses ist in bestimmten Teilen unserer Stadt auch gar nicht notwendig! In diesen Teilen meiner Stadt gilt mehr das Religionsrecht ihres Herkunftslandes, als das Deutsche Recht.

Die Integration in Deutschland ist gescheitert ! Das muß als Fakt annerkannt werden. Und dies sage nicht nur ich sondern auch immer wieder diverse Schriftsteller. Die auch du vielleicht einmal lesen solltest. Und danmit meine ich nicht Hrn S.
Ich weiß nicht Hauseltr wo dein Arbeitsplatz ist (ist eigentlich auch egal) und natürlich gibt es immer wieder Menschen die sich intergrieren, aber dass sind meines erachtens Ausnahmen (die die Regel bestätigen)!

Wenn Ina123 nun von Volkes Wille schreibt, dann versteh ich das durchaus. Natürlich mögen das Ausnahmen sein, aber es werden immer mehr!
Dafür möchte ich dir drei Beispiele benennen die nicht irgendwo im deutschen Universum stattgefunden haben sondern direkt in meinen Bekanntenkreis und daher für mich (!) absolut glaubwürdig sind!

- Eltern meiner bekannten konnen aus der Haustür (in einem nicht mehr deutschen Wohngebiet) und ihnen wird von einer Kopftuchträgerin direkt vor die Füße gespukt !

- dieser Bekannten wird "in einem Drogerie Markt" MASSIV nachgestellt. Erst die zuhilfe gerufene Polizei konnten das Treiben beenden. Die Polizei wurde von anderen Kunden gerufen, da diese gerade in der Straße waren. Die Verkäufer waren heillos überfordert, weil Zitat: Sie soetwas von diesen Menschen ja gar nicht kennen. Die machen soetwas sonst nicht !

- die Tochter von Freundschaften wurde im Haus einer Gewerkschaft angegangen !

Nebenbei bemerkt; In unserer Siedlung wurde jetzt eine Zeitlang massiv eingebrochen. Nachbarn konnten ihre Einbrecher noch vertreiben. Gott sei Dank ist nicht mehr passiert!
Schön das wir jetzt aufrüsten müssen, obwohl ALLE Regierungsparteien noch vor Jahren sagten, es wird durch die EU Erweiterung keine Kriminalitätssteigerung geben!

Meinst du, das die oben betroffenen Personen die derzeitige Politik gutheißen ???
Ich freue mich für Dich, das du offensichtlich in einer Region lebst wo die Welt noch in Ordnung ist und hoffe, das dir nie etwas passieren wird.
Finde es aber befremdlich das du Dinge wie in Köln geschen, als tolerable und ausnahmen (*) bezeichnest !?
(*Zitat:Welcher Wille des Volkes? Mein Wille ist das nicht und wird es auch nicht sein!)

Ich kann dich insofern verstehen wenn du sagts man muß versuchen "allen" zu helfen! Aber irgendwann ist es dann auch genug damit.
Dann sollen andere Helfen. Frag doch bitte mal in Frankreich, Beneluxstatten, oder auch USA und Australien an, warum sie nicht mehr "Hilfe" anbieten !
Helfen in der Not ja ! Not vorbei Hilfe vorbei !

Hallo Ina123,

ich finde die Artikel, und die Kommentare im Focus gut.
Ich denke leider, das es bei der nächsten Bundestagswahl eine zwar massive Niderlage für die sogenannten" Volksparteien geben wird, sich dann aber doch Rot Rot Grün zu einer Koaliton zusammen tun werden :evil:
Der schrecken nimmt kein Ende

arme Sau
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Mikesch
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Re: Gedanken zur Vergangenheit

Beitrag von Mikesch » 21.11.2016 01:14

Hauseltr hat geschrieben:Ich kenne genügend deutsche türkischstämmige Menschen, die sich hier hervorragend intergriert haben.
Oh ja, ich auch, bin sogar mit einigen befreundet, die erkennt man vllt. an ihren Namen, sonst aber nicht. Sie belästigen mich auch nicht mit ihrer Religion, wenn sie der überhaupt noch nachgehen...
Aber wie groß ist der Anteil am Gesamtvolumen? Eine Minderheit ist das.

Und das ist unser Problem in unserer Gesellschafft...
Hauseltr hat geschrieben:Danke für die Einschätzung absurd.
Die Gruppe, die Willkommen, Toleranz und das ganze bla bla predigt und jeden in die rechte drückt der Angst hat oder nichts weiter will, dass unsere Gesetze eingehalten und durchgesetzt werden.
Da bekommen Asylanten Urlaub in dem Land finanziert aus dem sie geflohen sind, da können zig Straftaten ohne Auswirkungen begangen werden.
Da wird ne Mosche auf Staatskosten finanziert, Straftäter von der Polzei laufen gelassen, weil, passiert doch eh nichts. Muslimische Vollpfosten dürfen hier agieren und werden toleriert, die nichts Anderes im Sinn haben, unseren Staat in die Tonne zu drücken, eine endlose Liste...
...wie groß muss das Irrenhaus denn noch werden?
Integration? Fahre mal nach Duisburg oder einige Ecken Bremens, das sind rechtsfreie Zonen geworden. Geschweige davon, dass man dich als Mensch mit westl. Kultur aus dem Viertel jagt.

All den Gutmenschen rate ich mal, ein paar Wochen nach Saudi Arabien oder den Iran zu fahren und so zu leben wie hier. Nach spätestens 2 Tagen wären sie im Knast. Aber ja, als Gast soll man sich ja anpassen....
Und hier wird dann von Toleranz geredet, ist doch völlig bekloppt...
Toleranz = lat. „ertragen, aushalten, dulden“
Sorry, ich will weder ertragen noch erdulden, mir reichen schon die Christen, da muss ich nicht noch die Sitten, Gebräuche und Verhaltensweisen der Muslime ertragen müssen.
Ich lebe hier in einem Land mit gewissen Werten und ich möchte, dass dies auch so bleibt und nicht Scheibchenweise unterwandert wird.
Nur so als Beispiel, die gegen das GG verstoßende aber "tolerierte" Körperverletzung Beschneidung, das zur Schau tragen von Religionskennzeichen im Dienst, bei uns, bei Lehrern...

Ich will nichts anderes, als das sich an unsere Gesetze gehalten wird und Religion sich ins Private verpissen möge.
Jeder Ausländer, der sich nicht an unsere Gesetze und Wertesystem halten will, soll sich vom Acker machen und bei Straftaten durchgesetzt werden.

Seit zwanzig Jahren bin ich in muslimischen Ländern unterwegs gewesen und immer fein angepasst. Ich weiß mittlerweile, wie die Menschen ticken. Bis auf wenige Ausnahmen wird das nichts mit Integration.
Ich habe mir geschworen, nie wieder in meinem Leben einen solchen Staat zu betreten! Ich kann die Lebensweise, die ganze Art, das immer Jammern und Fordern, die beleidigende Art gegenüber meiner Frau, die Macho-Scheiße einfach nicht mehr ab. Toleranz = 0

Bei der nächsten Bundestagswahl werdet ihr euch noch wundern und die Gutmenschen werden wieder schreien, wie das passieren konnte. Die haben den Knall einfach noch nicht gehört.
Guckt mal über den großen Teich...
Hier tickt ne Zeitbombe, wenn nicht bald jemand sein Hirn einschaltet...

Ich freu mich schon aufs nächstes Jahr, wenn ich dieses Land verlassen werde, in die Wildnis gehe und mir eure Probleme in diesem Land am A... vorbei gehen... :-)

Sorry für das Wort zum Sonntag,
Mikesch
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Florian Hanebüchen
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Re: Gedanken zur Vergangenheit

Beitrag von Florian Hanebüchen » 26.11.2016 21:45

Mikesch hat geschrieben:
Hauseltr hat geschrieben:Ich kenne genügend deutsche türkischstämmige Menschen, die sich hier hervorragend intergriert haben.
Oh ja, ich auch, bin sogar mit einigen befreundet, die erkennt man vllt. an ihren Namen, sonst aber nicht. Sie belästigen mich auch nicht mit ihrer Religion, wenn sie der überhaupt noch nachgehen...
Aber wie groß ist der Anteil am Gesamtvolumen? Eine Minderheit ist das.
Ja, die gibt es in der Tat. Sowohl unter den jungen, modernen als auch unter den älteren, konservativen Türken. Letztere orientieren sich immer noch am Kemalismus.

Leider gibt es auch die andere Seite: Der Streit zwischen Türken und Kurden eskaliert. In Stuttgart und Ludwigsburg muss die Polizei massiv Personal einsetzen, fast täglich gibt es Gewalttaten.

Wenn man schon sagt, man dürfe nicht alle über einen Kamm scheren, dann sollte man aber auch tatsächlich differenzieren. Und dann sollten wir denjenigen, die unsere Werte so eklatant ablehnen, auch tatsächlich sagen, dass sie hier nicht willkommen sind. Leider wird der Grundsatz, nicht alle über einen Kamm zu scheren, oft anders verstanden. Nämlich in dem Sinne, es dürften alle hierbleiben.
Mikesch hat geschrieben:Die Gruppe, die Willkommen, Toleranz und das ganze bla bla predigt und jeden in die rechte drückt der Angst hat oder nichts weiter will, dass unsere Gesetze eingehalten und durchgesetzt werden.
Da bekommen Asylanten Urlaub in dem Land finanziert aus dem sie geflohen sind, da können zig Straftaten ohne Auswirkungen begangen werden.
Da wird ne Mosche auf Staatskosten finanziert, Straftäter von der Polzei laufen gelassen, weil, passiert doch eh nichts. Muslimische Vollpfosten dürfen hier agieren und werden toleriert, die nichts Anderes im Sinn haben, unseren Staat in die Tonne zu drücken, eine endlose Liste...
...wie groß muss das Irrenhaus denn noch werden?
Integration? Fahre mal nach Duisburg oder einige Ecken Bremens, das sind rechtsfreie Zonen geworden. Geschweige davon, dass man dich als Mensch mit westl. Kultur aus dem Viertel jagt.
So ist es.
Mikesch hat geschrieben:All den Gutmenschen rate ich mal, ein paar Wochen nach Saudi Arabien oder den Iran zu fahren und so zu leben wie hier. Nach spätestens 2 Tagen wären sie im Knast. Aber ja, als Gast soll man sich ja anpassen....
Und hier wird dann von Toleranz geredet, ist doch völlig bekloppt...
Toleranz = lat. „ertragen, aushalten, dulden“
Sorry, ich will weder ertragen noch erdulden, mir reichen schon die Christen, da muss ich nicht noch die Sitten, Gebräuche und Verhaltensweisen der Muslime ertragen müssen.
Ich lebe hier in einem Land mit gewissen Werten und ich möchte, dass dies auch so bleibt und nicht Scheibchenweise unterwandert wird.
Nur so als Beispiel, die gegen das GG verstoßende aber "tolerierte" Körperverletzung Beschneidung, das zur Schau tragen von Religionskennzeichen im Dienst, bei uns, bei Lehrern...
Dem ist rundum zuzustimmen.
Mikesch hat geschrieben:Ich will nichts anderes, als das sich an unsere Gesetze gehalten wird und Religion sich ins Private verpissen möge.
Jeder Ausländer, der sich nicht an unsere Gesetze und Wertesystem halten will, soll sich vom Acker machen und bei Straftaten durchgesetzt werden.
Ja, aber es wird nicht gemacht! Es ist ja noch nicht einmal so, dass Straftaten Einfluss auf das Asylverfahren haben. Es wäre so einfach: Wer Straftaten begeht, der scheint offensichtlich nicht so sehr politisch verfolgt zu sein. Denn jemand, der wirklich politisch verfolgt ist, wird froh sein, hier in Frieden leben zu können und wird seinem Gastland keinen Schaden zufügen. Hier hat die Politik geschlafen und schläft weiter.
Mikesch hat geschrieben:Seit zwanzig Jahren bin ich in muslimischen Ländern unterwegs gewesen und immer fein angepasst. Ich weiß mittlerweile, wie die Menschen ticken. Bis auf wenige Ausnahmen wird das nichts mit Integration.
Genau so ist es. Integration kann bei einzelnen gelingen. Aber doch nicht bei hunderttausenden pro Jahr. Das ist das postfaktische Denken der heutigen Zeit. Man schickt die Leute einfach in den Integrationskurs und glaubt, dass sich verfestigte kulturelle und religiöse Prägungen dadruch beseitigen lassen.
Mikesch hat geschrieben:Bei der nächsten Bundestagswahl werdet ihr euch noch wundern und die Gutmenschen werden wieder schreien, wie das passieren konnte. Die haben den Knall einfach noch nicht gehört.
Dies ist der einzige Punkt, bei dem ich deine Meinung nicht teile. Ich glaube, die Leute werden wieder Merkel wählen. Oder Rot-Rot-Grün.
Mikesch hat geschrieben:Ich freu mich schon aufs nächstes Jahr, wenn ich dieses Land verlassen werde, in die Wildnis gehe und mir eure Probleme in diesem Land am A... vorbei gehen... :-)
So einfach ist das aber nicht. Man wird nicht immer einfach weggehen können.
Mikesch hat geschrieben:Sorry für das Wort zum Sonntag
Nö, du sprichst essenzielle Fehlentwicklungen bei uns an.

Karl-Heinz
Beiträge: 47
Registriert: 05.10.2015 09:52
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Re: Gedanken zur Vergangenheit

Beitrag von Karl-Heinz » 08.01.2017 19:36

Danke Mikesch, danke Florian !

noch vor wenigen Monaten bin ich für die exakt gleiche Meinung noch in den "braunen Sumpf" (ich zitiere nur !!) verfrachtet worden.

Ein weiterer Kritikpunkt an meinen Kommentaren war stets der Vorwurf, meine Worte enthielten keine konstruktiven Ansatzpunkte und wären lediglich Schilderungen bereits bekannter Tatsachen.

Nun, dies trifft auch auf alle Beiträge anderer Mitglieder dieses Forums zu diesem Thema zu.

Ohnmächtig erkennen wir mittlerweile unsere Handlungsunfähigkeit. Eine Änderung der politischen Verhältnisse auf demokratischem Wege halte ich inzwischen nicht mehr für vorstellbar / machbar ....... es ist schlicht zu spät dafür.

Grundstück ist gekauft, in aller Ruhe werde ich nun den von mir erworbenen Container einrichten und packen :
Auch wir (Ehefrau und ich) werden uns im kommenden Jahr ins Ausland absetzen.

Selbst meine Tochter (Ingenieurin für Medizintechnik) und mein Schwiegersohn (verbeamteter Math.-Professor )
strecken ihre Fühler nach Kanada bzw. Australien aus. Wer irgendwie die Chance dafür erhält, gesund ist und noch über einen Rest an gesundem Menschenverstand verfügt, macht sich vom Acker.

Gruß
Karl-Heinz

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