Bei uns in Berlin hat die Beihilfestelle das jetzt ganz gut im Griff. Bearbeitungszeiten von ca. drei Wochen sind o.k.
Aber es gab hier auch schon andere Zeiten. Da musste man auf seinen Bescheid rund drei Monate warten. Schuld daran sind aber nicht die Beihilfebearbeiter, sondern die Organisatoren und Sparmeister.
Die Bearbeiter sind doch diejenigen, die das alles ausbaden müssen, was unwissende Schreibtisch- Zombies vermasseln. Sie sind es, die an der Front sind. Sie sitzen vor den Aktenbergen. Und dann klingelt permanent das Telefon. Sie müssen sich dann die wüsten Beschimpfungen anhören. Das alles hält nicht nur von der Arbeit ab, sondern macht einen auch mental fertig.
Gerade bei den Beihilfeverordnungen können die Landesregierungen einiges machen. In Berlin wurde beispielsweise diese elendige Überprüfung der rezeptfreien Medikamente, die dennoch vom Arzt verschrieben wurden, abgeschafft. Auch die Zuzahlungen. Dafür wurde die "Praxisgebühr" von 10 auf 12 Euro erhöht. Das entlastet. Bei den Vorschriften kann man noch jede Menge ausmisten. Oder mehr Personal einstellen!
Die Beihilfen sollten sich an der PKV orientieren und nicht an der GKV. Die GKV ist doch ein Bürokratie- Monster. Wer nimmt sich das denn zum Vorbild...?
