Die Bürgerversicherung scheint vom Tisch zu sein!

Hier kommen politische Themen zur Sprache.
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Steinbock
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Die Bürgerversicherung scheint vom Tisch zu sein!

Beitrag von Steinbock » 12.11.2013 11:28

Es war einmal die Bürgerversicherung
Von Florian Staeck

Überraschung vor dem Start der Verhandlungen mit der Union am Mittwoch: Die SPD definiert zehn Punkte, für die sie kämpfen will. Die Bürgerversicherung taucht dabei nicht auf, wohl aber eine Reform für die Pflege.

weiteres kann man hier lesen:

http://www.aerztezeitung.de/politik_ges ... erung.html

Topgun
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Re: Die Bürgerversicherung scheint vom Tisch zu sein!

Beitrag von Topgun » 12.11.2013 19:46

Nachteile der Bürgerversicherung

- zusätzliche Ausgaben durch mehr Versicherte
- Verschärfung demografischer Probleme
- fehlende Generationengerechtigkeit (zusätzlicher Umverteilungsbedarf zwischen den Generationen)
- zusätzliche Belastung der Rentner
- verfassungsrechtliche Probleme
- langfristige Steigerung der Lohnnebenkosten
- negative Effekte auf den Arbeitsmarkt
- hoher Verwaltungsaufwand durch Verbeitragung aller Einkommen
- erhöhter Anreiz zur Kapitalflucht

(Quelle: 1a.net)
Hier steht die Wahrheit...pi-news.net

Carrington
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Re: Die Bürgerversicherung scheint vom Tisch zu sein!

Beitrag von Carrington » 12.11.2013 22:18

Topgun hat geschrieben:Nachteile der Bürgerversicherung

- zusätzliche Ausgaben durch mehr Versicherte
- Verschärfung demografischer Probleme
- fehlende Generationengerechtigkeit (zusätzlicher Umverteilungsbedarf zwischen den Generationen)
- zusätzliche Belastung der Rentner
- verfassungsrechtliche Probleme
- langfristige Steigerung der Lohnnebenkosten
- negative Effekte auf den Arbeitsmarkt
- hoher Verwaltungsaufwand durch Verbeitragung aller Einkommen
- erhöhter Anreiz zur Kapitalflucht

(Quelle: 1a.net)
Na zum Glück ist der Aufwand bei zig Gesellschaften mit jeweiligem Wasserkopf so gering. Wo ist im Grundgesetz nochmal die Zwei-Klassen-Medizin verankert? Den Part mit dem besonderen Wartezimmer für Privatpatienten muss mir bisher in ÖR wohl entgangen sein.

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Mikesch
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Re: Die Bürgerversicherung scheint vom Tisch zu sein!

Beitrag von Mikesch » 13.11.2013 03:07

Topgun hat geschrieben:Nachteile der Bürgerversicherung
- zusätzliche Ausgaben durch mehr Versicherte
- Verschärfung demografischer Probleme
- fehlende Generationengerechtigkeit (zusätzlicher Umverteilungsbedarf zwischen den Generationen)
- zusätzliche Belastung der Rentner
- verfassungsrechtliche Probleme
- langfristige Steigerung der Lohnnebenkosten
- negative Effekte auf den Arbeitsmarkt
- hoher Verwaltungsaufwand durch Verbeitragung aller Einkommen
- erhöhter Anreiz zur Kapitalflucht
(Quelle: 1a.net)
Halte ich für absoluten Blödsinn...
Die einzelnen Punkte mögen belegt werden.

Wieso soll ich als kleiner Scheißer genau so viel für meine KV zahlen wie Frau Merkelin oder Supertroopermanager?

Ich wäre für...
Abschaffung all der Krankenkassen, nur noch eine, wo alle ihren festen Obulus entsrechend ihres Einkommens entrichten müssten.
Keine Ahnung, ob man das Bürgerversicherung nennt...

Versicherungen könnten Geschäftsmodelle entwickeln, als Zusatzversicherung...
Klar, gäbe auch hier Verzerrungen ob des Einkommens, aber gerechter fände ich es schon...
SELECT 'dreams' FROM 'erinnerungen' WHERE HARDCORE = 'yes'
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http://www.zuhause-im-wohnmobil.de

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Hauseltr
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Re: Die Bürgerversicherung scheint vom Tisch zu sein!

Beitrag von Hauseltr » 13.11.2013 10:44

Wenn man schon abkupfert, dann bitte richtig ohne Unterschlagungen:

Vorteile der Bürgerversicherung

Stärkung des Solidarprinzips
mehr finanzielle Mittel durch Verbreiterung der Bemessungsgrundlage
Senkung des Beitragssatzes
kurzfristige Senkung der Lohnnebenkosten
kurzfristig positive Beschäftigungseffekte
Wettbewerb um die beste Versorgungsqualität
Konjunkturbelebung durch Beitragssenkungen
Finanzlage der GKV wird weniger konjunkturabhängig

Nachteile der Bürgerversicherung


zusätzliche Ausgaben durch mehr Versicherte
Verschärfung demografischer Probleme
fehlende Generationengerechtigkeit (zusätzlicher Umverteilungsbedarf zwischen den Generationen)
zusätzliche Belastung der Rentner
verfassungsrechtliche Probleme
langfristige Steigerung der Lohnnebenkosten
negative Effekte auf den Arbeitsmarkt
hoher Verwaltungsaufwand durch Verbeitragung aller Einkommen
erhöhter Anreiz zur Kapitalflucht

http://www.1a.net/versicherung/krankenv ... ng/konzept

Topgun
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Re: Die Bürgerversicherung scheint vom Tisch zu sein!

Beitrag von Topgun » 13.11.2013 20:45

@ Hauseltr

Man bist du schlau.
Erstens habe ich die Quellenangabe gemacht.
Zweitens interessieren mich nicht die Vorteile,
die uns meistens eh zunichte gemacht werden.
Hier steht die Wahrheit...pi-news.net

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Hauseltr
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Re: Die Bürgerversicherung scheint vom Tisch zu sein!

Beitrag von Hauseltr » 14.11.2013 18:44

Topgun hat geschrieben:@ Hauseltr

Man bist du schlau.
Erstens habe ich die Quellenangabe gemacht.
Zweitens interessieren mich nicht die Vorteile,
die uns meistens eh zunichte gemacht werden.
Es ist mir schon aufgefallen, wer hier immer nur das Negative hervor hebt.

Bei der Quellenangabe 1a.net kann man erst mal lange suchen, bis man den Text findet!

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Re: Die Bürgerversicherung scheint vom Tisch zu sein!

Beitrag von Topgun » 17.11.2013 11:48

Hauseltr hat geschrieben:Es ist mir schon aufgefallen, wer hier immer nur das Negative hervor hebt.
Tja, über Positives im Leben braucht man nicht viel sagen. :wink:
Nur Negatives belastet unnötig, weil ein "vollschlanker"
SPD-Parteivorsitzender uns allen in Deutschland das Leben
schwer machen will. Hoffen wir, daß die CDU/CSU nicht
einknickt.

MfG
Hier steht die Wahrheit...pi-news.net

Carrington
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Re: Die Bürgerversicherung scheint vom Tisch zu sein!

Beitrag von Carrington » 17.11.2013 15:26

Topgun hat geschrieben:
Hauseltr hat geschrieben:Es ist mir schon aufgefallen, wer hier immer nur das Negative hervor hebt.
Tja, über Positives im Leben braucht man nicht viel sagen. :wink:
Nur Negatives belastet unnötig, weil ein "vollschlanker"
SPD-Parteivorsitzender uns allen in Deutschland das Leben
schwer machen will. Hoffen wir, daß die CDU/CSU nicht
einknickt.

MfG
Ja menschenwürdiges Gehalt für alle. Schlimmer geht es gar nicht, gelle?

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Re: Die Bürgerversicherung scheint vom Tisch zu sein!

Beitrag von Topgun » 17.11.2013 18:28

Carrington hat geschrieben:Ja menschenwürdiges Gehalt für alle. Schlimmer geht es gar nicht, gelle?
Ich denk da weniger an den Mindeslohn von 8,50 €, da könnte man sich ja einigen.
Das wird aber nicht jeder Arbeitgeber verkraften können, somit steigt die Arbeislosenzahl.

Benken habe ich bei der doppelten Staatsbürgerschaft.
Zwei Pässe zu besitzen ist undemokratisch. Niemand kann
sich vorbehaltlos zu zwei Ländern und ihren jeweiligen
Grundordnungen bekennen, dazu auch noch doppeltes
Wahlrecht. Ganz bedenklich wird es, wenn jemand Deutschland
verlassen kann, um in seinem Zweit-Land Schutz vor Strafverfolgung
zu genießen. Ein Rechtsstaat kann so etwas nicht immer verhindern,
aber es zu fördern ist der falsche Weg.

MfG 8)
Hier steht die Wahrheit...pi-news.net

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Hauseltr
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Re: Die Bürgerversicherung scheint vom Tisch zu sein!

Beitrag von Hauseltr » 17.11.2013 22:56

Die doppelte Staatsbürgerschaft gibt es auch schon heute:


Nach dem Recht des anderen Staates besteht keine Möglichkeit, die bisherige Staatsangehörigkeit aufzugeben oder zu verlieren.
Ihr Land verweigert Ihnen die Entlassung aus der Staatsangehörigkeit. Dies ist gegenwärtig der Fall in Afghanistan, Algerien, Eritrea, Iran, Kuba, Libanon, Marokko, Syrien und Tunesien.
Die Aufgabe der anderen Staatsangehörigkeit gelingt nicht, weil der entsprechende Antrag nicht entgegengenommen wurde, der Herkunftsstaat die notwendigen Formulare verweigert oder auch nach angemessener Zeit (mehr als zwei Jahre nach Antragstellung) noch nicht über den vollständigen und formgerechten Antrag entschieden wurde.
Der andere Staat stellt unzumutbare Bedingungen für die Entlassung aus der Staatsangehörigkeit (z. B. überhöhte Gebühren).
Sie sind anerkannter Flüchtling. In diesem Fall prüft das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge vor der Einbürgerung, ob die Verfolgung fortbesteht.
Sie sind über 60 Jahre alt und haben gesundheitliche Schwierigkeiten, die das Verfahren zur Entlassung aus der anderen Staatsangehörigkeit erschweren.

Auch für Spätaussiedler und EU-Bürger ist die Möglichheit gegeben.

http://www.einbuergerungstest.biz/einbu ... rgerschaft

Steinbock
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Re: Die Bürgerversicherung scheint vom Tisch zu sein!

Beitrag von Steinbock » 18.11.2013 14:09

Topgun hat geschrieben:
Carrington hat geschrieben:Ja menschenwürdiges Gehalt für alle. Schlimmer geht es gar nicht, gelle?
Ich denk da weniger an den Mindeslohn von 8,50 €, da könnte man sich ja einigen.
Das wird aber nicht jeder Arbeitgeber verkraften können, somit steigt die Arbeislosenzahl.
Du arbeitest aber sicherlich nicht für weniger als 8,50 € in der Stunde ? :wink:

Denke mal an die vielen Pflegehilfskräfte die es in den vielen privaten Pflegeheimen gibt.
Da erhalten die Arbeitnehmer gerade mal 5,00 € bzw. max. 5,50 € die Stunde Brutto.
Wir bewegen uns hier noch unter Sozialhilfe-Niveau.

Und ohne Bezug auf eine Partei - bin auch ich für die Anhebung auf den Mindeststundenlohn von 8,50 €.

Gruß vom Steinbock

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Re: Die Bürgerversicherung scheint vom Tisch zu sein!

Beitrag von Steinbock » 18.11.2013 14:10

Topgun hat geschrieben:
Carrington hat geschrieben:Ja menschenwürdiges Gehalt für alle. Schlimmer geht es gar nicht, gelle?
Ich denk da weniger an den Mindeslohn von 8,50 €, da könnte man sich ja einigen.
Das wird aber nicht jeder Arbeitgeber verkraften können, somit steigt die Arbeislosenzahl.
Du arbeitest aber sicherlich nicht für weniger als 8,50 € in der Stunde ? :wink:

Denke mal an die vielen Pflegehilfskräfte die es in den vielen privaten Pflegeheimen gibt.
Da erhalten die Arbeitnehmer gerade mal 5,00 € bzw. max. 5,50 € die Stunde Brutto.
Wir bewegen uns hier noch unter Sozialhilfe-Niveau.

Und ohne Bezug auf eine Partei - bin auch ich für die Anhebung auf den Mindeststundenlohn von 8,50 €.

Gruß vom Steinbock

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Re: Die Bürgerversicherung scheint vom Tisch zu sein!

Beitrag von Carrington » 18.11.2013 20:28

Topgun hat geschrieben:
Carrington hat geschrieben:Ja menschenwürdiges Gehalt für alle. Schlimmer geht es gar nicht, gelle?
Ich denk da weniger an den Mindeslohn von 8,50 €, da könnte man sich ja einigen.
Das wird aber nicht jeder Arbeitgeber verkraften können, somit steigt die Arbeislosenzahl.
Achso also den Status Quo wahren und menschenunwürdige Gehälter vom Staat subventionieren, damit das Schnitzel ja nicht teurer wird und Muttchen billig endgelagert werden kann, richtig?

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