Nachweis einer PKV für Beihilfeberechtigte ab 01.01.2009

Fragen zu Beihilfe, Reisekosten ...

Nachweis einer PKV für Beihilfeberechtigte ab 01.01.2009

Beitragvon w.a.schlapp » 18.01.2009 18:44

Hallo!

Die Beihilfe informiert, das seit 01.01.09 die Pflicht besteht, dass der von der Beihilfe nicht abgedeckte Teil versichert werden muss.
Es soll einige Tausend Beamte geben, die keine "Restkostenversicherung" haben. Ich gehöre auch dazu.
Nun recherchiere ich nach günstigen Anbietern.
Gibt´s hier im Forum jemanden, den/die das auch betrifft?
Was macht Ihr????

Gruss
Willi
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Beitragvon Ossikind » 18.01.2009 20:56

Darf ich mal fragen, was der Grund einer nicht vorhandenen PKV ist.
Ist es nur der finanzielle Aspekt, sprich einfach nicht möglich sich das zu leisten ?
Finde das nämlich höchst riskant.
Kann natürlich über viele Jahre gutgehen.
Früher konnten Frauen kochen wie meine Mutter, heute können sie saufen wie mein Vater!
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Beitragvon Admin » 19.01.2009 21:49

Tipp vom Admin:
Hier rechts stehen doch passende Empfehlungen. :wink:
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Beihilfeerstattung nur bei Restkostenversicherung

Beitragvon WR » 23.02.2009 20:37

Zum Glück gibt es doch noch einige , die diese Sauerei auch entdeckt haben. Ich habe ganzjährig in 2008 versucht, etwas über Basistarife und Versicherungsleistungen herauszufinden. Da ich über 55 bin "Fehlanzeige". Keine PKV hat mit einer Lösung aufwarten können. Klammheimlich wird jetzt die BBhv verabschiedet und siehe da in § 10 Abs. 2 ist dein Anspruch hin, wenn du keine Restkostenversicherung nachweist. Jetzt aber der Hammer. Die Querverweise auf das SGb Teil V Art. 53 und auf das GKV-Wettbewerbsverstärkungsgesetz Art 43 ziehen überhaupt nicht. Das SGB geht nach wie vor von der absoluten Eigenständigkeit der Beihilfe für Beamte neben allen anderen Krankenversicherungstypen aus (Versicherungsfreiheit Art. 6). Art 43 des GKV-WbewVstG wurde sogar im Dezember 2008 gestrichen. Hier schlägt eine Lobby zu wo man sich fragen kann: Wer wurde hier geschmiert? Ich suche alle Mitstreiter, die keine Restkosten zur Beihilfe versichert haben und werde mich mit dem BMI bis aufs härteste streiten. Euer WR
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Beitragvon Mikesch » 24.02.2009 00:16

Riskant ist es allemal, ich war leider nicht so risikofreudig.
Ossikind hat geschrieben:Darf ich mal fragen, was der Grund einer nicht vorhandenen PKV ist.

Bei guter genetischer Disposition Geld sparen...
Ich habe seit 25 Jahren keine Rechnungen bei der PKV eingereicht, da ich die Beitragsrückvergütung einstreichen möchte. Ich bin nur zahlendes Mitglied. Ich müsste heute schon mindestens 4.500 Euro an Arztrechnungen aufweisen können, damit sich ein Einreichen überhaupt lohnt. Das Geld aus den letzten 25 Jahren gut angelegt würde heute locker mind. 50.000 Euro ausmachen. Da könnte ich viel Krank werden...

cu,
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Beitragvon Franz aus den Bergen » 24.02.2009 09:44

ach mikesch,
alleine meine vorletzte chemo und die anschließende stammzellenentnahme kosteten mehr als 40.000,--€.
Es gibt jene Personen mit minderer Intelligenz wie Premierminister und dergleichen,...
aus "Der Alte Mann und Mr. Smith" von Peter Ustinov
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Beitragvon Mikesch » 24.02.2009 16:51

@Franz aus den Bergen

Schei...
Ich sagte doch auch Risiko und spinne einfach nach der Frage, warum jemand keine PKV hat, ein wenig herum...

Ich zahle im Moment gut 300 Euronen/Monat, dafür könnte man sich schon einen hohen Kredit leisten. Ist doch egal, wer das Geld bekommt ;-)

cu,
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Warum keine Restkostenversicherung?

Beitragvon WR » 26.02.2009 20:26

Eigentlich wollte ich ja den Personenkreis ansprechen, der wirklich keine Restkostenvesicherung hat. Die muss ich wohl über Inserate oder Aufrufe aus dem Dämmerschlaf holen, damit wir über eine große Interessengemeinschaft gegen die Willkür der Diensthern (federführend BMI) vorgehen können. Ich habe jetzt erstmal vor, ein Grundlagenpapier zu erstellen, in welchem ich die aalglatte Verhaltensweise unserer Arbeitgeber aufzeigen möchte. Da werden vielleicht auch den bestens Versicherten ein paar Lichter aufgehen, wenn sie denn den Kopf aus dem Sand kriegen.
Aber die Frage wurde ja gestellt, warum gibt es"Dollköppe", die einfach einen vollständigen Versicherungsschutz ignorieren.
Dies ist grundsätzlich mit einer Mischung aus Mut, Sparsamkeit und Bestreben nach geistiger und körperlicher Fitness zu begründen.
Wenn man alle Risiken des täglichen Lebens rundweg absichern möchte, bleibt monatlich nicht viel Geld übrig, mit dem frei planen kann.
Hinzu kommt, dass gerade die PKV bei echten Versicherten (wir Beamte sind ja dort nur ergänzender Restbestand), wenn es denn zu hohen Krankheitskosten, chronischen Erkrankungen usw. kommt, mit Zuschlägen aufwarten, die sich gewaschen haben und viele PKV -Versicherten in den Ruin treiben. Deswegen mein (unser; meine Frau denkt ebenso) gehöriger Abstand zur Versicherungsabzocke.
Denkt mal darüber nach. Melde mich wieder.
WR
 
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Beitragvon Mr. Green » 27.02.2009 17:40

Du kannst natürlich machen, was Du für richtig hältst. Solltest Du aber irgendwann trotz körperlicher und geistiger Fitness ernsthaft krank werden, dann schreie bitte nicht nach staatlicher Hilfe für die Begleichung Deiner Arztrechnungen. :wink:
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BMG ist die zuständige Behörde

Beitragvon JuergenB » 15.06.2009 16:21

Hallo Kollegen ,
also ich finde bei aller Entrüstung sollte man fair bleiben und sich vor rechtlichen Schritten erstmal informieren : Die ganze Idee und deren Umsetzung stammt nämlich von Frau Schmidt und dem Bundesgesundheitsministerium und ist Teil der Gesundheitsreform.
Erst ab 2009 sind die PKV verpflichtet , einen so genannten
Basistarif auch zur Beihilfe anzubieten (VersVertragsgesetz §192),
können also jetzt nicht mehr einfach ablehnen.
Das BMG hat übrigens ein Bürgertelefon speziell zur Reform eingerichtet :
01805-996601 (14ct/min) , haben mir allerdings auch auf eine Emailanfrage
detailliert beantwortet (kostenlos).
Ursprünglich dachte ich ja , dass dies für mich als DB Beamter mit KVB Versicherung auch gelten müsste,leider ist dem nicht so , der Gesetzgeber
sieht diese sog. "substitutive KV" als vollwertige an , was ich mit Blick auf eine 4 Köpfige Familie mit 2 chronisch Kranken bei den Zuzahlungen nicht nachvollziehen kann ...........
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Beitragvon Eisenbahner » 15.06.2009 20:25

@JuergenB,
als KVB-Versicherter bist du doch bis 80% abgesichert! War auch mal KVBler, bin aber noch rechtzeitig ausgestiegen.Bin jetzt mit Beihilfe und EBH ( Central) gut versichert. Es müsste doch günstige Restkostenversicherung geben, die die 20% abdecken oder?
Gruß von einem DB-Kollegen aus dem Wilden Süden
Betriebsrat bei DB JobService
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Beihilfe Beamte

Beitragvon lanew » 05.10.2009 14:37

Werde demnächst als Lehrer verbeamtet und habe aber keinen blassen Schimmer wie ich mich versichern muss. Habe zwar interessante Seiten wie z. B. http://versicherungsvergleich-beamte.de angeschaut konnte aber nicht unbedingt als Neuling alle Informationen verarbeiten. Jetzt frag ich mich ob mir hier jemand weiterhelfen kann? Gibt es vielleicht Beispielrechnungen zu Beihilfen? Danke schon mal
http://www.private-krankenversicherung-beamte.li/
Zuletzt geändert von lanew am 08.02.2010 11:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon w.a.schlapp » 02.12.2009 16:05

Mr. Green hat geschrieben:Du kannst natürlich machen, was Du für richtig hältst. Solltest Du aber irgendwann trotz körperlicher und geistiger Fitness ernsthaft krank werden, dann schreie bitte nicht nach staatlicher Hilfe für die Begleichung Deiner Arztrechnungen. :wink:


Mit Verlaub, aber das ist derselbe immer wiedergekäute Quatsch.
Die Lebertransplantation kostet 50.000,-€. NA UND!!!!
Mein Anteil wäre 15.000,- (30%). Peanuts.
Ich habe mich bewußt gegen die RestKV entschieden. Sollte es mich dann wirklich treffen, habe ich jährlich mind. 2.500,- während der aktiven Zeit und im Ruhestand gespart und angelegt. Und das ist meine persönliche Risiko- und Altersvorsorge und ich werde den Teufel tun und nach irgendjemandem schreien, weil ich das gar nicht nötig habe. Nicht jeder gibt seinen Verstand bei der Verbeamtung ab.
Schade das diese Möglichkeit der Vermögensbildung nun vorbei ist.
Gruß
Willi
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Beitragvon Klaus » 03.12.2009 08:22

So weit ich informiert bin, kostet eine Lebertransplantation nicht 50.000, sondern 500.000 Euro...
Klaus
 
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Beitragvon Ossikind » 03.12.2009 09:45

Klaus hat geschrieben:So weit ich informiert bin, kostet eine Lebertransplantation nicht 50.000, sondern 500.000 Euro...


Das ist aber auch für Mister Schlapp nur Peanuts.... :P
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